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ImmobilienmaklerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.390,- bis € 1.650,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ImmobilienmaklerInnen vermitteln den Kauf, Verkauf und Tausch von bebauten und unbebauten Grundstücken (Realitäten), Wohnungen und Geschäftsräumen sowie von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen.

Sie führen Besichtigungen mit InteressentInnen durch, beraten potentielle KundInnen und betreuen diese bis zum Vertragsabschluss.

Sie vermitteln auch Bestandsverträge (Miet- und Pachtverträge) über Immobilien, meist Wohnungen oder Geschäftsräume wie Lokale, Büro- oder Verkaufsräume, Lager und Werkstätten. Die Tätigkeit umfasst auch den Handel mit Immobilien einschließlich des Mietkaufes. Dazu zählt auch die Errichtung von Bauten, die MaklerInnen als BauherrInnen durch befugte Gewerbetreibende zum Zweck der Weiterveräußerung als Ganzes ausführen lassen. Weiters gehört auch die Vermittlung von Beteiligungen an Immobilienfonds die Vermittlung von Hypothekardarlehen zu ihrem Tätigkeitsbereich.

Vor Auftragsannahme erstellen ImmobilienmaklerInnen eine schriftliche Übersicht über sämtliche Kosten, die den Kunden voraussichtlich erwachsen werden, einschließlich der Höhe der Provision, die sie bei Vertragsabschluss beanspruchen.

Soll ein Objekt vermietet, verpachtet oder verkauft werden, verfassen die ImmobilienmaklerInnen anhand entsprechender Informationen der KundInnen eine detaillierte Objektbeschreibung, die Art, Größe und Zustand des Objektes (z.B. einer Wohnung) beinhaltet. Je nach Art des Objektes beschaffen sich die ImmobilienmaklerInnen zusätzliche Auskunft durch Einsicht in den Grundbuchauszug, in Raumordnungs- und Stadtentwicklungspläne (z.B. Flächenwidmungs- und Bebauungspläne) sowie über die jeweils geltenden Baurechtsbestimmungen.

Bei der Vermittlung eines Kaufes oder eines Mietvertrages klären die ImmobilienmaklerInnen zunächst in ausführlichen Gesprächen die Erwartungen und Wünsche der KundInnen und beraten diese hinsichtlich der Standards und der Preise von Objekten. Sie wählen die in Frage kommenden Objekte aus ihrer Kartei aus, die sie auf Grund ihrer Kontakte (z.B. zu Hausverwaltungen) erstellt haben oder geben Suchinserate nach dem gewünschten Objekt in Zeitungen und Zeitschriften auf. Zudem übernehmen sie gemeinsam mit den KundInnen die Besichtigung vor Ort.

Um einen Vertragsabschluss zu fördern, erarbeiten die ImmobilienmaklerInnen in Zusammenarbeit mit Banken auch detaillierte Finanzierungspläne, die der Kaufkraft des Kunden entsprechen, wobei sie fallweise Darlehen vermitteln.

Bei ihrer Tätigkeit müssen die ImmobilienmaklerInnen eine Vielzahl von Gesetzen aus den Bereichen Wohnungsrecht, Mietrecht, Steuer- und Abgabenrecht, Wohnungseigentumsrecht, Wohnbauförderungs- und Wohungsverbesserungsrecht sowie Baurecht und Denkmalschutzrecht beachten.

Siehe auch den Beruf ImmobilienverwalterIn.

ImmobilienmaklerInnen vermitteln den Kauf, Verkauf und Tausch von bebauten und unbebauten Grundstücken (Realitäten), Wohnungen und Geschäftsräumen sowie von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen.

Sie führen Besichtigungen mit InteressentInnen durch, beraten potentielle KundInnen und betreuen diese bis zum Vertragsabschluss.

Sie vermitteln auch Bestandsverträge (Miet- und Pachtverträge) über Immobilien, meist Wohnungen oder Geschäftsräume wie Lokale, Büro- oder Verkaufsräume, Lager und Werkstätten. Die Tätigkeit umfasst auch den Handel mit Immobilien einschließlich des Mietkaufes. Dazu zählt auch die Errichtung von Bauten, die MaklerInnen als BauherrInnen durch befugte Gewerbetreibende zum Zweck der Weiterveräußerung als Ganzes ausführen lassen. Weiters gehört auch die Vermittlung von Beteiligungen an Immobilienfonds die Vermittlung von Hypothekardarlehen zu ihrem Tätigkeitsbereich.

Vor Auftragsannahme erstellen ImmobilienmaklerInnen eine schriftliche Übersicht über sämtliche Kosten, die den Kunden voraussichtlich erwachsen werden, einschließlich der Höhe der Provision, die sie bei Vertragsabschluss beanspruchen.

Soll ein Objekt vermietet, verpachtet oder verkauft werden, verfassen die ImmobilienmaklerInnen anhand entsprechender Informationen der KundInnen eine detaillierte Objektbeschreibung, die Art, Größe und Zustand des Objektes (z.B. einer Wohnung) beinhaltet. Je nach Art des Objektes beschaffen sich die ImmobilienmaklerInnen zusätzliche Auskunft durch Einsicht in den Grundbuchauszug, in Raumordnungs- und Stadtentwicklungspläne (z.B. Flächenwidmungs- und Bebauungspläne) sowie über die jeweils geltenden Baurechtsbestimmungen.

Bei der Vermittlung eines Kaufes oder eines Mietvertrages klären die ImmobilienmaklerInnen zunächst in ausführlichen Gesprächen die Erwartungen und Wünsche der KundInnen und beraten diese hinsichtlich der Standards und der Preise von Objekten. Sie wählen die in Frage kommenden Objekte aus ihrer Kartei aus, die sie auf Grund ihrer Kontak ...

Ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz, Kommunikationsstärke entsprechende Social Skills sind nötig. Denn es ist ein Beruf, in dem man mit unterschiedlichsten Menschen zu tun hat (verschiedene Charaktere), vor allem mit KundInnen, Bankkaufleuten, HausverwalterInnen und Behörden. Oft müssen Termine am Abend oder am Wochenende wahrgenommen werden..

  • Gute Allgemeinbildung
  • Gutes sprachliches Ausdrucksvermögen
  • Gutes Auftreten
  • Verhandlungsgeschick
  • Fremdsprachenkenntnisse: Z.B. Englisch oder je nach Klientel auch Russisch oder andere Sprachen

ImmobilienmaklerInnen arbeiten bei Hausverwaltungen und Immobilienfirmen bzw. Gebäudeverwaltungskanzleien oder sind selbstständig tätig.

 

Neu eingeführt wurde die Verpflichtung zur Etablierung eines Risikomanagementsystems. Das gilt für ImmobilienmaklerInnen, VersicherungsmaklerInnen und VersicherungsagentInnen mit Lebensversicherungen und Anlageprodukten sowie für UnternehmensberaterInnen, z.B. bei Ausübung einer Funktion als Treuhänder oder als GeschäftsführerIn.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ImmobilienberaterIn", dem der Beruf "ImmobilienmaklerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Zugangsvoraussetzungen für die selbstständige Tätigkeit als ImmobilienmaklerIn sind in Österreich gesetzlich geregelt:

Das Gewerbe der ImmobilientreuhänderInnen besteht in Österreich aus drei Teilen: MaklerIn, VerwalterIn und BauträgerIn.

Nötig ist entweder der Abschluss eines facheinschlägigen Universitätslehrganges oder Fachhochschul-Studienganges oder der Abschluss einer berufsbildenden höheren Schule und eine mindestens eineinhalbjährige fachliche Tätigkeit oder einer allgemein bildenden höheren Schule und eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit oder einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung in einem für das reglementierte Gewerbe spezifischen Schwerpunkt liegt und das Zeugnis über die erfolgreiche Ablegung der jeweiligen Befähigungsprüfung.

Die gesamte Rechtsvorschrift für die Immobilientreuhänder-Verordnung sowie die Zugangsvoraussetzungen stehen im österr. Rechtsinformationssystem - RIS.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass: