MetallbaukonstrukteurIn

Berufsbereiche: Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.170,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

MetallbaukonstrukteurInnen planen und konstruieren unterschiedlichste Erzeugnisse aus Metall nach Kundenwünschen. Beispiele dafür sind Türen, Fenster, Stiegengeländer, Kräne, Hochhausfassaden, Eisenbahnwaggons oder Stahlbrücken sowie Hilfsbauwerke für den Anlagen- und Maschinenbau wie Stützen oder Tragwerke. Dazu ermitteln sie zunächst die optimalen Abmessungen, die das fertige Erzeugnis haben soll. Je nach Zweck und Anforderung wählen sie das geeignete Metall, z.B. Stahl oder Aluminium, sowie die Verbindungselemente aus.

Nach der Planung des Metallerzeugnisses erstellen MetallkonstrukteurInnen Gesamt- und Detailkonstruktionszeichnungen zu den einzelnen Bauteilen sowie zu dem zusammengebauten Enderzeugnis. Die Konstruktionszeichnungen fertigen sie meist am Computer mit Hilfe von CAD-Software (Computer Aided Design) an. Anschließend erstellen sie zunächst Prototypen (Versuchsmodelle), mit denen sie Tests und Simulationen durchführen, um sie z.B. auf ihre Widerstandsfähigkeit, Härte, Stabilität oder Funktionsfähigkeit zu prüfen. Zudem führen sie Baustoffprüfungen und verschiedene Messverfahren durch. Hat sich ein Versuchsmodell in der Prüfung bewährt, entspricht es also allen Anforderungen an das Metallerzeugnis, geben MetallbaukonstrukteurInnen bzw. ihre AuftraggeberInnen den Bau und die Montage in Auftrag.

MetallbaukonstrukteurInnen stehen in engem Kontakt zu ArchitektInnen und IngenieurInnen. Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen hinsichtlich der Anwendung einer bestimmten Technik oder der Konstruktion bestimmter Bauobjekte bzw. für spezifische Bereiche wie z.B. Industrie- und Infrastrukturbauten, Spitalsbauten, Schulbauten, Brücken oder Tunnel.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Metallbaukonstruktionen planen, gestalten und entwerfen
  • Berechnungen und Messungen durchführen
  • Skizzen und Zeichnungen erstellen
  • Materialien auswählen und überprüfen
  • Simulationen und Tests durchführen
  • Konstruktionspläne, Bau- und Montageanleitungen erstellen
  • Qualitätskontrollen durchführen
  • Stücklisten erstellen
Siehe auch:

MetallbaukonstrukteurInnen planen und konstruieren unterschiedlichste Erzeugnisse aus Metall nach Kundenwünschen. Beispiele dafür sind Türen, Fenster, Stiegengeländer, Kräne, Hochhausfassaden, Eisenbahnwaggons oder Stahlbrücken sowie Hilfsbauwerke für den Anlagen- und Maschinenbau wie Stützen oder Tragwerke. Dazu ermitteln sie zunächst die optimalen Abmessungen, die das fertige Erzeugnis haben soll. Je nach Zweck und Anforderung wählen sie das geeignete Metall, z.B. Stahl oder Aluminium, sowie die Verbindungselemente aus.

Nach der Planung des Metallerzeugnisses erstellen MetallkonstrukteurInnen Gesamt- und Detailkonstruktionszeichnungen zu den einzelnen Bauteilen sowie zu dem zusammengebauten Enderzeugnis. Die Konstruktionszeichnungen fertigen sie meist am Computer mit Hilfe von CAD-Software (Computer Aided Design) an. Anschließend erstellen sie zunächst Prototypen (Versuchsmodelle), mit denen sie Tests und Simulationen durchführen, um sie z.B. auf ihre Widerstandsfähigkeit, Härte, Stabilität oder Funktionsfähigkeit zu prüfen. Zudem führen sie Baustoffprüfungen und verschiedene Messverfahren durch. Hat sich ein Versuchsmodell in der Prüfung bewährt, entspricht es also allen Anforderungen an das Metallerzeugnis, geben MetallbaukonstrukteurInnen bzw. ihre AuftraggeberInnen den Bau und die Montage in Auftrag.

MetallbaukonstrukteurInnen stehen in engem Kontakt zu ArchitektInnen und IngenieurInnen. Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen hinsichtlich der Anwendung einer bestimmten Technik oder der Konstruktion bestimmter Bauobjekte bzw. für spezifische Bereiche wie z.B. Industrie- und Infrastrukturbauten, Spitalsbauten, Schulbauten, Brücken oder Tunnel.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Metallbaukonstruktionen planen, gestalten und entwerfen
  • Berechnungen und Messungen durchführen
  • Skizzen und Zeichnungen erstellen
  • Materialien auswählen und überprüfen
  • Simulationen und Tests durchführen
  • Konstruktionspläne, Bau- und Montageanleitungen erstellen
  • Qualitätskontrollen durchführen
  • Auge-Hand-Koordination
  • EDV-Anwendungskenntnisse
  • Gerne kreativ arbeiten
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Logisch-analytisches Denken
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Sinn für Formen
  • Technisches Verständnis

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:

  • Gewerbe- und Industrieunternehmen im Bereich Metallbau
  • Ingenieur- und Konstruktionsbüros
  • Betriebe des Metall-, Stahl-, Fenster- oder Fassadenbaus
  • Unternehmen der Fahrzeugindustrie
  • Betriebe der Bauwirtschaft, z.B. Tiefbau (Tunnel- und Brückenbau)

Die metallverarbeitende Industrie zählt zu den wichtigsten Lieferanten für den Maschinenbau, die Fahrzeugindustrie und die Bauwirtschaft, da sie Bauteile und bereits vorverarbeitete Werkstoffe liefert. Viele Unternehmen haben sich auf Nischenbereiche und die Herstellung von Einzelstücken spezialisiert, sodass sie auch auf dem globalen Markt konkurrenzfähig sind. Durch die vielen verschiedenen Abnehmer sind Betriebe der Metallindustrie sehr wettbewerbsfähig.

Die Metallbranche ist sowohl vom Import und Export von Rohstoffen und fertigen Produkten als auch von der aktuellen Wirtschaftslage abhängig. Nach einem kurzzeitigen Einbruch zu Beginn der Corona-Krise hat sich die Branche wieder stabilisiert und es werden in den meisten Bereichen Fachkräfte gesucht.

Die Berufsaussichten für MetallbaukonstrukteurInnen sind gut. Erweiterte Kenntnisse in der Anwendung von CAD-Programmen und -Systemen (Computer Aided Design) für die Konstruktion und Zeichnung sind vorteilhaft.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SchlosserIn im Metallbereich", dem der Beruf "MetallbaukonstrukteurIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine gute Basis für diesen Beruf bildet eine technische Ausbildung an höheren technischen Lehranstalten, z.B. im Bereich Maschinenbau. Ausbildungsinhalte an Schulen für Maschinenbau sind z.B. Konstruktion, Projektmanagement, Mechanik, Maschinenelemente, Mechatronik, Angewandte Informatik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik sowie Fertigungs- und Produktionstechnik.

Im Zuge der Ausbildung werden meist Kenntnisse in den Bereichen CAD-Technik (Computer Aided Design), CNC-Technik (Computerized Numerical Control) und Schweißtechnik vermittelt. Weiters werden praktische Erfahrungen in schuleigenen Werkstätten und Laboratorien sowie im Rahmen von mehrwöchigen betrieblichen Pflichtpraktika erworben.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Kollegs und Universitäten, z.B. im Bereich Maschinenbau. Auch einschlägige Fachhochschul-Studiengänge bieten für berufserfahrene FachschulabsolventInnen sowie für BHS-AbsolventInnen eine Weiterbildungsperspektive. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Ablegung einer Werkmeisterprüfung.

Informationen über Aus- und Weiterbildungen im Bereich Schweißtechnik bietet die Schweißtechnische Zentralanstalt (SZA). Weiters können bei der Österreichischen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung verschiedene Aus- und Weiterbildungen zabsolviert werden.

Zudem können Weiterbildungen bei Erwachsenenbildungseinrichtungen wie BFI und WIFI sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. für folgende Bereiche:

  • Fertigungstechnik
  • Konstruktion
  • CAD (Computer Aided Design)
  • Industrial Engineering
  • CNC (Computer Numerical Control)
  • Schweißtechnik
  • Technische Qualitätskontrolle
  • Projektmanagement

Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit können den Berufstitel "IngenieurIn" erwerben. Es handelt sich dabei um einen international vergleichbaren Bildungsabschluss, der seit Inkrafttreten des Ingenieurgesetzes 2017 als berufliche Qualifikation, entsprechend dem Bachelor-Niveau (NQR 6), anerkannt ist.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Verbands Österreichischer Ingenieure sowie auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen leitenden Funktionen, z.B. als LeiterIn eines Konstruktionsbüros oder der Konstruktionsabteilung, WerkstattleiterIn im Bereich Metallbau, MontageleiterIn oder als ProjektmanagerIn.

Eine selbstständige Berufsausübung ist z.B. im Rahmen der reglementierten Gewerbe "Ingenieurbüros (Beratende IngenieurInnen)", "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau, Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)" und "Oberflächentechnik, Metalldesign (verbundenes Handwerk)" oder "MechatronikerIn für Maschinen- und Fertigungstechnik; MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik; MechatronikerIn für Elektromaschinenbau und Automatisierung; MechatronikerIn für Medizingerätetechnik (verbundenes Handwerk)" möglich.

Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe (BMDW).

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