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MaschinenbautechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

MaschinenbautechnikerInnen befassen sich mit der Planung, Montage, Wartung und Reparatur von Maschinen, Fahrzeugen, Apparaten und Anlagen für unterschiedliche Wirtschaftszweige.

Eine typische Aufgabenstellung im Produktionsbereich ist es, die maschinelle Ausstattung von Betriebsstätten zu organisieren. MaschinenbautechnikerInnen bauen, optimieren und warten Maschinen, ganze Anlagen und Bauteile für Produktions- und Fertigungsprozesse und nehmen Messungen zur Materialuntersuchung vor. Sie fertigen mechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische Elemente und bauen diese z.B. in Produktionsanlagen, Werkzeugmaschinen und Wärmepumpen ein.

Sie führen Installations- und Inspektionsarbeiten durch. Bei Bedarf übernehmen sie die Störungssuche und -beseitigung. Das umfasst auch die Organisation, Lagerhaltung und Bestellung von Ersatzteilen.

Im Bereich Energietechnik betreiben, warten und überwachen sie Anlagen zur Energiegewinnung, Energietransport und -nutzung Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, Photovoltaik- und Biomasseanlagen.

Im Flugzeug- und Fluggerätebau fertigen sie oder einzelne Baugruppen und Systeme, wie etwa Flugkontroll- und Managementsysteme (Autopilot, Triebwerk, Navigationssystem etc.) und Systeme der Flugsicherungstechnik. Sie berücksichtigen (inter)nationale Regulierungen und beachten sicherheitstechnische Standards.

Im Schiffsbau berechnen und entwerfen sie Bauteile für Schiffe, Boote, Faltschwimmbrücken, sowie Motoren und Komponenten entsprechend den Planungsvorgaben von Reedereien. Sie erstellen dazu Prototypen (Versuchsmodelle) und testen diese mittels Computersimulation.

Im Bereich Fördertechnik und Beförderungstechnik bauen, betreiben und warten sie Kräne, Seilbahnen, Schienenfahrzeuge und Förderbänder.
Im Konstruktionsbereich konzipieren, entwickeln und optimieren sie Maschinen und Anlagen.

Mit Hilfe von CAD-Software erstellen sie Konstruktionszeichnungen, bauen Prototypen (Versuchsmodelle einer geplanten Maschine) und unterziehen diese den entsprechenden Anwendungs- und Belastungstests. Sie müssen technische Pläne lesen und erstellen können.

MaschinenbautechnikerInnen verfügen über Qualifikationen in Bereichen der Elektrotechnik, Physik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Konstruktionstechnik.

Spezialisierungsmöglichkeiten: Z.B. Montanmaschinenbau, Landmaschinenbau, Fahrzeugbau, Flugzeugbau, Baumaschinentechnik, Förderanlagentechnik, Energieanlagenbautechnik, Schiffstechnik, Produktionstechnik/Robotik.

Siehe auch die Berufe MaschinenbautechnikerIn (Montanmaschinenbau), MaschinenbautechnikerIn (Biomedizinische Technik), AnlagenbautechnikerIn oder den Lehrberuf Land- und BaumaschinentechnikerIn.

MaschinenbautechnikerInnen befassen sich mit der Planung, Montage, Wartung und Reparatur von Maschinen, Fahrzeugen, Apparaten und Anlagen für unterschiedliche Wirtschaftszweige.

Eine typische Aufgabenstellung im Produktionsbereich ist es, die maschinelle Ausstattung von Betriebsstätten zu organisieren. MaschinenbautechnikerInnen bauen, optimieren und warten Maschinen, ganze Anlagen und Bauteile für Produktions- und Fertigungsprozesse und nehmen Messungen zur Materialuntersuchung vor. Sie fertigen mechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische Elemente und bauen diese z.B. in Produktionsanlagen, Werkzeugmaschinen und Wärmepumpen ein.

Sie führen Installations- und Inspektionsarbeiten durch. Bei Bedarf übernehmen sie die Störungssuche und -beseitigung. Das umfasst auch die Organisation, Lagerhaltung und Bestellung von Ersatzteilen.

Im Bereich Energietechnik betreiben, warten und überwachen sie Anlagen zur Energiegewinnung, Energietransport und -nutzung Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, Photovoltaik- und Biomasseanlagen.

Im Flugzeug- und Fluggerätebau fertigen sie oder einzelne Baugruppen und Systeme, wie etwa Flugkontroll- und Managementsysteme (Autopilot, Triebwerk, Navigationssystem etc.) und Systeme der Flugsicherungstechnik. Sie berücksichtigen (inter)nationale Regulierungen und beachten sicherheitstechnische Standards.

Im Schiffsbau berechnen und entwerfen sie Bauteile für Schiffe, Boote, Faltschwimmbrücken, sowie Motoren und Komponenten entsprechend den Planungsvorgaben von Reedereien. Sie erstellen dazu Prototypen (Versuchsmodelle) und testen diese mittels Computersimulation.

Im Bereich Fördertechnik und Beförderungstechnik bauen, betreiben und warten sie Kräne, Seilbahnen, Schienenfahrzeuge und Förderbänder.
Im Konstruktionsbereich konzipieren, entwickeln und optimieren sie Maschinen und Anlagen.

Mit Hilfe von CAD-Software erstellen sie Konstruktionszeichnungen, bauen Prototypen (Versuchsmodelle einer geplanten Maschine) und unterziehen diese den entsprech ...

Wichtig ist die Freude an Physik (Mechanik, Kinematik, Hydraulik, Messtechnik) und das Interesse an Mathematik und Darstellende Geometrie.

  • Analytisches Denkvermögen
  • Kreativität
  • Handwerkliches Geschick (feilen, fräsen schleifen, löten)
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (Fehlersuche, Schichtdienst)
  • Körperliche Belastbarkeit (Montage schwerer Gegenstände)
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten: Fehlersuche, Schichtdienst
  • Umgang mit Softwaretools (Simulationen, Statistik)

Oft sind auch gute Schweißkenntnisse erforderlich.

Die Maschinenbaubranche ist stark exportorientiert

Wichtige Qualifikationen in der Industrie sind Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch als Wissenschafts- und Verhandlungssprache und Beratungskompetenz. Für manche Aufträge sind zusätzlich interkulturelle Kompetenzen (Diversity-Mangement).

Die Unternehmen der Maschinen- und Anlagentechnik zählen zu den größten industriellen Arbeitgebenden Betrieben in Österreich.

Der Berufseinstieg erfolgt oft als MonteurIn im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. MaschinenbautechnikerInnen arbeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben mit Fertigungs- und Produktionsabteilungen, in technischen Büros und Ingenieurbüros, im technischen Ein- und Verkauf sowie im Service (insbesondere in Unternehmen des Stahlbaus, des Maschinenbaus und der Metall verarbeitenden Industrie).

Weitere Arbeitgeber sind z.B. Betriebe im Bereich der Fahrzeug- und der Haustechnik sowie Einrichtungen der technischen Prüfung oder Abnahme und Kontrolle (z.B. TÜV).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaschinenbautechnikerIn", dem der Beruf "MaschinenbautechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Berufsbildende mittlere und höhere Schulen sowie Kollegs bieten Ausbildungen im Bereich Maschinenbau, Maschineingenieurwesen und Anlagenbau.

Höhere Lehranstalten bieten ebenso Ausbildungen, z.B. Maschinenbau -Industriedesign. Siehe auch: Industrie-DesignerIn im Berufslexikon. Es gibt auch Ausbildungen in einem artverwandten Beruf, z.B. Metalltechnik mit Schwerpunkt Maschinenbau, Mechatronik oder Robotik.

Je nach Branche sind Schweißprüfungen sind von Vorteil (z.B. Stahlbau/MAG-Schweißen*) sowie Bedien- und Programmierkenntnisse auf Roboteranlagen.

Es werden auch entsprechende Universitäts- und Fachhochschul-Studiengänge angeboten. In Wien und Graz werden Kollegs für Berufstätige für Maschinenbau angeboten; daneben gibt es auch Berufsbildende Höhere Schulen für Maschinenbau für Berufstätige (verschiedene Standorte).

*Metall-Aktiv-Gas-Schweißen: Beim MAG Schweißen (mit aktiven Gasen) kommt ein Gasgemisch aus Argon, Kohlendioxid und Sauerstoff zum Einsatz.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Maschinenbautechnik und Maschineningenieurwissenschaften zählen zu den technischen Universalbereichen. Daher sind Spezialisierungen und Weiterbildungen in einer Vielzahl von Bereichen möglich. Die Bandbreite reicht von der Mikrotechnik bis hin zu industriellen Großanlagen. Darüber hinaus umfasst der Maschinenbau eine große Vielfalt an Bereichen, die mit anderen Fachbereichen zusammenarbeitet (z.B. Mechatronik) und wo Bereichsgrenzen interdisziplinär überschritten werden.

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen in den Bereichen Sicherheitstechnik, Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit), Unfallforschung und Unfallprävention sowie Schweißtechnik; in all diesen Bereichen bestehen vielfältige Möglichkeiten der nationalen wie auch internationalen Weiterbildung und Spezialisierung.

Leitende Funktionen sind z.B: Werkstättenführung (WerkstättenleiterIn), technischeR LeiterIn von Produktionsbetrieben, SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, VersuchsingenieurIn oder KonstrukteurIn in der Fahrzeugindustrie, LeiterIn der innerbetrieblichen Weiterbildung eines Betriebs. Sie können auch als selbstständigeR UnternehmerIn tätig sein.

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VertriebsingenieurIn bzw. VetriebssleiterIn (z.B. für Maschinen und Anlagen) oder AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik), ProjektleiterIn.

Für Tätigkeiten im Ausland ist die Berufsbezeichnung EURO-IngenieurIn von Bedeutung: Es handelt sich dabei um einen europaweit einheitlich anerkannten Berufstitel für Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung; obwohl es sich hier eher um einen Formalismus handelt, wird die Berufsbezeichnung EURO-IngenieurIn in Zukunft voraussichtlich für Tätigkeiten bei internationalen Ausschreibungen und Projekten im technischen Bereich von Bedeutung sein.

Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit können den Berufstitel "EURO-IngenieurIn“ erwerben; Infolink der VOI (Verband Österreichischer Ingenieure).

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Form beratender Tätigkeit, als Teilbereich der Unternehmensberatung (selbständig oder in entsprechenden Unternehmen angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Frauen mit Zukunft - Berufliche Einstiege, Umstiege und Aufstiege mit Unterstützung des AMS (Broschüre)
Reihe: Einzelbroschüre
Seite 24
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Maschinen, Werkstatt, Seite 102
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