Ausbildungsform auswählen

KonstrukteurIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Lehrberuf kann mit folgenden Ausbildungsschwerpunkten erlernt werden:
- Elektroinstallationstechnik
- Installations- und Gebäudetechnik
- Maschinenbautechnik
- Metallbautechnik
- Stahlbautechnik
- Werkzeugbautechnik

Tätigkeitsmerkmale

Der Lehrberuf "KonstrukteurIn" verbindet Theorie und Praxis, denn er umfasst einerseits eine "theoretische" Ausbildung im Erstellen von Konstruktionszeichnungen für Maschinen-, Werkzeug-, Metallbau- und Stahlbauteile, andererseits aber auch eine praktische Ausbildung in der Fertigung dieser Teile. Die Fachkräfte dieses Berufs können somit sowohl in der Konstruktion als auch im praktischen Bereich (z.B. im Maschinen- oder Werkzeugbau) eingesetzt werden. Der Lehrberuf hat folgende sechs Schwerpunkte, von denen mindestens einer vermittelt werden muss: Elektroinstallationstechnik, Installations- und Gebäudetechnik, Maschinenbautechnik, Metallbautechnik, Stahlbautechnik, Werkzeugbautechnik.

Konstrukteur(e)innen fertigen Modellaufnahmen und Skizzen von Werkstücken an und erstellen Zeichnungen von Bauteilen und Baugruppen ihres jeweiligen Einsatzgebietes (Maschinenbau, Werkzeugbau, Metallbau oder Stahlbau). Diese Zeichnungen stellen die Werkstücke in verschiedenen Schnitten (Aufriss, Grundriss, Kreuzriss, Schrägriss) und verschiedenen Perspektiven dar und dienen als Grundlage für die Fertigung bzw. die Programmierung der Fertigungsmaschinen (z.B. CNC-Maschinen, "CNC" bedeutet "computer-numeric-control", also computergesteuerte Maschinen). In der Fertigung sind Konstrukteur(e)innen meist mit der Einstellung, Bedienung und Überwachung der Bearbeitungsmaschinen befasst; sie arbeiten aber auch in der Montage (Zusammenbau der fertigen Einzelteile) und in der Endfertigung (z.B. Inbetriebnahme und Optimierung der konstruierten Werkzeuge und Maschinen).

Die Erstellung von Konstruktionszeichnungen erfolgt heute größtenteils rechnergestützt, also am Computerbildschirm. Dies wird als "computer aided design" oder kurz CAD bezeichnet. Eine erweiterte Form des CAD ist das CAM ("computer aided manufacturing"), also das rechnergestützte Produzieren, wobei die Konstruktionsdaten direkt vom Computer zur Fertigungsmaschine geleitet werden. Konstrukteur(e)innen müssen also gut Bescheid wissen über Personal Computer, PC-Netzwerke, Datenbanken, Internet usw. Bei den Programmen liegt das Schwergewicht auf den Konstruktions- und Zeichenprogrammen, aber es sind auch gute Kenntnisse über andere Programme erforderlich, die häufig benötigt werden, vor allem Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulationsprogramme und betriebswirtschaftliche Programme.

Beim Erstellen von Konstruktionszeichnungen fertigen die Konstrukteur(e)innen zunächst Skizzen und Modellaufnahmen an. Für die normgerechte Zeichnungserstellung von Einzelbauteilen und Baugruppen benötigen sie gute Kenntnisse der Normung und der Normen für Konstruktionen. Sie bemaßen die Zeichnungen mit Maßlinien, Maßhilfslinien und Maßzahlen und bringen Fertigungs- und Montagezeichen (grafische Symbole) an.

Konstrukteur(e)innen beherrschen die gängigen handwerklichen und maschinellen Bearbeitungstechniken für Metalle, Kunststoffe und sonstige Werkstoffe (Messen, Anreißen, Feilen, Sägen, Bohren, Senken, Reiben, Gewindeschneiden, Drehen, Fräsen, Passen, Schneiden usw.), ebenso die Herstellung von Verbindungen (lösbare: Schraub- und Stiftverbindungen, Schnellbefestigungssysteme; unlösbare: Schweißen, Löten, Kleben). Die Teilefertigung erfolgt aber heute größtenteils vollautomatisch mittels elektronisch gesteuerter Maschinen. Konstrukteur(e)innen bauen die Teile zu Konstruktionen zusammen und führen teilweise auch Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten daran durch.

 

Es folgt eine kurze Darstellung der Inhalte der einzelnen Ausbildungsschwerpunkte:

Ausbildungsschwerpunkt "Elektroinstallationstechnik":
In der Elektroinstallationstechnik geht es um die Versorgung von Gebäuden mit elektrischem Strom. Konstrukteur(e)innen planen die Lage von Schaltkästen und den Verlauf der elektrischen Leitungen, erstellen die Schaltungspläne (Montage-, Stromlauf- und Installationspläne) und Bauschaltpläne und führen die erforderlichen Berechnungen durch. [Siehe auch den Lehrberuf "ElektrotechnikerIn".]

Ausbildungsschwerpunkt "Installations- und Gebäudetechnik":
Die Installations- und Gebäudetechnik umfasst die Versorgung von Gebäuden und Wohnungen mit Wasser und Gas, die Ausstattung der Wohnungen mit sanitären Anlagen (Klosett, Bad) und Heizsystemen (Zentralheizungen, Etagenheizungen) sowie die Abwasser-Entsorgung von Gebäuden. Konstrukteur(e)innen erstellen die Installationspläne für die Installations- und Gebäudetechnik, wählen die erforderlichen Materialien aus, erstellen normgerechte Zeichnungen der Bauteile, Baugruppen und Installationspläne und führen die notwendigen Berechnungen durch. [Siehe auch den Lehrberuf "Installations- und GebäudetechnikerIn".]

Ausbildungsschwerpunkt "Maschinenbautechnik":
Die Maschinenbautechnik befasst sich mit der Konstruktion kompletter Maschinen und Anlagen. Die Aufgaben der Konstrukteur(e)innen reichen hier von der Erstellung der Werkzeichnungen für die einzelnen Konstruktionsteile der Maschinen über die Fertigung der Teile bis hin zum Zusammenbau der Maschinen. [Siehe auch den Lehrberuf "MetalltechnikerIn".]

Ausbildungsschwerpunkt "Metallbautechnik":
Der Metallbau befasst sich im Gegensatz zum Stahlbau nicht mit der Konstruktion ganzer Gebäude aus Stahlteilen, sondern vor allem mit der Verkleidung und Ausstattung von Gebäuden mit Metallkonstruktionen. Ein Schwerpunkt im Metallbau sind z.B. Fassadenkonstruktionen und Fensterelemente. [Siehe auch den Lehrberuf "MetalltechnikerIn".]

Ausbildungsschwerpunkt "Stahlbautechnik":
Die Stahlbautechnik umfasst vor allem das Gebiet der Stahlbaukonstruktionen (Gebäude- und Hallenkonstruktionen wie z.B. Werkshallen und Lagerhallen, Portalbau, Behälterbau), im weiteren Sinn aber auch den Fahrzeugbau, den Kranbau, den Kabinenbau oder den Bau von Transport- und Fördereinrichtungen (z.B. Rolltreppen, Aufzügen). [Siehe auch den Lehrberuf "MetalltechnikerIn".]

Ausbildungsschwerpunkt "Werkzeugbautechnik":
Der Begriff "Werkzeug" umfasst in der Konstruktionstechnik und in der Fertigungstechnik in erster Linie die Bearbeitungswerkzeuge der sogenannten "Werkzeugmaschinen". Diese Maschinen sind mit Werkzeugkassetten bzw. Werkzeugkonstruktionen bestückt, aus denen automatisch die für den jeweils nächsten Bearbeitungsschritt benötigten Werkzeuge entnommen und für die Bearbeitung eingesetzt werden. Im weiteren Sinn sind auch alle Maschinenteile gemeint, die unmittelbar an der Werkstoffbearbeitung und -verformung beteiligt sind. [Siehe auch den Lehrberuf "MetalltechnikerIn".]

Der Lehrberuf "KonstrukteurIn" verbindet Theorie und Praxis, denn er umfasst einerseits eine "theoretische" Ausbildung im Erstellen von Konstruktionszeichnungen für Maschinen-, Werkzeug-, Metallbau- und Stahlbauteile, andererseits aber auch eine praktische Ausbildung in der Fertigung dieser Teile. Die Fachkräfte dieses Berufs können somit sowohl in der Konstruktion als auch im praktischen Bereich (z.B. im Maschinen- oder Werkzeugbau) eingesetzt werden. Der Lehrberuf hat folgende sechs Schwerpunkte, von denen mindestens einer vermittelt werden muss: Elektroinstallationstechnik, Installations- und Gebäudetechnik, Maschinenbautechnik, Metallbautechnik, Stahlbautechnik, Werkzeugbautechnik.

Konstrukteur(e)innen fertigen Modellaufnahmen und Skizzen von Werkstücken an und erstellen Zeichnungen von Bauteilen und Baugruppen ihres jeweiligen Einsatzgebietes (Maschinenbau, Werkzeugbau, Metallbau oder Stahlbau). Diese Zeichnungen stellen die Werkstücke in verschiedenen Schnitten (Aufriss, Grundriss, Kreuzriss, Schrägriss) und verschiedenen Perspektiven dar und dienen als Grundlage für die Fertigung bzw. die Programmierung der Fertigungsmaschinen (z.B. CNC-Maschinen, "CNC" bedeutet "computer-numeric-control", also computergesteuerte Maschinen). In der Fertigung sind Konstrukteur(e)innen meist mit der Einstellung, Bedienung und Überwachung der Bearbeitungsmaschinen befasst; sie arbeiten aber auch in der Montage (Zusammenbau der fertigen Einzelteile) und in der Endfertigung (z.B. Inbetriebnahme und Optimierung der konstruierten Werkzeuge und Maschinen).

Die Erstellung von Konstruktionszeichnungen erfolgt heute größtenteils rechnergestützt, also am Computerbildschirm. Dies wird als "computer aided design" oder kurz CAD bezeichnet. Eine erweiterte Form des CAD ist das CAM ("computer aided manufacturing"), also das rechnergestützte Produzieren, wobei die Konstruktionsdaten direkt vom Computer zur Fertigungsmaschine geleitet werden. Konstrukteur(e)innen müssen also gut Bescheid wis ...

Konstrukteur(e)innen arbeiten hauptsächlich in Industriebetrieben der Bereiche Maschinenbau, Stahlbau, Werkzeugbau, Metallbau, Metallwarenerzeugung und Elektro/Elektronik.

Die Beschäftigungsaussichten sind als gut zu bewerten, da die Ausbildung ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt, das von der eigentlichen Konstruktionsarbeit am Computer bis hin zur Metallbearbeitung und Montage in der Fertigung reicht. Damit entspricht dieser neue Lehrberuf den heute gestellten Anforderungen in der Metallbranche, da der Einsatz neuer Technologien Fachkräfte erfordert, die sowohl über Theorie- als auch Praxiskenntnisse verfügen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaschinenbautechnikerIn", dem der Beruf "KonstrukteurIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

KonstrukteurIn - Elektroinstallationstechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2017
Elektrizitätsversorgungsunternehmungen (Elektrizitätswerke) (Angestellte+Arbeiter) 01.02.2018
KonstrukteurIn - Installations- und Gebäudetechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
KonstrukteurIn - Maschinenbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
KonstrukteurIn - Metallbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Baugewerbe und Bauindustrie (Arbeiter) 01.05.2017
KonstrukteurIn - Stahlbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Baugewerbe und Bauindustrie (Arbeiter) 01.05.2017
KonstrukteurIn - Werkzeugbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
KonstrukteurIn - Gesamt (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 192 240 262 269 275 280 282 268 269 263
weiblich 34 51 52 65 65 72 74 67 71 72
gesamt 226 291 314 334 340 352 356 335 340 335
Frauenanteil 15,0% 17,5% 16,6% 19,5% 19,1% 20,5% 20,8% 20,0% 20,9% 21,5%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
KonstrukteurIn - Gesamt
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Bautechnische/r Zeichner/in nein
Büchsenmacher/in nein
Chirurgieinstrumentenerzeuger/in nein
Elektroniker/in - Mikrotechnik nein
Elektrotechniker/in - Energietechnik nein
Entsorgungs- und Recyclingfachmann/-frau - Abfall nein
Entsorgungs- und Recyclingfachmann/-frau - Abwasser nein
Gießereitechniker/in - Nichteisenmetallguss nein
Hufschmied/in nein
Installations- und Gebäudetechniker/in - Lüftungstechnik nein
Karosseriebautechniker/in nein
Kraftfahrzeugtechniker/in - Personenkraftwagentechnik nein
Kristallschleiftechniker/in nein
Kälteanlagentechniker/in nein
Land- und Baumaschinentechniker/in - Baumaschinen nein
Land- und Baumaschinentechniker/in - Landmaschinen nein
Leichtflugzeugbauer/in nein
Luftfahrzeugtechniker/in nein
Mechatroniker/in - Alternative Antriebstechnik nein
Mechatroniker/in - Automatisierungstechnik nein
Mechatroniker/in - Büro- und EDV-Systemtechnik nein
Mechatroniker/in - Elektromaschinentechnik nein
Mechatroniker/in - Fertigungstechnik nein
Mechatroniker/in - Medizingerätetechnik nein
Metalldesigner/in - Gürtlerei nein
Metallgießer/in nein
Metalltechniker/in - Zerspanungstechnik nein
Metallurg/in und Umformtechniker/in nein
Modellbauer/in nein
Oberflächentechniker/in - Pulverbeschichtung nein
Orthopädietechniker/in - Rehabilitationstechnik nein
Papiertechniker/in nein
Prozesstechniker/in nein
Reifen- und Vulkanisationstechniker/in nein
Schiffbauer/in nein
Sonnenschutztechniker/in nein
Spengler/in nein
Technische/r Zeichner/in ja <
Textiltechnolog(e)in nein
Uhrmacher/in - Zeitmesstechniker/in nein
Verpackungstechniker/in nein
Waagenhersteller/in nein
Waffenmechaniker/in nein
Werkstofftechniker/in - Werkstoffprüfung nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz
< Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs.

Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

Fast alle Fachrichtungen von Fachschulen und Höheren Schulen der Bereiche "Maschinenbau", "Elektrotechnik/Elektronik" und "Feinwerktechnik" (teilweise auch "Bautechnik" und "Holztechnik").

In diesem Beruf ist ständige Weiterbildung hinsichtlich neuer technischer Konstruktionen und im Bereich der CAD erforderlich. Möglichkeiten hiezu bieten vor allem Weiterbildungskurse des Berufsförderungsinstitutes (bfi) und des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI).

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs sind vor allem die Werkmeisterschule für Berufstätige mit den Fachrichtungen des Bereichs "Maschinenbau" und "Elektrotechnik/Elektronik" (2 Jahre, Abendunterricht) und die zur Reife- und Diplomprüfung führenden Aufbaulehrgänge (3 Jahre) und Höheren Lehranstalten für Berufstätige (4 Jahre) mit technischen Fachrichtungen.

In größeren Betrieben können Konstrukteur(e)innen zu ProjektleiterInnen oder AbteilungsleiterInnen aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung besteht für Konstrukteur(e)innen im Rahmen eines Zeichenbüros, das als "freies Gewerbe", also ohne Befähigungsnachweis, betrieben werden kann. Zeichenbüros dürfen nur technische Zeichenarbeiten, aber keine Planungsarbeiten durchführen; diese sind dem Gewerbe "Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure)" vorbehalten, wobei die Zulassung zur Befähigungsprüfung für dieses Gewerbe mindestens an den Abschluss einer höheren technischen Lehranstalt und eine mehrjährige Berufspraxis gebunden ist. Weitere Möglichkeiten einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) bestehen für Konstrukteur(e)innen in den Handwerken "Elektrotechnik", "Heizungstechnik", "Kälte- und Klimatechnik", "Karosseriebau- und Karosserielackiertechniker", "Kraftfahrzeugtechnik", "Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung", "Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik", "Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik", "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau", "Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau", "Metalltechnik für Land- und Baumaschinen", "Lüftungstechnik", "Modellbauer", "Orthopädietechnik", "Uhrmacher", "Waffengewerbe (Büchsenmacher) einschließlich des Waffenhandels" (Voraussetzung: Meisterprüfung). Weiters können Konstrukteur(e)innen folgende Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung) ausüben: "Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen", "Autoverglasung", "Entkalken von Heißwasserbereitern", "Fahrradtechnik", "Nähmaschinentechnik", "Schleifen von Schneidwaren".

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 106
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Auto, Flugzeug, Transport, Seite 8
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Maschinen, Kfz und Metall" anzeigen