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LederwarendesignerIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Textil, Mode und Leder
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: ab € 1.320,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

LederwarendesignerInnen befassen sich vom Entwurf bis zur Fertigstellung mit dem Design und der Herstellung von Lederbekleidung und -schuhen, Bucheinbänden, Notebooktaschen, Koffer, Ledergriffe für Lenkräder oder (Wohnraum)Accessoires wie Wandverkleidung, Gürteln und Armbänder.

LederwarendesignerInnen beschäftigen sich mit künstlerischen und technischen Aspekten wie Produktdesign, textile Produktionsverfahren, Oberflächengestaltung, Textilveredelung und Drucktechnologien.

Der Aufgabenbereich der LederwarendesignerInnen beginnt mit dem Aufspüren von Trends, um praktische Ideen zu sammeln (z.B. Hüllen für Kreditkarten). Sie besuchen dazu Messen oder orientieren sich an Illustrierten und Katalogen. Ideen bringen sie mittels Skizze auf Papier.

Danach wird eine Fachzeichnung für die Ausführung des Entwurfes angefertigt, die genaue Angaben darüber enthält, wie der Stoff oder das Textilstück zu fertigen ist. Dann wählen sie das passende Material aus und entscheiden über die Farbzusammenstellung. Sie stellen ein Einzelmodell (Prototyp) her, das als Vorlage für das Erstmodell dient.

Für die Herstellung des Endmodells übertragen LederwarendesignerInnen die Maße der Entwurfsskizze auf Karton oder Pressspan und zeichnen die Nahtstellen ein; anschließend schneiden sie eine Schablone aus Metall aus (Zinkblech). Sie achten darauf, Material- und Arbeitszeit kostenbewusst einzusetzen. So stellen sie für die Produktion einer größeren Serie (ab ca. 500 Stück/Modell) ein Stanzmesser her, mit dem das Leder ausgestanzt wird.

LederwarendesignerInnen müssen über gute Materialkenntnisse verfügen, um praxisgerechte Produkte entwerfen zu können. Sie verfügen über Kenntnisse im Produktmarketing, Werbetheorie sowie mit dem Umgang mit Software für Mode und Textildesign (Adobe Illustrator, Fashion-CAD Programme).

Beim Entwurf einer Handtasche ist es unter anderem wichtig, dem funktionellen Wert der Tasche den gleichen Stellenwert wie dem modischen Aussehen zu geben. LederwarendesignerInnen und MustermacherInnen brauchen daher kreative Ideen, die praktisch umsetzbar sind, damit fertige Gebrauchsgegenstände ihre Funktion erfüllen können.

Siehe auch die Berufe ModedesignerIn, WirtschaftsingenieurIn für Bekleidungstechnik und TextiltechnikerIn.

LederwarendesignerInnen befassen sich vom Entwurf bis zur Fertigstellung mit dem Design und der Herstellung von Lederbekleidung und -schuhen, Bucheinbänden, Notebooktaschen, Koffer, Ledergriffe für Lenkräder oder (Wohnraum)Accessoires wie Wandverkleidung, Gürteln und Armbänder.

LederwarendesignerInnen beschäftigen sich mit künstlerischen und technischen Aspekten wie Produktdesign, textile Produktionsverfahren, Oberflächengestaltung, Textilveredelung und Drucktechnologien.

Der Aufgabenbereich der LederwarendesignerInnen beginnt mit dem Aufspüren von Trends, um praktische Ideen zu sammeln (z.B. Hüllen für Kreditkarten). Sie besuchen dazu Messen oder orientieren sich an Illustrierten und Katalogen. Ideen bringen sie mittels Skizze auf Papier.

Danach wird eine Fachzeichnung für die Ausführung des Entwurfes angefertigt, die genaue Angaben darüber enthält, wie der Stoff oder das Textilstück zu fertigen ist. Dann wählen sie das passende Material aus und entscheiden über die Farbzusammenstellung. Sie stellen ein Einzelmodell (Prototyp) her, das als Vorlage für das Erstmodell dient.

Für die Herstellung des Endmodells übertragen LederwarendesignerInnen die Maße der Entwurfsskizze auf Karton oder Pressspan und zeichnen die Nahtstellen ein; anschließend schneiden sie eine Schablone aus Metall aus (Zinkblech). Sie achten darauf, Material- und Arbeitszeit kostenbewusst einzusetzen. So stellen sie für die Produktion einer größeren Serie (ab ca. 500 Stück/Modell) ein Stanzmesser her, mit dem das Leder ausgestanzt wird.

LederwarendesignerInnen müssen über gute Materialkenntnisse verfügen, um praxisgerechte Produkte entwerfen zu können. Sie verfügen über Kenntnisse im Produktmarketing, Werbetheorie sowie mit dem Umgang mit Software für Mode und Textildesign (Adobe Illustrator, Fashion-CAD Programme).

Beim Entwurf einer Handtasche ist es unter anderem wichtig, dem funktionellen Wert der Tasche den gleichen Stellenwert wie dem modischen Aussehen zu geben. LederwarendesignerInnen und Musterma ...

Sehr gutes Seh- und Wahrnehmungsvermögen, Freude mit verschiedenen (Werk)Stoffen zu arbeiten und zu experimentieren, Flexibilität und Entscheidungssicherheit, gutes Farb- und Materialempfinden, gutes Gefühl für Proportionen und Maße.

Kreativität, Handgeschicklichkeit, Offenheit für Trends und Zeitgeist, gutes Auftreten, Kontaktfähigkeit, Bereitschaft zur Mobilität (Modeschauen, Ausstellungen), wirtschaftliche Grundkenntnisse, Weiterbildungsbereitschaft vor allem im Bereich neuer Technologien (Herstellungs und Bearbeitungsverfahren, CAD Fashion Design Software).

Beschäftigungsmöglichkeiten für ModedesignerInnen bieten Industrie und Handel, im engeren Berufsfeld vor allem Modehäuser mit eigenen Kollektionen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Unternehmen der Einrichtungs- und Möbelerzeugung, der Modejournalismus.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "LederverarbeiterIn", dem der Beruf "LederwarendesignerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

In Modeschulen ist meist Modegrafik und Gebrauchsgrafik bzw. Modellgestaltung mit CAD im Ausbildungsprogramm enthalten:

Z.B. Modeschule Wien (im Schloss Hetzendorf): Ausbildungsschwerpunkte Textildesign, Modedesign/Kleidermachen", "Strick- und Wirkmode", "Modell-Modisterei" und "Produktgestaltung".

Z.B. Mode und Bekleidungstechnik, Ausbildungsschwerpunkt Modemanagement und Design, HLA für Mode und Bekleidungstechnik, Wr. Neustadt.

Z.B. Mode und Bekleidungstechnik, Ausbildungsschwerpunkt Modedesign, HBLA für Mode und Bekleidungstechnik, Graz.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsbedarf besteht unter anderem in Bezug auf neue Materialien und Herstellungsverfahren. Aufgrund der starken Konkurrenz im Modebereich ist auch ein Studium zu empfehlen, z.B.

Studienrichtung Design (Studienzweig Mode), Universität für Angewandte Kunst, Wien
Studienrichtung Textil/Kunst&Design, Universität Linz
Studienrichtung Design/Mode, Uni für Angewandte Kunst, Wien
Studienrichtung Textil·kunst·design (BA, MA) Kunstuni Linz

Der Aufstieg kann in leitende Funktionen im Designbereich erfolgen: ChefdesignerInnen und Art-DirectorInnen beschäftigen sich mit der Kollektionsgestaltung, wobei ihnen auch Aufgaben wie Marktbeobachtung und Trendanalyse zukommen.

Die selbstständige Berufsausübung ist im Rahmen eines Gewerbes möglich. Nähere Infos zu den Befähigungsnachweisen für die einzelnen Handwerke bietet die WKO. Sie können auch einen (Online)Shop betreiben.

Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Die aktuelle Liste der Gewerbe ist auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort BMDW abrufbar.

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