Ausbildungsform auswählen

Textilkaufmann/-frau

Berufsbereiche: Handel und Verkauf
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.640,- bis € 1.740,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Textilkaufleute handeln Stoffen (Rohfasern, Halb- und Fertigprodukte), Farben, Imprägniermittel sowie mit Maschinen (z.B. Näh- Zuschneidemaschinen) und Werkzeugen.

Sie beschäftigen sie sich mit kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und textiltechnischen Aufgaben in den Bereichen Einkauf, Organisation, Produktion und Verkauf.

Textilkaufleute holen Angebote ein, vergleichen diese, verhandeln mit GeschäftspartnerInnen, schließen Kaufverträge ab und sorgen für den sachgemäßen Transport und die entsprechende Lagerung der eingekauften Waren. Sie benötigen neben kaufmännischen Kenntnissen auch textiltechnisches Fachwissen.

Um die Produkte beurteilen zu können, müssen Textilkaufleute z.B. beim Einkauf von Rohfasern und Halbfertigprodukten über verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten umfassend Bescheid wissen. Zum Teil schließen sie auch Kaufverträge mit Erzeugern im Ausland (z.B. im Fernen Osten) ab.

Sie ermitteln den Warenbedarf für die von ihnen belieferten Betriebe, wobei sie auch Modetrends und Konsumgewohnheiten mit einbeziehen. Sie erstellen Musterkataloge und verhandeln mit möglichen KäuferInnen, die sie über besondere Qualitätsmerkmale und Verwendungsmöglichkeiten der Produkte beraten.

In der Textilindustrie sind Textilkaufleute mit der Organisation und Planung der Produkte sowie mit Verwaltungsaufgaben befasst. Sie führen den kaufmännischen Schriftverkehr durch, erstellen Kalkulationen und Abrechnungen und verhandeln mit KundInnen und Lieferanten. Zunehmend wichtig wird der Aufbau von Auslandsbeziehungen.

In leitender Position sind Textilkaufleute für die Arbeitsorganisation und Betriebsverwaltung sowie für eine marktgerechte Produktion und Verkaufspolitik verantwortlich. Zu diesem Zweck erstellen sie Wirtschaftlichkeitsanalysen und Investitionspläne (z.B. Planung der Neuanschaffung von Maschinen), analysieren die Entwicklung des Marktes, arbeiten bei Produktentwicklungen (z.B. neue Kollektionen) mit und entwerfen Marketingkonzepte.

Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich in der Textilindustrie ist die Qualitätssicherung. Hierbei stehen ausführliche Kenntnisse über die Qualität der Textilien (wichtig für die Produktion, den Ein- und Verkauf und bei Reklamationen) im Mittelpunkt.

Siehe auch die Berufe WirtschaftsingenieurIn für Bekleidungstechnik und TextiltechnikerIn.

Textilkaufleute handeln Stoffen (Rohfasern, Halb- und Fertigprodukte), Farben, Imprägniermittel sowie mit Maschinen (z.B. Näh- Zuschneidemaschinen) und Werkzeugen.

Sie beschäftigen sie sich mit kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und textiltechnischen Aufgaben in den Bereichen Einkauf, Organisation, Produktion und Verkauf.

Textilkaufleute holen Angebote ein, vergleichen diese, verhandeln mit GeschäftspartnerInnen, schließen Kaufverträge ab und sorgen für den sachgemäßen Transport und die entsprechende Lagerung der eingekauften Waren. Sie benötigen neben kaufmännischen Kenntnissen auch textiltechnisches Fachwissen.

Um die Produkte beurteilen zu können, müssen Textilkaufleute z.B. beim Einkauf von Rohfasern und Halbfertigprodukten über verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten umfassend Bescheid wissen. Zum Teil schließen sie auch Kaufverträge mit Erzeugern im Ausland (z.B. im Fernen Osten) ab.

Sie ermitteln den Warenbedarf für die von ihnen belieferten Betriebe, wobei sie auch Modetrends und Konsumgewohnheiten mit einbeziehen. Sie erstellen Musterkataloge und verhandeln mit möglichen KäuferInnen, die sie über besondere Qualitätsmerkmale und Verwendungsmöglichkeiten der Produkte beraten.

In der Textilindustrie sind Textilkaufleute mit der Organisation und Planung der Produkte sowie mit Verwaltungsaufgaben befasst. Sie führen den kaufmännischen Schriftverkehr durch, erstellen Kalkulationen und Abrechnungen und verhandeln mit KundInnen und Lieferanten. Zunehmend wichtig wird der Aufbau von Auslandsbeziehungen.

In leitender Position sind Textilkaufleute für die Arbeitsorganisation und Betriebsverwaltung sowie für eine marktgerechte Produktion und Verkaufspolitik verantwortlich. Zu diesem Zweck erstellen sie Wirtschaftlichkeitsanalysen und Investitionspläne (z.B. Planung der Neuanschaffung von Maschinen), analysieren die Entwicklung des Marktes, arbeiten bei Produktentwicklungen (z.B. neue Kollektionen) mit und entwerfen Marketingkonzepte.

Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbe…

Berufe im Umfeld Mode- und Textiltechnik und -wirtschaft erfordern häufig eine Kombination von Modebewusstsein, Kreativität und technischen bzw. wirtschaftlichen Fähigkeiten.

Allgemeine Anforderungen sind Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Gesprächsfähigkeit, „Gespür“ für aktuelle Trends, Zeitgeist, Entwicklungen. Darüber hinaus erfordern Berufe in diesem Bereich ein gewisses Maß an körperlicher Gesundheit (z.B. Freisein von Allergien, Überempfindlichkeit der Haut und Atemorgane usw.).

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Mode- und Textilproduktion und Handel (Gewerbe und Industrie), Modehäuser, Kaufhäuser und Kaufhausketten, Spezialwarenerzeugung (z.B. Spezialstoffe für technische Anwendungen, Sportartikelzubehör) u.a.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Textil-, Bekleidungs- und SchuhverkäuferIn", dem der Beruf "Textilkaufmann/-frau" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine Ausbildung im Bereich Mode und Textil bieten v.a. Fachschulen für Mode, Handelsakademien und Höhere Lehranstalten für Wirtschaftsingenieure - Textiltechnik.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Mode und Textil bieten insbesondere die Kollegs für Mode und Bekleidungstechnik sowie Design/Textildesign, Speziallehrgänge für Mode sowie das Studium Textil/Kunst&Design (Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz) und der Werkmeisterlehrgang für Textilchemie (WIFI Vorarlberg).

Je nach spezifischer Ausrichtung kommen darüber hinaus auch verschiedene andere Aus- und Weiterbildungsbereich in Betracht (wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungen für Berufe im Textilmanagement und -handel, Maschinenbau und Wirtschaftstechnik für Berufe in der Textilproduktion sowie Chemie und Technische Chemie für Berufe im Bereich der Textilchemie).

Aufstiegsmöglichkeiten sind z.B. Abteilungsleitungen in Produktionsbetrieben sowie Areal-Management und Key-Account-Management im Verkauf und Handel.

Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Handel und Verkauf" anzeigen