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MaschinenbautechnikerIn (Fahrzeugbau, Kraftfahrzeugtechnik)

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

MaschinenbautechnikerInnen im Fahrzeugbau beschäftigen sich mit der Entwicklung, Herstellung und Reparatur von Fahrzeugen:

Ein Kraftfahrzeug (Motorfahrzeug) ist ein durch einen Motor angetriebenes Fahrzeug, dazu zählen Kraftwagen, Krafträder und Zugmaschinen. Im Unterschied dazu gibt es auch windgetriebene (Segler) und muskelbetriebene (Fahrrad, Draisine) Fahrzeuge.

Sie entwerfen, konstruieren und optimieren Fahrzeuge, je nach Aufgabenstellung unter verschiedensten Gesichtspunkten: Nutz- und Sonderfahrzeuge (z.B. Feuerwehrautos, Mähmaschinen, Tieflader, Wasserfahrzeuge) müssen Rentabilitäts- und funktionalen Kriterien genügen, Autos und Waggons für den Personentransport müssen Komfort bieten.

Sicherheitsaspekte, Anforderungen an einfache und sichere Bedienbarkeit sowie möglichst einfache Wartung müssen zusätzlich berücksichtigt werden. Besondere Bedeutung hat die Optimierung der Einzelkomponenten (z.B. Motor, Fahrwerk, Karosserie) und deren Abstimmung aufeinander.

Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • Landfahrzeuge: Schienenfahrzeuge, Straßenfahrzeuge, Geländefahrzeuge
  • Wasserfahrzeuge: Verdränger und Gleiter
  • Luftfahrzeuge: Helikopter, Propeller- oder Strahlflugzeuge, Drohnen
  • Schienengebundene: Einschienenbahnen, Hänge- oder Schwebebahnen
  • Zweiwegefahrzeuge: Können auf der Straße und auf Gleisen fahren
  • Baumaschinen: Hydraulikbagger, Schreitbagger, Raupen
  • u.v.a.

 

Siehe auch den Kernberuf MaschinenbautechnikerIn sowie die Berufe FlugzeugbautechnikerIn, BionikerIn und BaumaschinentechnikerIn.

Freude an Physik (Mechanik, Fluidtechnik, Messtechnik, Thermodynamik, etc.) und Mathematik, grundsätzliches technisches Verständnis, wissenschaftliche Neugierde und Kreativität, Bereitschaft Erkenntnisse unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen in die Arbeit einzubeziehen (interdisziplinäres Denken), Umgang mit Softwaretools (z.B. Autocad, CATIA V5), Kontakt- und Teamfähigkeit.

Die beruflichen Möglichkeiten für MaschinenbauingenieurInnen sind vielfältig und reichen beispielsweise von der Tätigkeit als IngenieurIn im Bereich industrieller Forschung und Entwicklung, als wissenschaftlicheR MitarbeiterIn an universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb, als SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, als VersuchsingenieurIn oder KonstrukteurIn in der Autoindustrie, als LeiterIn der innerbetrieblichen Weiterbildung eines Großbetriebs oder als selbstständigeR UnternehmerIn.

Für AbsolventInnen einer technischen Studienrichtung besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn.
Die Tätigkeitsfelder reichen vom Entwurf, über die Produktion und Montage sowie den Betrieb bis hin zum Verkauf und der rechtlichen Betreuung technischer Produkte (z.B. Maschinen, Anlagen, Werkstoffe, Dienstleistungen).

 

Die Europäische Union fördert die Elektromobilität - in Österreich ist im Nationalen Aktionsplan bis 2020 als Ziel definiert, dass jedes fünfte Fahrzeug einen zumindest teilelektrifizierten Antrieb hat. Bis dahin wird allein im Bereich Elektrofahrzeuge ein Bedarf von rund 3.600 Vollzeitbeschäftigten prognostiziert.

Die Kontroll- und Abnahmetechnik sowie das Erstellen von Prüfzertifikaten oder Gutachten bieten gute Aussichten auf eine Karriere.

Forschung wird im Bereich von kognitiven technischen Systemen vor allem in der Robotik, Automation und Produktionsplanung betrieben. Bei Auslandsvorhaben sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse erforderlich.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaschinenbautechnikerIn", dem der Beruf "MaschinenbautechnikerIn (Fahrzeugbau, Kraftfahrzeugtechnik)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Z.B. Maschinenbau, Mechatronik, Montanmaschinenwesen, Luftfahrt/Aviation.

FH: Z.B. Mechatronik/Robotik, Mechatronik/Mikrosystemtechnik, Mechatronik/Wirtschaft, Fahrzeugtechnik, Luftfahrt, Sportgerätetechnik, Anlagenbau, Maschinenbau, Green Mobility (MSc), Mechatronik -Spezialisierung Surface Engineering & Tribology (MSc).

Studienrichtungen, die ähnliche Module enthalten:
FH: Z.B. Elektrotechnik Dual, Advanced Electronic Engineering.

Atuelle Themen sind u.a. Smart and Green Technologies sowie IT-Security und Safety für Anwendungen im Automotive Bereich

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

In diesem Bereich gibt es verschiedenste Fort- und Weiterbildungsangebote (z.B.: Universitätslehrgänge in den Bereichen Aviation, Internationales Management, Industrial Management).

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen weiters in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie in der Unfallforschung und -prävention.

MaschinenbautechnikerInnen können bei entsprechender (Zusatz)qualifikation und persönlicher Kompetenz als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb, als SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, als VersuchsingenieurIn, in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit), Unfallforschung und Unfallprävention sowie Schweißtechnik.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem in Funktionen wie LeitendeR KonstrukteurIn oder ProjektleiterIn bzw. ProjektmanagerIn. Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Mechatronik
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