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FremdenführerIn

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FremdenführerInnen informieren TouristInnen über historische Bauwerke, die soziale und politische Situation, das kulturelle Erbe, die geografischen Besonderheiten sowie Flora und Fauna eines Landes, einer Region oder einer Stadt. Sie führen die TouristInnen zu verschiedenen Denkmälern und Kulturstätten und besuchen mit ihnen Museen und Ausstellungen. Dabei gehen sie immer auf die speziellen Wünsche, Fragen und Bedürfnisse der TeilnehmerInnen ein. Eine wesentliche Bedeutung dieses Berufes liegt in der Meinungsbildung für ausländische BesucherInnen. FremdenführerInnen erhalten ihre Aufträge von einer zentralen Fremdenführer-Vermittlung, von Reisebüros, Firmen, Schulen, Vereinen, Hotels oder über das Internet.

  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten,
  • hohe Merkfähigkeit,
  • Offenheit und Freude am Umgang mit Menschen
  • psychische und physische Belastbarkeit,
  • Fremdsprachenkenntnisse.

Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:

  • Beherbergungsbetriebe (Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Feriendörfer usw.),
  • Freizeiteinrichtungen (Kuranstalten, Gesundheitscamps, Clubs, Kursveranstalter, Gewerkschaftsheime, Campingplätze) und Casinos,
  • Fremdenverkehrsverbände und -institutionen (lokale und überregionale Planungs- und Organisationsstellen),
  • Gastronomiebetriebe,
  • Reisebüros.

Frauenbeschäftigung Rund 2/3 der Beschäftigten im Fremdenverkehr sind Frauen, wobei fast die Hälfte als Hilfsarbeiterinnen arbeitet.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage hat sich der Arbeitsmarkt für den Fremdenverkehr positiv entwickelt. Es ist mit einer leichten Zunahme von Arbeitsplätzen zu rechnen. Ein wichtiges Merkmal der Beschäftigungssituation im Fremdenverkehr ist die hohe Zahl der BerufswechslerInnen. Gründe dafür liegen in der geringen Entlohnung, in den unregelmäßigen Arbeitszeiten, in der Saisonarbeit und der hohen Stressbelastung. Zudem erfordern viele Berufe eine entsprechende Mobilität, vielfach auch die Bereitschaft im Ausland zu arbeiten. Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung steigern jedoch die Chancen am Arbeitsmarkt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ReiseleiterIn", dem der Beruf "FremdenführerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Zulassung zur FremdenführerIn ist an die Absolvierung der FremdenführerInnen-Befähigungsprüfung gebunden. Dafür ist eine Ausbildung von mindestens 250 Stunden (Theorie und Praxis) notwendig. Die tatsächliche Ausbildungsdauer variiert in den einzelnen Bundesländern. Kurzausbildungen, z.B.:

  • BFI Wien: „Vorbereitung auf die Befähigungsprüfung für FremdenführerInnen“; Dauer: 600 Unterrichtseinheiten
  • WIFI Wien: „Lehrgang zur FremdenführerIn“; Dauer: 720 Unterrichtseinheiten

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Freizeitwirtschaft, Seite 21
Gastgewerbe und Tourismus (Folder)
Reihe: Jobchancen Schule
Berufe mit Kurz- oder Spezialausbildung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: SPORT, FREIZEIT, TOURISMUS - Gäste betreuen, Seite 103
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