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KulturmanagerIn (Kunst- und Kulturwesen)

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.090,- bis € 2.750,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

KulturmanagerInnen planen und organisieren verschiedene kulturelle Projekte und Veranstaltungen, Beispiele: Theater-, Oper-, Musical- und Tanzaufführungen sowie Lesungen und Ausstellungen.

Neben dem künstlerischen Aspekt ihrer Arbeit sind insbesondere betriebswirtschaftliche Aspekte relevant, wie z.B. Marketing und Controlling. Darüber hinaus müssen KulturmanagerInnen auch die unterschiedlichen involvierten Akteure, wie Kulturinstitutionen, KünstlerInnen und SponsorInnen mit einbeziehen.

Sie sind sowohl für künstlerische Inhalte als auch für die Sicherung der finanziellen, infrastrukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen kultureller Veranstaltungen verantwortlich.

Im Bereich des Kulturmanagements findet sich grundsätzlich eine große Anzahl an Tätigkeitsfeldern. KulturmanagerInnen können auch beratend für Festivals, Stiftungen, ReiseveranstalterInnen und freischaffende UnternehmerInnen tätig sein.

Siehe auch die Berufe InspizientIn und IntendantIn.

Sehr gute Allgemeinbildung, künstlerische und wirtschaftliche Kenntnisse, gutes Auftreten und sprachliches Ausdrucksvermögen, gute Fremdsprachenkenntnisse, soziale Kompetenzen, Vernetzungs­, Kooperations­ oder Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Bereitschaft zur Mobilität, Diversity-Management und interkulturelle Kompetenz.

KulturmanagerInnen finden Tätigkeitsfelder in Kulturbetrieben, Kultureinrichtungen und bei Kulturprojekten, die kulturelle und künstlerische Produkte und Inhalte bereitstellen und vermitteln, wie z.B. Theater, Museen, Opern­ und Konzerthäuser, Literaturhäuser, (Musik)Verlage, Galerien, bei Film,- Fernseh- und Rundfunkanstalten, auch in Vergnügungs- und Freizeitparks.

Ein weiterer Bereich sind Bundes­, Landes­ und kommunale Kulturämter und Kulturbehörden, die kulturpolitische Ziele für Gemeinden formulieren und zu deren Umsetzung beitragen.

Kulturbetriebe sind, je nach ihrer Organisationsstruktur, entweder öffentlich-rechtlich, privatrechtlich-gemeinnützig oder privatrechtlich-kommerziell organisiert.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Kultur- und EventmanagerIn", dem der Beruf "KulturmanagerIn (Kunst- und Kulturwesen)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine verbindliche Ausbildung für Berufe in diesem Bereich.

Auch wirtschaftswissenschaftliche Studien, verbunden mit Fachkenntnissen im Kunstsektor gelten als gute Vorbildung. MaturantInnen haben die Möglichkeit, das Kolleg für Kunstmanagement zu besuchen.

FH: Z.B. Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement, Ausstellungsdesign.

Privatuniversität: Z.B. Sport- und Eventmanagement.

UNI: Z.B: Kulturmanagement, Medien/Kommunikation&Kultur, Angewandte Kulturwissenschaften, Europäische Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie, Medienkultur- und Kunsttheorien, Theaterwissenschaften.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Fähigkeiten und Kenntnisse, die Kulturmanagement verlangt, werden oftmals in Form von Weiterbildungsmaßnahmen erworben.

Einschlägige Weiterbildungsangebote sind z.B. der Universitätslehrgang für Kulturmanagement, der post-graduate Lehrgang „art & economy“, Kunstrecht, Certified Program (Donau Uni Krems) oder der Universitätslehrgang Cultural Production sowie Interkulturelle Kompetenzen. Die Zusatzausbildungen im Kulturmanagement richten sich vor alle an Personen mit einschlägiger Vorbildung im Kultur- und Medienbereich.

Selbständige KulturmanagerInnen managen sich und ihre Kunst selbst oder sind für andere KünstlerInnen oder Kulturbetriebe tätig, die sich vor allem ihrer Kunst­ bzw. Kulturproduktion widmen wollen und deren betriebswirtschaftliche Aspekte betreut werden sollen.

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