Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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MedizinökonomInnen arbeiten an der Schnittstelle zwischen Medizin, Wirtschaft und Management. Sie entwickeln Lösungsansätze, um die Versorgung von PatientInnen zu verbessern und gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen einer Gesundheitseinrichtung zu wahren, ohne die Qualität der medizinischen Leistungen zu gefährden. Darüber hinaus tragen sie durch die Analyse von gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen dazu bei, dass Ressourcen im Gesundheitssystem effizienter genutzt und Strukturen optimiert werden. MedizinökonomInnen führen beispielsweise Kosten-Nutzen-Analysen durch und untersuchen die Wirtschaftlichkeit von Behandlungen, Medikamenten oder neuen medizinischen Verfahren.
Sie erarbeiten zudem Strategien zur Kostenkontrolle, Effizienzsteigerung oder besseren Patientenversorgung sowie zur Optimierung von Abläufen, zum Beispiel bei der Aufnahme der PatientInnen oder bei der Planung von Operationen. Darüber hinaus prüfen sie die Wirksamkeit medizinischer Produkte und Leistungen. MedizinökonomInnen üben außerdem Beratungstätigkeiten aus und unterstützen EntscheidungsträgerInnen im Gesundheitswesen bei der Implementierung von Maßnahmen.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Das Bild zeigt eine Unterrichtsszene an einer Fachhochschule, in der ein Dozent im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement unterrichtet.
© AMS / Chloe PotterMehrere Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement arbeiten an Schreibtischen mit Laptops und Unterlagen in einem Seminarraum an der FH.
© AMS / Chloe PotterEine Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement macht Notizen in einem Seminarraum an der FH.
© AMS / Chloe PotterMehrere Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement nehmen an einem Seminar teil.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Unterrichtsszene an einer Fachhochschule, in der ein Dozent im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement unterrichtet.
© AMS / Chloe PotterEine Absolventin des Fachhochschulstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement steht in einer Bibliothek und studiert ein Buch.
© AMS / Chloe PotterEine Absolventin des Fachhochschulstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement durchsucht Bücherregale in einer Bibliothek.
© AMS / Chloe PotterEin Absolvent des Fachhochschulstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagementarbeitet arbeitet konzentriert an einem Computer in einem Büro.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild hält eine Person eine Präsentation vor angehenden GesundheitsmanagerInnen über die Anatomie der Haut.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt zwei Gesundheitsmanagerinnen, die an einem Tisch sitzen und konzentriert auf einen Bildschirm mit einer medizinischen Grafik schauen.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild sind zwei Gesundheitsmanagerinnen zu sehen, die zusammen Dokumente überprüfen.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt eine Gesundheitsmanagerin, die am Telefon spricht.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt eine Gesundheitsmanagerin, die Akten in einem Archiv oder Büro sortiert.
© AMS / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
Die zunehmend höhere Lebenserwartung und der damit einhergehende wachsende Bedarf an Betreuung und Pflege führen zu einer Steigerung der Kosten im Gesundheitswesen. Dies wiederum bewirkt eine Ökonomisierung des Gesundheitsbereichs, mit dem Ziel, die Ressourcen und das Budget möglichst effizient einzusetzen und zu gestalten. Dafür braucht es ExpertInnen, die nicht nur über wirtschaftliches Know-how verfügen, sondern auch mit den Besonderheiten des Gesundheitswesens vertraut sind. Die beruflichen Perspektiven für MedizinökonomInnen sind gut.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Die Grundlage für diesen Beruf bildet ein erfolgreich abgeschlossenes Studium, z.B. der Volkswirtschaftslehre, oder ein anderes wirtschaftswissenschaftliches Bachelor- oder Masterstudium an einer Universität bzw. Fachhochschule. Vorteilhaft sind Zusatzausbildungen im Bereich Gesundheit und Medizin, z.B. in Gesundheitsmanagement. Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Doktoratsstudium zu absolvieren.
Studiengänge im Bereich Volkswirtschaftslehre umfassen meist Ausbildungsinhalte wie Wirtschaftsmathematik, Mikroökonomik, Makroökonomik, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre, Statistik, Finanzwirtschaft, Wirtschaftspolitik und Ökonometrie.
Voraussetzung für ein Bachelorstudium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. An Fachhochschulen ist es teilweise auch Personen ohne Hochschulreife möglich, ein Studium zu beginnen, sofern sie über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen und Zusatzprüfungen in bestimmten Fächern ablegen.
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Fachhochschulstudium Gesundheitsförderung und Personalmanagement (MSc) (öffnen) Masterstudium (FH) |
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Hochschule Burgenland - Standort Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Steinamangerstraße 21 Tel.: +43 (0)5 7705, Fax: +43 (0)5 7705 -1199, https://hochschule-burgenland.at/ |
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| Fachhochschulstudium Digital Healthcare (MSc) (öffnen) Masterstudium (FH) |
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USTP – University of Applied Sciences St. Pölten (öffnen) 3100 St. Pölten, Campus-Platz 1 Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200, https://www.ustp.at/ |
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| PhD - Doktoratsstudium Health Information Systems (öffnen) Doktoratsstudium/PhD |
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UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie (öffnen) 6060 Hall in Tirol, Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1 Tel.: +43 (0)50 8648 3000, Fax: +43 (0)50 8648 673001, https://www.umit-tirol.at/ |
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| PhD - Doktoratsstudium Health Technology Assessment (öffnen) Doktoratsstudium/PhD |
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UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie (öffnen) 6060 Hall in Tirol, Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1 Tel.: +43 (0)50 8648 3000, Fax: +43 (0)50 8648 673001, https://www.umit-tirol.at/ |
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| PhD - Doktoratsstudium Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (öffnen) Doktoratsstudium/PhD |
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UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie (öffnen) 6060 Hall in Tirol, Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1 Tel.: +43 (0)50 8648 3000, Fax: +43 (0)50 8648 673001, https://www.umit-tirol.at/ |
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| PhD - Doktoratsstudium Public Health (öffnen) Doktoratsstudium/PhD |
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UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie (öffnen) 6060 Hall in Tirol, Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1 Tel.: +43 (0)50 8648 3000, Fax: +43 (0)50 8648 673001, https://www.umit-tirol.at/ |
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Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen insbesondere an Universitäten und Fachhochschulen, z.B. in Form von Lehrgängen sowie Seminaren in Bereichen wie Gesundheitsökonomie, Management in Gesundheitsorganisationen, Public Health, E-Health, Controlling, Personalmanagement und Marketing.
Weiterbildungen können auch bei Erwachsenenbildungseinrichtungen wie BFI oder WIFI sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. in den Bereichen Evaluation, Qualitätsmanagement und Zeitmanagement.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
MedizinökonomInnen können in leitende Funktionen aufsteigen, z.B. in die Abteilungsleitung oder Geschäftsführung von medizinischen Einrichtungen, Unternehmen oder Forschungsinstituten.
Eine selbstständige Berufsausübung ist möglich, z.B. im Rahmen des reglementierten Gewerbes "Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation".
Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe.
Das Bild zeigt eine Unterrichtsszene an einer Fachhochschule, in der ein Dozent im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement unterrichtet.
© AMS / Chloe PotterMehrere Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement arbeiten an Schreibtischen mit Laptops und Unterlagen in einem Seminarraum an der FH.
© AMS / Chloe PotterEine Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement macht Notizen in einem Seminarraum an der FH.
© AMS / Chloe PotterMehrere Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement nehmen an einem Seminar teil.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Unterrichtsszene an einer Fachhochschule, in der ein Dozent im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement unterrichtet.
© AMS / Chloe PotterEine Absolventin des Fachhochschulstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement steht in einer Bibliothek und studiert ein Buch.
© AMS / Chloe PotterEine Absolventin des Fachhochschulstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement durchsucht Bücherregale in einer Bibliothek.
© AMS / Chloe PotterEin Absolvent des Fachhochschulstudiengangs Gesundheits- und Pflegemanagementarbeitet arbeitet konzentriert an einem Computer in einem Büro.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild hält eine Person eine Präsentation vor angehenden GesundheitsmanagerInnen über die Anatomie der Haut.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt zwei Gesundheitsmanagerinnen, die an einem Tisch sitzen und konzentriert auf einen Bildschirm mit einer medizinischen Grafik schauen.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild sind zwei Gesundheitsmanagerinnen zu sehen, die zusammen Dokumente überprüfen.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt eine Gesundheitsmanagerin, die am Telefon spricht.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt eine Gesundheitsmanagerin, die Akten in einem Archiv oder Büro sortiert.
© AMS / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.