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GesundheitsmanagerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.160,- bis € 2.490,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

GesundheitsmanagerInnen übernehmen Organisations- und Verwaltungsaufgaben im Gesundheitswesen, im Sozialversicherungswesen, in der Gesundheitsberatung, in der pharmazeutischen Industrie oder anderen Betrieben (z.B. Tourismus, Kuranstalten).

Aufgaben ergeben sich in verschiedenen betriebswirtschaftlichen und administrativen Bereichen wie z.B. Rechnungswesen, Controlling und Marketing. Sie treffen auch personalwirtschaftliche Entscheidungen über die Einstellung, Betreuung, innerbetriebliche Ausbildung und den Einsatz des Personals. Oft zählt die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement im Krankenhaus oder anderen Gesundheitseinrichtungen zu ihrem Tätigkeitsbereich.

Im Bereich Public Health beschäftigen sich GesundheitsmanagerInnen mit wirtschaftlichen Aspekten des Gesundheitswesens aus makroökonomischer Sicht. Dabei geht es um gesamtwirtschaftliche Vorgänge, wie etwa dem Analysieren und Optimieren von Kostenfaktoren im Gesundheitssektor.

Es bestehen verschiedene Handlungsfelder, z.B. die Verbesserungsmöglichkeiten beim Zugang zu Gesundheitsleistungen. Zudem befassen sie sich mit Themenbereichen wie Prävention und die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Auch rechtliche Themen spielen eine Rolle in diesem Berufsfeld, wie etwa Patientenrecht, Datenschutz und Haftung.

Siehe auch die Berufe ErnährungswissenschafterIn und ProzessmanagerIn im Gesundheitswesen.

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Soziale Kompetenzen: Empathievermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Gutes sprachliches Ausdrucksvermögen
  • Kontaktfreude

GesundheitsmanagerInnen können sowohl im privatwirtschaftlichen als auch im öffentlichen Bereich Beschäftigung finden.

Potenzielle Arbeitgeber sind unter anderem die stationären und ambulanten Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Ministerien und Abteilungen der Landesregierungen, Beratungs- und Forschungsinstitutionen im Gesundheitsbereich, Versicherungen, Unternehmen der Pharmaindustrie aber auch Unternehmen im Freizeitsektor (z.B. Gesundheits- und Wellnessbereich).

Zudem finden GesundheitsmanagerInnen im Bereich Gesundheitsvorsorge oder Gesundheitscontrolling Jobmöglichkeiten in großen Unternehmen verschiedenster Branchen. Die Positionen reichen im Allgemeinen von Assistenzstellen über ReferentInnenpositionen bis hin zu Leitungs- und Führungsfunktionen.

Gesundheit, Fitness und Sport stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Aussichten bestehen im Bereich gesunde Ernährung, Prävention und Gesundheit sförderung.

Gesundheitswissenschaft ist eine Nebendisziplinen des Sports sowie der Sport- und Bewegungstherapie. Hier ergibt sich ein Trend in Richtung Professionalisierung bzw. Spezialisierung. Das hat zur Folge, dass sich hier laufend neue Berufsbilder herauskristallisieren, die zukünftig zusätzliches Beschäftigungspotenzial bieten können.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "GesundheitsmanagerIn", dem der Beruf "GesundheitsmanagerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Fachhochschulen und Universitten bietet verschiedene Studiengänge und Lehgänge, z.B. den Lehrgang: Basales & mittleres Pflegemanagement (3 Semester), FH Wr. Neustadt.

Es können andere Ausbildungen Zugang zu diesem Beruf eröffnen, wie z.B. Betriebswirtschaft, Krankenpflege, Sozialwirtschaft mit Schwerpunkt Sozioökonomie - in Kombination mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation.

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es bestehen zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. für die Bereiche Public Health, Pädagogik für Gesundheitsberufe, International Health Care Management, Qualitäts- und Prozessmanagement im Gesundheitswesen, Medizin- bzw. Gesundheitsökonomie, Patientensicherheit und Qualität im Gesundheitssystem, Gesundheitsinformatik/EHealth und Health Care and Hospital Management.

Weitere Möglichkeiten bestehen - je nach Interesse - im basalen und mittleren Pflegemanagement, in der Gesundheitsvorsorge und -förderung, Patientensicherheit und Qualität im Gesundheitssystem oder Psychomotorik.

FH: Smart Homes und assistive Technologien (BSc) sowie User Experience Management (MAS) - beide FH Campus Wien.

MedUni Wien: Forensische Wissenschaften (Master of Forensic Science). Zielgruppe: NaturwissenschafterInnen, MedizinerInnen, Gesundheits- bzw. KrankenpflegerInnen, AnwärterInnen für allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige in Gesundheitsberufen.

Eine selbstständige Tätigkeit ist möglich. Je nach Qualifikation besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen des Gewerbes "Lebens- und Sozialberatung".

Es besteht die Möglichkeit als selbständiger Ernährungscoach oder als TrainerIn tätig zu sein. Die Durchführung von Seminaren, Vorträgen, Kochkursen, Workshops und Lehrveranstaltungen unterliegt grundsätzlich nicht der Gewerbeordnung (tagesaktuelle Infos bietet die Gewerbeordnung). Infos bietet auch die WKO.

Werden jedoch durch Analyse der „Ist-Situation“ Defizite ausgelotet und auf den individuellen Fall zugeschnittene Wissensinhalte mit einer Anleitung zu deren Umsetzung vermittelt, liegt bereits eine gewerbliche Beratungstätigkeit vor.

Es gibt freie Gewerbe und reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Die aktuelle Liste der reglementierten Gewerbe und die Liste der freien Gewerbe ist jeweils auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort BMDW abrufbar.

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