Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Ältere Berufsbezeichnung(en): Medienfachmann/-frau - Schwerpunkt Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation); Medienfachmann/-frau – Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation); Medienfachmann/-frau - Schwerpunkt Mediendesign.
Der Schwerpunkt-Lehrberuf "Medienfachkraft" hat folgende 4 Schwerpunkte:
Eine Kombination der Schwerpunkte ist nicht möglich, es können aber einzelne Inhalte des nicht ausgebildeten Schwerpunktes zusätzlich ausgebildet werden.
Der Lehrberuf "Medienfachkraft mit Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung" ersetzt ab 1.7.2025 die beiden Lehrberufe "Medienfachmann/-frau mit Schwerpunkt Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation)" und "Medienfachmann/-frau mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation)". Lehrlinge, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einer Lehre im Vorläuferlehrberuf befinden, können bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit (ohne Lehrzeitunterbrechung) weiter ausgebildet werden und bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung nach der alten Prüfungsordnung antreten; dies trifft auch für Lehrlinge zu, die zwar nach der neuen Regelung ausgebildet werden, deren vereinbarte Lehrzeit aber bereits vor dem 30.6.2026 endet (verkürzte Lehrzeit wegen der Anrechnung von früheren Lehr- oder Ausbildungszeiten). LehrabsolventInnen des Vorläuferlehrberufs dürfen die Berufsbezeichnung des neuen Lehrberufs verwenden!
Der Lehrberuf "Medienfachkraft" mit seinen 4 Schwerpunkten umfasst eine Vielzahl von Aufgaben und Tätigkeiten im Bereich der "Medien". Der Begriff "Medien" bezeichnet - vereinfacht ausgedrückt - alles was der Kommunikation dient. Heute verstehen wir darunter neben den traditionellen Medien wie Zeitung, Film oder Fernsehen vor allem die sogenannten "audiovisuellen Multimediaprodukte". Mit dem Wort "Multimedia" werden Medienprodukte bezeichnet, die mehrere Medien-Elemente vereinen, vor allem Schrift, Bild/Grafik, Ton, Film/Video, Computer-Animationen und ähnliches. Moderne Medien sind z.B. elektronisch bearbeitete oder hergestellte Videos, computergesteuerte Präsentationsprogramme, Multi-Media-Programme auf CD-Rom, multimedial gestaltete Internet-Seiten usw. Einer der Hauptbereiche der Mediengestaltung ist die Werbung. Hier wird Mediendesign (Mediengestaltung) auf allen nur denkbaren medialen Ebenen eingesetzt (Werbeprospekte, Plakate, Radio-, Fernseh- und Kinowerbung, elektronische Leuchtreklame, Internet-Seiten usw.).
Die Ausbildung der Medienfachkräfte umfasst einen allgemeinen Teil (für alle Schwerpunkte) und einen speziellen Teil (für die Schwerpunktausbildung). Der allgemeine Teil der Medienfachkraft-Ausbildung besteht aus den Ausbildungsbereichen "Grundlagen der Publishing-, Medien- und Werbebranche", "Kundenberatung und -Betreuung" sowie "Projektmanagement und Konzeptentwicklung". Hier lernen die Medienfachkräfte die Medien- und Werbe-Branche insgesamt genau kennen. Sie erwerben Kenntnisse der Fachsprache (also der speziellen Wörter und Begriffe) der Branche, bekommen einen Überblick über die Marketinginstrumente, die Kundengewinnungsmaßnahmen, die Grundlagen der Werbe- und Verkaufspsychologie sowie die verschiedenen Medien und ihre Einsatzgebiete. Weiters werden sie mit den Grundlagen von Layout und Typografie (z.B. Schriftarten, Schriftgrößen, Schriftfarben) und der Bildkomposition vertraut gemacht. Wichtig sind auch die rechtlichen Bestimmungen (z.B. Medienrecht, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutzrecht, Wettbewerbsrecht, Namensrecht/Markenrecht). Ein zentraler Ausbildungsbereich ist weiters die Beratung und Betreuung der KundInnen bzw. AuftraggeberInnen. Hier geht es um die Kommunikation mit den KundInnen, also um Themen wie Anfragen beantworten, Vorbereiten von Unterlagen für Besprechungstermine, Erstellen von Präsentationen, Teilnehmen an Besprechungsterminen und an Online-Meetings sowie Teilnehmen an internen oder externen Präsentationen. Ein zentrales Anliegen ist hier vor allem die sogenannte Projektakquise bzw. die Projektakquisition, also die Gewinnung von Projektaufträgen bzw. von neuen KundInnen. Und auch der Umgang mit den negativen Seiten des Geschäftslebens, nämlich mit Konflikten, Beschwerden und Reklamationen will gelernt sein. Der Kern der beruflichen Tätigkeit der Medienfachkräfte ist aber schließlich die Durchführung von Projekten, und diese erfordert ein gutes Projektmanagement und die Entwicklung von Projekt-Konzepten. Zum Projektmanagement gehören die Erstellung von Projektplänen (z.B. Termin- und Ablaufplanung), die Zusammenstellung von Projekt-Teams oder auch das laufende Projektcontrolling und die Projektevaluation (Qualitätskontrolle). Bei der Konzeptentwicklung müssen zunächst die Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden ausgewählt werden. Immer wieder sind Einsatzbesprechungen mit den KollegInnen und KundInnen (sogenannte "Briefings") durchzuführen und die Bedürfnisse der Zielgruppe(n) des Projekts zu bestimmen und zu analysieren ("Zielgruppenanalysen"). Und was in der Medien- und Werbewelt besonders wichtig ist: Es müssen laufend neue und innovative Lösungen entwickelt werden, wobei der Einsatz verschiedener Kreativitätstechniken und von Analysemethoden wie z.B. der "Scorecards" unentbehrlich ist ("Scorecards" heißt wörtlich übersetzt "Berichtsbogen" und bezeichnet ein Konzept zur Messung, Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens).
Schwerpunkt "Video- und Audiogestaltung":
In diesem Schwerpunkt geht es um die Planung, Entwicklung und Organisation von Videoproduktionen und Audioproduktionen (Videoproduktionen sind z.B. Werbefilme, Produktfilme, Eventfilme, Musikfilme, Image-Filme über Unternehmen, Filme für Video-Plattformen im Internet usw.; Audioproduktionen sind Musik- und Tonaufnahmen, Aufnahmen von Gesprächen, Klängen, Geräuschen und Soundeffekten). Medienfachkräfte im Schwerpunkt "Video- und Audiogestaltung" nehmen an den Beratungsgesprächen mit den KundInnen teil, um deren Wünsche und Vorstellungen zu erfahren. Sie wirken an der Festlegung der Zielgruppen, der Inhalte und der Konzeption des Projektes mit, wobei als Grundlage ein Konzept (z.B. Storyboard, Drehbuch) dient, das entweder bereits vorhanden oder noch erstellt werden muss (ein "Storyboard" ist die bildliche Darstellung einer Geschichte oder eines Ablaufs, wobei oft eine Reihe von Bildern oder Skizzen verwendet wird; ein "Drehbuch" bzw. Filmskript oder Skript ist die schriftliche Grundlage für einen Film und beschreibt alle Szenen, Dialoge, Handlungen und technischen Anweisungen, die für die Realisierung des Films benötigt werden). Die Medienfachkräfte im Schwerpunkt "Video- und Audiogestaltung" setzen das Storyboard/Drehbuch um, indem sie die geplanten Szenen mit einer Kamera filmen bzw. Audioaufnahmen aufzeichnen. Dann übertragen sie die Film- und Audioaufnahmen vom Speichermedium der Kamera bzw. des Tonaufnahmegeräts auf die hierfür vorgesehenen Dateiablagen am Computer und bearbeiten die Rohdaten mit speziellen Computer-Programmen. Die Erstfassung besprechen sie dann mit den KundInnen, um dann das Datenmaterial entsprechend des Kundenfeedbacks weiter zu bearbeiten. Sie schneiden das Filmmaterial, führen die Farbgebung und fallweise auch Farbkorrekturen durch, optimieren die Audiodateien, unterlegen Videosequenzen mit Musik und Geräuschen und fügen verschiedene Elemente (z.B. einfache Animationen) hinzu. Wenn alles fertig ist, machen sie die Endkontrolle und präsentieren schließlich das fertige Produkt vor den KundInnen.
In einem modernen Büro mit vielen Pflanzen arbeitet ein Gamedesigner an einem Spiel.
© AMS / Chloe PotterEin Gamedesigner arbeitet an einem Computer mit zwei Monitoren.
© AMS / Chloe PotterEine Gamedesignerin arbeitet an einem Computer mit 3D-Design-Software.
© AMS / Chloe PotterEine Gamedesignerin arbeitet an einem Schreibtisch mit zwei Monitoren.
© AMS / Chloe PotterEine Gamedesignerin zeichnet eine Illustration von einem Spielcharakter auf einem Blatt Papier.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Zeichentrickszene zu sehen, in der die Mutter ihr Kind zur Musikstunde bringt.
© AMS / Chloe PotterEin Gamedesigner arbeitet an einem Computerarbeitsplatz mit zwei Monitoren.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind Zeichnungen von GamedesignerInnen zu sehen.
© AMS / Chloe PotterZwei GamedesignerInnen sitzen in einem Besprechungsraum und führen eine Videokonferenz mit einer dritten Person auf einem Bildschirm.
© AMS / Chloe PotterWeb Development _02 Reworked 06.04.2022
© AMS/Chloe PotterWeb Development _04 Reworked 06.04.2022
© AMS/Chloe PotterWeb Development _03 Reworked 06.04.2022
© AMS/Chloe PotterKurzinfo zum Foto: Web-Development Reworked 06042022
© AMS/Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit Kopfhörern an einem Computerarbeitsplatz arbeitet, was auf eine Tätigkeit im Bereich Multimedia- oder IT-Projektmanagement hinweisen könnte.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person am Computer zu sehen, die in einem Büro arbeitet, möglicherweise in einem Beruf im Bereich Multimedia oder Webdesign.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioDas Bild zeigt eine Person, die an einem Computer arbeitet, möglicherweise im Bereich Game Design oder Multimedia-Design.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioEine Person arbeitet konzentriert an einem Computer, was typisch für Berufe im digitalen und multimedialen Bereich ist.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung - Video- und Audiogestaltung | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | |||||||||
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Gewerbe-Angestellte (Kollektivertrag für die Angestellten im Gewerbe und Handwerk und in der Dienstleistung) (Angestellte)
gültig ab 01.01.2026
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856 | 1.081 | 1.274 | 1.691 | 01.01.2026 | |||||||||
|
IT-Dienstleistungsgewerbe (Informationstechnologie, Automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik) (Angestellte)
gültig ab 01.01.2026
|
960 | 1.210 | 1.410 | 1.750 | 01.01.2026 | |||||||||
|
Grafische Gewerbe - Gewerbe der Drucker und Druckformenherstellung (mit Ausnahme der Zeitungsdruckereien) - Festsetzung des Mindest-Lehrlingseinkommens durch das Bundeseinigungsamt (BGBl. II Nr. 132/2026) (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
|
721 | 1.086 | 1.626 | 1.962 | 01.06.2026 | |||||||||
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Werbung und Marktkommunikation WIEN (Angestellte)
gültig ab 01.05.2026
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860 | 1.156 | 1.440 | 1.695 | 01.05.2026 | |||||||||
| Werbung und Marktkommunikation - übrige Bundesländer: KEIN Kollektivvertrag, daher freie Vereinbarung des Lehrlingseinkommens zwischen Lehrbetrieb und Lehrling! (Angestellte) | ||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
Medienfachkräfte mit dem Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung arbeiten in Werbeagenturen, Grafikstudios, Mediengestaltungsunternehmen und Verlagen. Des Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es teilweise auch in EDV-Unternehmen oder Unternehmen mit eigenen Werbeabteilungen.
Lehrstellensituation:
Die jährliche Gesamtzahl der Medienfachkraft-Lehrlinge lag bis vor Kurzem noch viele Jahre lang recht konstant zwischen 460 und 540 Personen, ist zuletzt aber auf knapp 380 Lehrlinge zurückgegangen. Je nach Ausbildungsschwerpunkt gibt es hier allerdings große Unterschiede: Ein Großteil der Lehrlinge erlernt die Schwerpunkte "Grafik und Print" (derzeit 256 Lehrlinge) oder "Video- und Audiogestaltung" (derzeit 224 Lehrlinge); schon weit dahinter liegen die beiden Schwerpunkte "Digitalmarketing" (74 Lehrlinge) und "Webdesign" (38 Lehrlinge). Bei allen Schwerpunkten waren zwar zuletzt rückläufige Lehrlingszahlen zu verzeichnen, aber es ist zu erwarten, dass sich das in den kommenden Jahren wieder ausgleicht.
Im Schwerpunkt "Video- und Audiogestaltung" sind die Lehrlingszahlen zuletzt gesunken (224 Lehrlinge), nachdem sie in den Jahren zuvor sehr stabil zwischen jährlich rund 330 und 430 Lehrlingen gelegen waren.
Unterschiede nach Geschlecht:
Insgesamt gesehen wird der Lehrberuf "Medienfachmann/-frau" etwas häufiger von Frauen als von Männern erlernt. Kleinere Unterschiede gibt es diesbezüglich in den einzelnen Ausbildungsschwerpunkten: Im Schwerpunkt "Webdesign" überwiegen die männlichen Lehrlinge mit 60 Prozent; der Schwerpunkte "Digitalmarketing" wird dagegen wesentlich häufiger von Frauen erlernt (zwei Drittel weibliche Lehrlinge) als von Männern (ein Drittel). In den beiden anderen Schwerpunkten ("Grafik und Print", "Video- und Audiogestaltung") entspricht das Geschlechterverhältnis dem Durchschnitt (leichter Überhang an weiblichen Lehrlingen).
Berufsaussichten:
Für die Werbebranche wird in den nächsten Jahren mit einem leichten Anstieg der Beschäftigung gerechnet. Viele Unternehmen in diesem Bereich sind in Wien angesiedelt - hier bestehen gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Nur wenige Unternehmen gibt es dagegen vor allem in Vorarlberg und im Burgenland; in diesen Bundesländern kann es daher schwieriger sein, eine passende Stelle zu finden.
Beschäftigungsaussichten:
Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind je nach Branche, in der die Medienfachkräfte tätig sind, unterschiedlich: In Werbeagenturen werden die Arbeitsmarktchancen voraussichtlich steigen, in der Medienbranche hingegen vermutlich eher stagnieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass weiterhin eine konstante Nachfrage nach Design von gedruckten und elektronischen Medienprodukten besteht. Eine Verbesserung der Beschäftigungsaussichten kann durch gute Kenntnisse in der KundInnen-Beratung und KundInnen-Betreuung sowie durch gute Präsentationsfähigkeiten bei der Vorstellung der Entwürfe erzielt werden.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Fachberufsschule St. Veit a.d. Glan (öffnen) 9300 St. Veit/Glan, Dr.- Arthur-Lemisch-Straße 5 Tel.: +43 (0)4212 26 05, https://www.berufsschule.at/st-veit/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule St. Pölten (öffnen) 3100 St. Pölten, Hötzendorfstraße 8 Tel.: +43 (0)2742 732 10, https://lbsstpoelten.ac.at/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule Linz 9 (öffnen) 4020 Linz, Wiener Straße 181 Tel.: +43 (0)732 77 20-36500, https://bs-linz9.ac.at/ |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: Medienfachmann/-frau (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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WIFI Oberösterreich (öffnen) 4021 Linz, Wiener Straße 150 Tel.: +43 (0)5 7000 -77, Fax: +43 (0)5 7000 -7609, http://www.ooe.wifi.at/ |
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BFI Oberösterreich - Standort Linz (öffnen) 4021 Linz, Raimundstraße 3 Tel.: +43 (0)810 / 004 005, https://www.bfi-ooe.at/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule 2 Salzburg (öffnen) 5020 Salzburg, Makartkai 1 Tel.: +43 (0)5 7599 712, Fax: +43 (0)5 7599 712 25, https://lbs2.salzburg.at/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Graz 2 (öffnen) 8010 Graz, Hans-Brandstetter-Gasse 12 Tel.: +43 (0)316 471 468, Fax: +43 (0)316 471 468-704, https://www.berufsschulen.steiermark.at/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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Tiroler Fachberufsschule für Ernährung, Schönheit, Chemie, Medien - Standort St. Nikolaus (öffnen) 6020 Innsbruck, Innstraße 36 Tel.: +43 (0)512 28 57 15, https://tfbs-escm.at/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Bregenz 2 (öffnen) 6900 Bregenz, Feldweg 25 Tel.: +43 (0)5574 711 65, Fax: +43 (0)5574 711 65 17, https://lbsbr2.snv.at/ |
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| Lehre Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe (öffnen) 1150 Wien, Hütteldorfer Straße 7-17 Tel.: +43 (0)1 4000 95212, Fax: +43 (0)1 4000 99 95211, https://www.cgg.at |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: Medienfachmann/-frau (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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Klartext - Pecina Media KG (öffnen) 1070 Wien, Neustiftgasse 71/1 Tel.: +43 (0)1 / 944 13 73, https://klartext.org/ |
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| Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
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Der Lehrberuf "Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung" kann in der aktuellen Form erst seit 1.7.2025 erlernt werden! Die folgenden Lehrlingszahlen stammen von den beiden auslaufenden Vorläuferlehrberufen "Medienfachmann/-frau - Schwerpunkt Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation)" und "Medienfachmann/-frau - Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation)"! Im neuen Schwerpunkt "Video- und Audiogestaltung" gab es im Jahr 2025 neun Lehrlinge (davon zwei weiblich). |
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| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | 138 | 175 | 184 | 215 | 228 | 192 | 189 | 194 | 154 | 95 |
| weiblich | 147 | 151 | 176 | 199 | 211 | 188 | 231 | 224 | 209 | 129 |
| gesamt | 285 | 326 | 360 | 414 | 439 | 380 | 420 | 418 | 363 | 224 |
| Frauenanteil | 51,6% | 46,3% | 48,9% | 48,1% | 48,1% | 49,5% | 55,0% | 53,6% | 57,6% | 57,6% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| Medienfachkraft - Schwerpunkt Video- und Audiogestaltung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| BerufsfotografIn | nein | |||||||||
| DruckvorstufentechnikerIn | nein | |||||||||
| E-Commerce-Kaufmann/-frau | nein | |||||||||
| ReprografIn | nein | |||||||||
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* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz |
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Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Für Medienfachkräfte gibt es zahlreiche Weiterbildungsangebote, vor allem beim Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und beim Berufsförderungsinstitut (BFI). Beispiele sind Mediendesign-Ausbildungen für bestimmte Computerprogramme wie "Photoshop" oder "Illustrator", Grafikdesign-Kurse, Kurse über Grafik und Bildbearbeitung (z.B. mit Affinity-Layout-Programmen), Webdesign-Kurse, Film- und Video-Kurse sowie Online-Marketing-Kurse. Beim WIFI wird überdies eine "Fachakademie für Medieninformatik und Mediendesign" geführt.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
Aufstiegspositionen für diesen Beruf sind z.B."TeamleiterIn" oder "ProjektleiterIn".
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für Medienfachkräfte im reglementierten Gewerbe "DruckerIn und Druckformenherstellung" (Befähigungsnachweis erforderlich).
Weiters können Medienfachkräfte im freien Gewerbe "Werbeagenturen" tätig sein. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.
In einem modernen Büro mit vielen Pflanzen arbeitet ein Gamedesigner an einem Spiel.
© AMS / Chloe PotterEin Gamedesigner arbeitet an einem Computer mit zwei Monitoren.
© AMS / Chloe PotterEine Gamedesignerin arbeitet an einem Computer mit 3D-Design-Software.
© AMS / Chloe PotterEine Gamedesignerin arbeitet an einem Schreibtisch mit zwei Monitoren.
© AMS / Chloe PotterEine Gamedesignerin zeichnet eine Illustration von einem Spielcharakter auf einem Blatt Papier.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Zeichentrickszene zu sehen, in der die Mutter ihr Kind zur Musikstunde bringt.
© AMS / Chloe PotterEin Gamedesigner arbeitet an einem Computerarbeitsplatz mit zwei Monitoren.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind Zeichnungen von GamedesignerInnen zu sehen.
© AMS / Chloe PotterZwei GamedesignerInnen sitzen in einem Besprechungsraum und führen eine Videokonferenz mit einer dritten Person auf einem Bildschirm.
© AMS / Chloe PotterWeb Development _02 Reworked 06.04.2022
© AMS/Chloe PotterWeb Development _04 Reworked 06.04.2022
© AMS/Chloe PotterWeb Development _03 Reworked 06.04.2022
© AMS/Chloe PotterKurzinfo zum Foto: Web-Development Reworked 06042022
© AMS/Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit Kopfhörern an einem Computerarbeitsplatz arbeitet, was auf eine Tätigkeit im Bereich Multimedia- oder IT-Projektmanagement hinweisen könnte.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person am Computer zu sehen, die in einem Büro arbeitet, möglicherweise in einem Beruf im Bereich Multimedia oder Webdesign.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioDas Bild zeigt eine Person, die an einem Computer arbeitet, möglicherweise im Bereich Game Design oder Multimedia-Design.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioEine Person arbeitet konzentriert an einem Computer, was typisch für Berufe im digitalen und multimedialen Bereich ist.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.