Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Der neue Schwerpunktlehrberuf "HochbauspezialistIn" mit den beiden Schwerpunkten "Neubau" und "Sanierung" kann seit 1.1.2020 begonnen werden. Er wird vorläufig als befristeter Ausbildungsversuch geführt (Eintritt in die Lehre bis spätestens 31.8.2026). Er umfasst die Ausbildungsinhalte des 3-jährigen Lehrberufs "HochbauerIn" und eine erweiterte Ausbildung in einem der beiden Schwerpunkte.
Siehe auch den 3-jährigen Lehrberuf HochbauerIn (Lehre).
Die Ausbildung im 4-jährigen Lehrberuf "HochbauspezialistIn" ist ganz ähnlich aufgebaut wie im 3-jährigen Lehrberuf HochbauerIn (Lehre), umfasst aber aufgrund der längeren Lehrzeitdauer einige zusätzliche Inhalte auf dem Gebiet der "Bau-Betriebswirtschaft" und bietet vor allem eine Spezialisierung und Vertiefung in einem der beiden Schwerpunkte "Neubau" oder "Sanierung".
In der "Bau-Betriebswirtschaft" werden Kenntnisse/Fertigkeiten in folgenden Bereichen vermittelt:
Die spezielle Ausbildung im Schwerpunkt "Sanierung" umfasst folgende Bereiche:
Die spezielle Ausbildung im Schwerpunkt "Neubau" umfasst folgende Bereiche:
HochbauspezialistInnen errichten Gebäude im Hochbau, also Bauwerke, die sich großteils über der Erdoberfläche befinden. Zum Hochbau gehören z.B. Wohnhäuser, Bürogebäude, Verwaltungsgebäude, Schulen, Krankenhäuser, Einkaufszentren, Industriehallen usw. (Der Tiefbau dagegen umfasst Gebäude, die vorwiegend an oder unter der Erdoberfläche liegen, also z.B. Straßen, Tunnels, Kanäle, Schienenanlagen, Brücken usw. - siehe Lehrberuf "TiefbauerIn"). HochbauspezialistInnen arbeiten mit verschiedensten Baumaterialien wie Beton (Gemisch aus Schotter, Zement und Wasser), Mörtel (Gemisch aus Sand und Wasser sowie Kalk, Gips oder Zement), Ziegeln, Betonsteinen, Fertigteilen und Fertigwänden aus Beton und anderen Materialien (z.B. Gipskarton), Holz, Metall (z.B. Betonstahl), Kunststoffen, Dämmstoffen usw.; sie verwenden eine Reihe von Baumaschinen (z.B. Mischmaschinen zum Anrühren von Beton oder Mörtel, Mörtelpumpen, Kräne, Bagger, Bauaufzüge, hydraulische Arbeitsbühnen) und Bauwerkzeugen (Maurerhammer, Maurerkelle, Reibebrett, Maurerpfanne, Wasserwaage, Senklot, Mörteltrog). Zu den Aufgaben der HochbauspezialistInnen gehören neben der Errichtung von Mauerwerk auch Umbauarbeiten sowie Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an alten Gebäuden.
Bei der Errichtung eines Bauwerkes sind neben den HochbauspezialistInnen auch zahlreiche FacharbeiterInnen anderer Bauberufe beschäftigt (z.B. BetonbauerInnen, Zimmerer/Zimmerinnen, DachdeckerInnen, MalerInnen und BeschichtungstechnikerInnen), ebenso wie zahlreiche angelernte ArbeiterInnen und HilfsarbeiterInnen.
HochbauspezialistInnen beginnen ihre Arbeit, indem sie sich die technischen Unterlagen (Bauzeichnungen, Plänen, Skizzen) genau ansehen, dann auf der Baustelle das Gelände vermessen und die Maße aus den Bauplänen auf den Bauplatz übertragen, wobei sie z.B. sogenannte Schnurgerüste herstellen (Holz- oder Metallböcke, an denen die Schnüre zur Positionierung der Gebäude-Außenkanten befestigt werden). Sie dokumentieren die Vermessungsergebnisse und führen Berechnungen zum Materialbedarf durch. Weiters überwachen sie die Herstellung bzw. das Ausbaggern der Baugruben, wobei sie vor allem für die Einsturzsicherung durch Stützwände und Pölzungen (Abstützungen) sorgen.
In der Baugrube wird zunächst das Fundament des Gebäudes aus Stahlbeton angelegt. Wenn der Beton ausgehärtet ist, errichten die HochbauspezialistInnen die Kellermauern aus Beton oder Betonschalsteinen. An den Außenflächen der Kellermauern tragen sie Schutzanstriche und Isoliermaterial zur Feuchtigkeitsisolierung auf. Dann bereiten sie die Herstellung der Kellerdecke vor, indem sie zunächst die für Deckenkonstruktionen vorgesehen Fertigteile (Deckenträger und Deckensteine) verlegen und darunter eine Pölzung der Deckenkonstruktion gegen den Kellerboden aufstellen (Pölzung = Abstützung mit Holz- oder Metallpfosten). Dann verlegen sie auf der Deckenkonstruktion die sogenannten Bewehrungen (Bewehrungen sind Stahleinlagen im Beton, die die Zugfestigkeit der Decke erhöhen) und gießen schließlich eine Betonschicht darüber. Nachdem die Decke ausgehärtet ist, errichten die HochbauspezialistInnen die Geschossmauern (tragende Wände) aus Ziegeln oder aus Fertigteil-Wänden. Neben den tragenden Wänden errichten sie auch die nichttragenden Zwischenwände, die sie ebenfalls mauern oder montieren.
Beim Aufstellen der Ziegel- und Betonmauern arbeiten die HochbauspezialistInnen nach Bauplänen und Anweisungen von PolierInnen (LeiterInnen einer Baustelle). Sie richten die Mauersteine mit Schnur, Lot und Wasserwaage aus und verbinden sie mit einer Mörtelschicht (Mörtel ist ein Gemisch aus Sand, Wasser, Zement oder Kalk, das nach einer bestimmten Trockenzeit aushärtet und dadurch das Mauerwerk bindet). Bei der Errichtung von Mauern, Decken und Fundamenten richten sich die HochbauspezialistInnen exakt nach den Planunterlagen, in denen alle Aussparungen für Türen und Fenster sowie Schlitze und Durchbrüche für Gas-, Wasser- und Stromleitungen angegeben sind. Die fertigen Wände und Decken werden mit Putzmörtel verputzt. Die Innen- und Außenputzarbeiten werden sowohl maschinell als auch händisch durchgeführt: Beim maschinellen Verputzen wird der Mörtel zunächst mit Verputzmaschinen (Mörtelspritzen) aufgespritzt und dann händisch mit einer Abziehlatte und einem Reibebrett geglättet; beim händischen Verputzen wird der Mörtel mit der Maurerkelle aufgetragen bzw. an die Wand geworfen ("Anwerfen") und dann ebenfalls mit Abziehlatte und Reibebrett verteilt und geglättet.
Zu den Aufgaben der HochbauspezialistInnen gehören auch Ausbauarbeiten wie z.B. das Verlegen von Estrichunterböden für den späteren Fußboden, das Einsetzen der Fenster- und Türstöcke, das Errichten von Stiegen oder das Errichten von Rauchfängen, Abgasfängen und Lüftungen. Weiters betonieren sie auch Kanalschächte oder verlegen Kanalrohre.
Eine große Bedeutung im Bauwesen haben heute neben der Errichtung neuer Bauwerke vor allem auch Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten zur Erhaltung und Erneuerung alter Bausubstanz. Daher müssen die HochbauspezialistInnen auch gute Kenntnisse über traditionelle Techniken und Materialien besitzen: So werden z.B. Gewölbe und Gesimse heute kaum mehr hergestellt, gewinnen aber im Zuge der Althaussanierungen wieder an Bedeutung. Für Instandsetzungsarbeiten sind auch Fertigkeiten in speziellen Verputztechniken und Kenntnisse alter Putzarten wichtig.
Die speziellen Aufgabenschwerpunkte der HochbauspezialistInnen mit Schwerpunkt "Sanierung" sind:
In der Ausbildungsordnung dieses Lehrberufs ist folgendes BERUFSPROFIL festgelegt (Quelle: Hochbauspezialist/Hochbauspezialistin-Ausbildungsordnung 2019, Berufsprofil für den Schwerpunkt "Sanierung"):
Auf dem Bild sind Hochbauer zu sehen, die auf einem Gerüst stehen und Beton gießen.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt einen Hochbauer in Arbeitskleidung, der auf einem Baugerüst arbeitet und an einer Betonstruktur tätig ist.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der Mauerarbeiten auf einer Baustelle durchführt und dabei eine Mauer verputzt.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt zwei Hochbauer auf einer Baustelle, die den Baufortschritt besprechen.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt ein Hochbauer, der an einer Baustelle arbeitet und dabei Betonarbeiten ausführt.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sieht man einen Hochbauer, der Schalungen auf einer Baustelle montiert.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der in Arbeitskleidung und mit einem Schutzhelm auf einer Baustelle mit einem Werkzeug an einem Betonblock arbeitet.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der mit einer Betonoberfläche auf einer Baustelle arbeitet.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der auf einer Baustelle Betonblöcke trägt.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt einen Hochbauer in Arbeitskleidung und Schutzhelm, die auf einer Baustelle an einer Betonwand arbeitet.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind zwei Hochbauer in Arbeitskleidung und Schutzhelmen auf einer Baustelle zu sehen, die sich über Bauarbeiten unterhalten.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind zwei Hochbauer auf einer Baustelle zu sehen, die miteinander sprechen.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Baustelle zu sehen, auf der ein Hochbauer im Bereich Neubau tätig ist, umgeben von Baugerüsten und Baumaterialien.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung | |||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | ||||||||||||||||||
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Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
|
1.356 | 2.032 | 2.710 | 3.049 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) | 2.710 | 2.710 | 2.710 | 3.049 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
HochbauspezialistInnen werden in Betrieben der Bauindustrie und des Baugewerbes ausgebildet und beschäftigt.
Lehrstellensituation:
Im Zuge der Neuregelung der Lehrlingsausbildung im Hochbau (3-jähriger Lehrberuf "HochbauerIn" plus 4-jähriger Lehrberuf "HochbauspezialistIn") wurde damit gerechnet, dass künftig ca. 80 Prozent der Hochbau-Lehrlinge den 3-jährigen Lehrberuf erlernen werden und ca. 20 Prozent den 4-jährigen. Diese Annahme hat sich bisher nicht bestätigt, da der Anteil der HochbauspezialistIn-Lehrlinge (4-jährig) an allen Hochbau-Lehrlingen derzeit erst 2,5 Prozent beträgt. Seit der Einführung des Lehrberufs im Jahr 2020 haben bis zum Jahr 2023 86 Lehrlinge die 4-jährige Ausbildung begonnen (Schwerpunkt "Neubau": 63 Lehrlinge; Schwerpunkt "Sanierung": 23 Lehrlinge); diese Zahl ist bis zum Jahr 2025 aber wieder erheblich gesunken (auf 58 Lehrlinge), wobei dafür vor allem der Rückgang im HochbauspezialistIn-Schwerpunkt "Neubau" verantwortlich ist (33 Lehrlinge), während der Schwerpunkt "Sanierung" sogar leicht gestiegen ist (25 Lehrlinge).
Unterschiede nach Geschlecht:
Dieser Lehrberuf ist, wie der 3-jährige Lehrberuf "HochbauerIn" und dessen Vorläufer-Lehrberuf "MaurerIn", ein ausgesprochener "Männerberuf". Unter allen 58 Lehrlingen im Jahr 2025 war nur drei Frauen (zwei im Schwerpunkt "Neubau", eine im Schwerpunkt "Sanierung").
Berufsaussichten:
In Zukunft nimmt die Bautätigkeit aufgrund der wachsenden Bevölkerung in den Ballungsräumen voraussichtlich zu. Gleichzeitig ist die Zahl der Sanierungs- und Adaptierungsprojekte vorerst rückläufig, da es keine neuen Fördersysteme gibt.
Beschäftigungsaussichten:
Die Nachfrage nach HochbauspezialistInnen oder HochbauerInnen bzw. MaurerInnen bleibt in den kommenden Jahren in etwa gleich. Körperliche Belastbarkeit ist eine zentrale Voraussetzung für diesen Beruf und trägt zu guten Beschäftigungsaussichten bei.
Zusatzinformationen:
Wie in vielen Bauberufen ist die Nachfrage nach HochbauspezialistInnen oder HochbauerInnen bzw. MaurerInnen stark saisonabhängig: Während in den Wintermonaten, in denen weniger gebaut wird, die Zahl der Arbeitsuchenden relativ hoch ist, herrscht in der warmen Jahreszeit großer Bedarf an Arbeitskräften.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Schlossgasse 1 Tel.: +43 (0)3357 422 71, https://www.bs-pinkafeld.at |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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Fachberufsschule Völkermarkt (öffnen) 9100 Völkermarkt, Hans-Kudlich-Weg 17 Tel.: +43 (0)4232 28 75, Fax: +43 (0)4232 28 75 82, https://fbs-voelkermarkt.at |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Langenlois (öffnen) 3550 Langenlois, Walterstraße 35 Tel.: +43 (0)2734 25 02, Fax: +43 (0)2734 25 02-30, https://www.lbslangenlois.ac.at/ |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule Freistadt (öffnen) 4240 Freistadt, Linzer Straße 45 Tel.: +43 (0)732 77 20-353 00, https://bs-freistadt.ac.at/ |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Wals (öffnen) 5071 Wals, Schulstraße 7 Tel.: +43 (0)5 7599 720, https://lbs-wals.salzburg.at/ |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Murau (öffnen) 8850 Murau, Heiligenstatt 10 Tel.: +43 (0)3532 2329, Fax: +43 (0)3532 2329-4, https://www.berufsschulen.steiermark.at/ |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei (öffnen) 6067 Absam, Eichatstraße 18a Tel.: +43 (0)5223 543 560, https://tfbs-bau.tsn.at/ |
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Tiroler Fachberufsschule Lienz (öffnen) 9900 Lienz, Linker Iselweg 20 Tel.: +43 (0)4852 627 26, https://tfbs-lienz.tsn.at/ |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Dornbirn 1 (öffnen) 6850 Dornbirn, Eisengasse 38a Tel.: +43 (0)5572 243 18, Fax: +43 (0)5572 243 18 70, https://lbsdo1.snv.at |
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| Lehre HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (öffnen) Lehre |
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Berufsschule für Baugewerbe (öffnen) 1220 Wien, Wagramer Straße 65 Tel.: +43 (0)1 / 4000 96070, https://bsbau.at/ |
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| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Dieser Lehrberuf kann seit 1.1.2020 erlernt werden! |
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| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 6 | 10 | 20 | 23 | 17 | 24 |
| weiblich | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| gesamt | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 6 | 10 | 20 | 23 | 17 | 25 |
| Frauenanteil | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 4,0% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| Bautechnisch(er/e) AssistentIn | nein | |||||||||
| BetonbauerIn | nein | |||||||||
| BetonbauspezialistIn - Schwerpunkt Konstruktiver Betonbau | nein | |||||||||
| BetonbauspezialistIn - Schwerpunkt Stahlbetonhochbau | nein | |||||||||
| BetonfertigteiltechnikerIn | nein | |||||||||
| HochbauerIn | ja < | |||||||||
| StuckateurIn und TrockenausbauerIn | nein | |||||||||
| TiefbauerIn | nein | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb | nein | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Siedlungswasserbau | nein | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Tunnelbautechnik | nein | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Verkehrswegebau | nein | |||||||||
| TransportbetontechnikerIn | nein | |||||||||
| ZimmereitechnikerIn | nein | |||||||||
| Zimmerer/Zimmerin | nein | |||||||||
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* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz < Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs. |
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Folgende Ausbildungen und berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Eine der wichtigsten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen für Bauberufe ist die BAUAkademie der Bauwirtschaft (Baugewerbe, Bauindustrie), die in allen Bundesländern (außer Burgenland) einen sogenannten Lehrbauhof betreibt. Das Weiterbildungsangebot der Lehrbauhöfe umfasst beispielsweise Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung in Bauberufen, Fachkurse zu bestimmten Bauthemen (Bautechnik, Bauvermessung, Baumaschinen, Arbeitssicherheit, Althaussanierung/Energieausweis, Schalungsbau, Trockenausbau usw.), Kranführer- und Staplerkurse, Ausbildungen für Führungspositionen (VorarbeiterIn, PolierIn), BauleiterIn-Lehrgänge, Vorbereitungskurse zur Baumeisterprüfung und vieles mehr. Adressen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bauakademie.at.
Weiterbildungskurse für Bauberufe werden auch vom Berufsförderungsinstitut (BFI) und vom Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) durchgeführt. Von besonderer Bedeutung sind Kurse über Innenausbau, Althaussanierung und Bautechnologie. Das WIFI führt Vorbereitungskurse für die Baumeister-Befähigungsprüfung durch. Im Ausbildungszentrum Bundesdenkmalamt Kartause Mauerbach/NÖ finden Kurse über traditionelle Handwerkstechniken statt.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
Aufstiegspositionen für diesen Beruf sind z.B. VorarbeiterIn, PartieführerIn, PolierIn, WerkmeisterIn, BauleiterIn oder BaumeisterIn.
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für HochbauspezialistInnen in folgenden reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis erforderlich):
Weiters können HochbauspezialistInnen im freien Gewerbe "Erzeugung von Betonwaren" tätig sein. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.
Auf dem Bild sind Hochbauer zu sehen, die auf einem Gerüst stehen und Beton gießen.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt einen Hochbauer in Arbeitskleidung, der auf einem Baugerüst arbeitet und an einer Betonstruktur tätig ist.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der Mauerarbeiten auf einer Baustelle durchführt und dabei eine Mauer verputzt.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt zwei Hochbauer auf einer Baustelle, die den Baufortschritt besprechen.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt ein Hochbauer, der an einer Baustelle arbeitet und dabei Betonarbeiten ausführt.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sieht man einen Hochbauer, der Schalungen auf einer Baustelle montiert.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der in Arbeitskleidung und mit einem Schutzhelm auf einer Baustelle mit einem Werkzeug an einem Betonblock arbeitet.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der mit einer Betonoberfläche auf einer Baustelle arbeitet.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Hochbauer zu sehen, der auf einer Baustelle Betonblöcke trägt.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt einen Hochbauer in Arbeitskleidung und Schutzhelm, die auf einer Baustelle an einer Betonwand arbeitet.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind zwei Hochbauer in Arbeitskleidung und Schutzhelmen auf einer Baustelle zu sehen, die sich über Bauarbeiten unterhalten.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind zwei Hochbauer auf einer Baustelle zu sehen, die miteinander sprechen.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Baustelle zu sehen, auf der ein Hochbauer im Bereich Neubau tätig ist, umgeben von Baugerüsten und Baumaterialien.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.