Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Der neue 4-jährige Lehrberuf "TiefbauspezialistIn" mit den vier Schwerpunkten "Baumaschinenbetrieb", "Siedlungswasserbau", "Tunnelbautechnik" und "Verkehrswegebau" besteht seit 1.1.2020 (Schwerpunkt "Tunnelbautechnik" seit 1.5.2022) und wird vorläufig als befristeter Ausbildungsversuch geführt (Eintritt in die Lehre bis spätestens 31.8.2026). Er umfasst die Ausbildungsinhalte des 3-jährigen Lehrberufs "TiefbauerIn" und eine erweiterte Ausbildung in einem der vier Schwerpunkte.
Siehe auch den 3-jährigen Lehrberuf TiefbauerIn (Lehre).
Die Ausbildung im 4-jährigen Lehrberuf "TiefbauspezialistIn" ist ganz ähnlich aufgebaut wie im 3-jährigen Lehrberuf "TiefbauerIn", umfasst aber aufgrund der längeren Lehrzeitdauer einige zusätzliche Inhalte auf dem Gebiet der "Bau-Betriebswirtschaft" und bietet vor allem eine Spezialisierung und Vertiefung in einem der vier Schwerpunkte "Baumaschinenbetrieb", "Siedlungswasserbau", "Tunnelbautechnik" oder "Verkehrswegebau".
In der "Bau-Betriebswirtschaft" werden Kenntnisse/Fertigkeiten in folgenden Bereichen vermittelt:
Die spezielle Ausbildung im Schwerpunkt "Baumaschinenbetrieb" umfasst folgende Bereiche:
Die spezielle Ausbildung im Schwerpunkt "Siedlungswasserbau" umfasst folgende Bereiche:
Die spezielle Ausbildung im Schwerpunkt "Verkehrswegebau" umfasst folgende Bereiche:
Der Tiefbau ist einer der bedeutendsten Teilbereiche des Bauwesens und umfasst so vielfältige Bauvorhaben wie Straßenbau, Brückenbau, Eisenbahnbau, Kanalbau und ähnliches. Neben dem Lehrberuf "BetonbauerIn" (Vorläufer "SchalungsbauerIn"), der aber speziell auf alle Arten des Betonbaus im Hoch- und Tiefbau ausgerichtet ist, und dem Lehrberuf "HochbauerIn" (Vorläufer "MaurerIn") im Hochbau, gehören die Lehrberufe "TiefbauerIn" und "TiefbauspezialistIn" zu wichtigsten Lehrberufen im Bauwesen.
Die Aufgabenbereiche der TiefbauspezialistInnen sind sehr vielfältig: Dazu gehören vor allem die Aufnahme und Vermessung des Geländes bzw. der Baustelle, die Baustelleneinrichtung unter Beachtung der Sicherungsmaßnahmen im Tiefbau, die Herstellung von Baugruben und Künetten (Schächten), die Herstellung der Flachgründungen (Fundamente aus Beton) und fallweise der Tiefgründungen (zusätzliche tiefreichende senkrechte Stützen aus Beton/Metall), das Aufstellen von Gerüsten, die Herstellung von Schalungen (Betongussformen aus Holz/Kunststoff), die Herstellung von Straßenunter- und -oberbau, die Herstellen von Schüttungen, Böschungen und Böschungssicherungen, die Herstellen von Natursteinmauerwerk sowie das Verlegen von Rohrkanälen samt Schachtherstellung und Straßeneinbauten. TiefbauspezialistInnen erfüllen auch zahlreiche Planungs- und Verwaltungsaufgaben: Sie führen die Baudokumentation durch, erstellen Bautageberichte und sorgen für die Beweissicherung hinsichtlich aller Bau-Umstände (für den Fall von Reklamationen seitens der Auftraggeber); diese Arbeiten werden heute meist mittels elektronischem Datenmanagement durchgeführt (Eingabe aller Daten in eine Datenbank). Entsprechend der Vielfalt der Aufgaben sind auch die Anforderungen an die TiefbauspezialistInnen. Sie benötigen z.B. umfassende und genaue Kenntnisse der Bau- und Hilfsstoffe (Eigenschaften, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten, Verarbeitungsrichtlinien, schädliche Einflüsse und entsprechenden Gegenmaßnahmen, Transport, Lagerung usw.), der Werkzeuge und Baumaschinen (Handhabung, Instandhaltung), der Baugesetze, Baunormen und Richtlinien, der bautechnische Leistungsbeschreibungen (LBVI), der Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) und vieles mehr.
Auf der Baustelle beginnen die TiefbauspezialistInnen ihre Tätigkeit mit der Planung des Bauablaufs. Als Planungsunterlagen verwenden sie die Baupläne und die Material- und Stücklisten des Planungsbüros; teilweise erstellen sie auch selber eigene Handskizzen und Zeichnungen von Ausführungsdetails der Bauteile. Dann richten sie die Baustelle ein und treffen die erforderlichen Baustellensicherungsmaßnahmen entsprechend den einschlägigen Sicherheits- und Verkehrsvorschriften (z.B. Baustellenabsicherung, Schutzgerüste, Signal- und Funkanlagen). Sie vermessen die Baustelle, stellen sgn. Schnurgerüste auf (Holz- oder Metallböcke, an denen die Schnüre zur Positionierung der Gebäude-Außenkanten befestigt werden), stecken die Bauteile mit Holzlatten ab und legen Waagrisse an (das sind Markierungen in einer bestimmten Höhe, welche die exakte waagrechte Ausführung der Bauwerke gewährleisten sollen). Die Mess- und Absteckarbeiten werden heute meist mit digitalen Vermessungsgeräten durchgeführt.
Die TiefbauspezialistInnen überwachen das Ausheben der Baugruben und Künetten (Schächte) und stellen Verbauten und Stützungen der Baugruben her. Weiters führen sie sämtliche Betonierarbeiten durch: Sie bauen die Schalungen auf bzw. montieren die Schaltafeln oder die Schalungselemente sogenannter Systemschalungen (vorgefertigte Schalungen), sie verlegen den Baustahl (Bewehrung) in den Schalungen (zur Herstellung von Stahlbetonteilen), sie bringen den Beton in die Schalungen ein, verdichten ihn mit Stampfern und Rüttelgeräten und sorgen schließlich nach dem Erhärten des Betons für den Abbau der Schalungen. Neben dem eigentlichen Betonieren beherrschen die TiefbauspezialistInnen aber auch die Verlegung von Fertigteilen und vorgefertigten Stahlbetonbauteilen.
Im Straßenbau, einem weiteren wichtigen Tätigkeitsbereich der TiefbauspezialistInnen, stellen sie zunächst den Straßenunterbau her, ein planiertes Straßenbett aus Schotter und Sand, teilweise auf einem Straßendamm. Auf dem Straßenunterbau bringen sie dann den Straßenoberbau auf, der sich meist aus Frostschutzschichten, Tragschichten und der Straßendecke zusammensetzt. Die Straßendecke besteht entweder aus Beton (z.B. bei Autobahnen) oder aus Asphalt, einem bituminösen Mischgut aus Bitumen und Gesteinskörnung (Schotter), das die TiefbauspezialistInnen meist auf der Baustelle selbst herstellen und verarbeiten. Zum Straßenbau gehört weiters auch die Herstellung von Böschungen und die Böschungssicherung durch Stützwände, ein Bereich, der entsprechende Kenntnisse der Bodenarten, des Erdbaus und des Landschaftsbaus erfordert. Ebenfalls oft in Verbindung mit dem Straßenbau steht der Kanalbau (Oberflächenentwässerung, Drainagierung, Kanalisation, Abwasserbehandlung). Im Kanalbau sind die TiefbauspezialistInnen mit dem Verlegen von Rohrkanälen, mit der Herstellung von Putzschächte und mit der Herstellung der Straßeneinbauten (Kanalschächte) befasst.
Weitere Tätigkeitsbereiche der TiefbauspezialistInnen sind der Brückenbau, der Untertagbau (z.B. Tunnelbau), der Gleisbau, das Bauen im Wasser und die Sanierung von Beton, Asphalt und Leitungen.
Der Tiefbau mit seiner großen Verantwortung für die Sicherheit der Menschen und mit seinen enormen Eingriffen in die Natur und die Landschaft erfordert höchst verantwortungsvolles Fachpersonal. Zentrale Bestandteile der Ausbildung und der Berufsausübung der TiefbauspezialistInnen sind daher folgende Punkte: Genaue Dokumentation aller Arbeiten mit dem Ziel der Qualitätssicherung, Umweltschutz, Gewässerschutz, sachgerechte Trennung und Entsorgung der Abfälle (Baurestmassentrennung), Recycling wiederverwertbarer Stoffe, genaue Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen, Unfallverhütung.
Die speziellen Aufgabenschwerpunkte der TiefbauspezialistInnen mit Schwerpunkt "Baumaschinenbetrieb" sind:
Erforderliche Kenntnisse:
In der Ausbildungsordnung dieses Lehrberufs ist folgendes BERUFSPROFIL festgelegt (Quelle: Tiefbauspezialist/Tiefbauspezialistin-Ausbildungsordnung 2019, Berufsprofil für den Schwerpunkt "Baumaschinenbetrieb"):
Auf dem Bild sind zwei Personen in orangener Arbeitskleidung zu sehen, die auf Bahngleisen mit Werkzeugen arbeiten.
© AMS/Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Warnweste bedient eine Baumaschine, die Schotter von einem Güterwaggon aufnimmt.
© AMS / Chloe PotterZwei GleisbautechnikerInnen arbeiten in orangener Schutzkleidung an einem Bahngleis.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einem schweren Werkzeug auf einer Baustelle.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einer Maschine an Eisenbahnschienen.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung schneidet mit einem Trennschleifer einen Eisenbahnschienenstrang.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind GleisbautechnikerInnen in einer Hebebühne zu sehen, die an einer hohen Konstruktion arbeiten.
© AMS / Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Sicherheitskleidung repariert eine Straßenlaterne.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Brenner Bitumenbahnen auf einem Bauprojekt verlegt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Flamme eine Bitumenbahn auf einer Baustelle verarbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Schutzkleidung zu sehen, die auf einer Baustelle mit der Positionierung von Betonplatten arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung zu sehen, die auf einer Baustelle an Betonarbeiten beteiligt ist und dabei ein schweres Bauelement mit Hilfe von Hebezeugen positioniert.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung und Schutzhelm zu sehen, die mit einer Wasserwaage auf einer Baustelle arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Wasserwaage arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb | |||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | ||||||||||||||||||
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Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
|
1.356 | 2.032 | 2.710 | 3.049 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) | 2.710 | 2.710 | 2.710 | 3.049 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
TiefbauspezialistInnen werden in Betrieben der Bauindustrie und des Baugewerbes ausgebildet und beschäftigt. Sie sind hier größtenteils im Tiefbau tätig, also im Straßenbau, Brückenbau, Tunnelbau, Gleisbau und Kanalbau.
Lehrstellensituation:
Da der Lehrberuf "TiefbauspezialistIn" erst im Jahr 2020 eingeführt wurde, gibt es bisher noch recht wenige Lehrlinge (insgesamt 42), die meisten im Schwerpunkt "Baumaschinenbetrieb" (30 - die meisten in Tirol und Oberösterreich), einige auch in den Schwerpunkten "Tunnelbautechnik" (6 - in Tirol und Steiermark) und "Verkehrswegebau" (4 - in Oberösterreich und Steiermark); der Schwerpunkt "Siedlungswasserbau" hat erst 2 Lehrlinge (in Niederösterreich und Oberösterreich). Allerdings kann in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Zunahme gerechnet werden, da im Lehrberuf "TiefbauerIn", der 3-jährigen Form dieses Lehrberufs, die jährliche Gesamtzahl der Lehrlinge in den letzten 10 Jahren laufend gestiegen ist (von rund 275 Personen auf derzeit 620 bis 650 Personen) und sich damit verdoppelt hat. Im Rahmen der Neuregelung der Lehrlingsausbildung im Tiefbau (3-jähriger Lehrberuf "TiefbauerIn" plus 4-jähriger Lehrberuf "TiefbauspezialistIn") wird damit gerechnet, dass künftig ca. 80 Prozent der Tiefbau-Lehrlinge den 3-jährigen Lehrberuf erlernen werden und ca. 20 Prozent den 4-jährigen.
Unterschiede nach Geschlecht:
Der seit 1998 bestehende Lehrberuf "TiefbauerIn" wurde bisher vor allem von Männern erlernt; weibliche Lehrlinge waren bisher immer nur Einzelfälle in diesem Beruf. Und es zeigt sich bereits, dass sich das auch im neuen 4-jährigen Lehrberuf "TiefbauspezialistIn" nicht ändern wird. Bisher hat es hier nur einen weiblichen Lehrling gegeben (im Schwerpunkt "Baumaschinenbetrieb"), derzeit keinen mehr. Grund dafür sind die sehr hohen körperlichen Anforderungen in diesem Beruf.
Berufsaussichten:
Die Nachfrage nach Baufachkräften wird in den nächsten Jahren voraussichtlich leicht zunehmen. TiefbauspezialistInnen können mit einer steigenden Nachfrage rechnen.
Beschäftigungsaussichten:
Obwohl TiefbauspezialistInnen auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit Fachkräften aus anderen Bauberufen wie z.B. HochbauerIn (MaurerIn), BetonbauerIn (SchalungsbauerIn) und auch AbsolventInnen berufsbildender Schulen des Baubereichs stehen, sind die Beschäftigungsaussichten gut.
Zusatzinformationen:
In diesem Beruf kann es, wie in vielen Bauberufen, zu saisonalen Schwankungen bei der Arbeitskräftenachfrage kommen. Das heißt, dass die Nachfrage in der warmen Jahreszeit (Frühling, Sommer) meist stark ansteigt, während sie im Herbst und Winter wieder erheblich zurückgeht.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Schlossgasse 1 Tel.: +43 (0)3357 422 71, https://www.bs-pinkafeld.at |
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| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Fachberufsschule Völkermarkt (öffnen) 9100 Völkermarkt, Hans-Kudlich-Weg 17 Tel.: +43 (0)4232 28 75, Fax: +43 (0)4232 28 75 82, https://fbs-voelkermarkt.at |
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| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Langenlois (öffnen) 3550 Langenlois, Walterstraße 35 Tel.: +43 (0)2734 25 02, Fax: +43 (0)2734 25 02-30, https://www.lbslangenlois.ac.at/ |
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| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule Freistadt (öffnen) 4240 Freistadt, Linzer Straße 45 Tel.: +43 (0)732 77 20-353 00, https://bs-freistadt.ac.at/ |
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| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Murau (öffnen) 8850 Murau, Heiligenstatt 10 Tel.: +43 (0)3532 2329, Fax: +43 (0)3532 2329-4, https://www.berufsschulen.steiermark.at/ |
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| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei (öffnen) 6067 Absam, Eichatstraße 18a Tel.: +43 (0)5223 543 560, https://tfbs-bau.tsn.at/ |
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| Lehre TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule für Baugewerbe (öffnen) 1220 Wien, Wagramer Straße 65 Tel.: +43 (0)1 / 4000 96070, https://bsbau.at/ |
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| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Dieser Lehrberuf kann seit 1.1.2020 erlernt werden! |
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| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 4 | 7 | 17 | 22 | 26 | 30 |
| weiblich | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| gesamt | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 5 | 8 | 18 | 23 | 26 | 30 |
| Frauenanteil | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | 20,0% | 12,5% | 5,6% | 4,3% | 0,0% | 0,0% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| Bautechnisch(er/e) AssistentIn | nein | |||||||||
| BetonbauerIn | nein | |||||||||
| BetonbauspezialistIn - Schwerpunkt Konstruktiver Betonbau | nein | |||||||||
| BetonbauspezialistIn - Schwerpunkt Stahlbetonhochbau | nein | |||||||||
| BetonfertigteiltechnikerIn | nein | |||||||||
| Brunnen- und GrundbauerIn | nein | |||||||||
| GleisbautechnikerIn | nein | |||||||||
| HochbauerIn | nein | |||||||||
| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Neubau | nein | |||||||||
| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung | nein | |||||||||
| Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Baumaschinen | nein | |||||||||
| Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Landmaschinen | nein | |||||||||
| Straßenerhaltungsfachkraft | nein | |||||||||
| TiefbauerIn | ja < | |||||||||
| TransportbetontechnikerIn | nein | |||||||||
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* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz < Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs. |
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Folgende Ausbildungen und berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Eine der wichtigsten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen für Bauberufe ist die BAUAkademie der Bauwirtschaft (Baugewerbe, Bauindustrie), die in allen Bundesländern (außer Burgenland) einen sogenannten Lehrbauhof betreibt. Das Weiterbildungsangebot der Lehrbauhöfe umfasst beispielsweise Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung in Bauberufen, Fachkurse zu bestimmten Bauthemen (Bautechnik, Bauvermessung, Baumaschinen, Arbeitssicherheit, Althaussanierung/Energieausweis, Schalungsbau, Trockenausbau usw.), Kranführer- und Staplerkurse, Ausbildungen für Führungspositionen (VorarbeiterIn, PolierIn), BauleiterIn-Lehrgänge, Vorbereitungskurse zur Baumeisterprüfung und vieles mehr. Adressen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bauakademie.at.
Weiterbildungskurse für Bauberufe werden auch vom Berufsförderungsinstitut (BFI) und vom Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) durchgeführt. Von besonderer Bedeutung sind Kurse über Innenausbau, Althaussanierung und Bautechnologie. Das WIFI führt Vorbereitungskurse für die Baumeister-Befähigungsprüfung durch. Im Ausbildungszentrum Bundesdenkmalamt Kartause Mauerbach/NÖ finden Kurse über traditionelle Handwerkstechniken statt.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
Aufstiegspositionen für diesen Beruf sind z.B. VorarbeiterIn, PartieführerIn, PolierIn, WerkmeisterIn, BauleiterIn oder BaumeisterIn.
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für TiefbauspezialistInnen mit Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb in folgenden reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis erforderlich):
Die Gewerbeberechtigung für das Baumeister-Gewerbe ist für LehrabsolventInnen eines Bau-Lehrberufs an folgende Voraussetzungen geknüpft:
Weiters können TiefbauspezialistInnen in den freien Gewerben "Erzeugung von Betonwaren" oder "Eisenbieger" tätig sein. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.
Auf dem Bild sind zwei Personen in orangener Arbeitskleidung zu sehen, die auf Bahngleisen mit Werkzeugen arbeiten.
© AMS/Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Warnweste bedient eine Baumaschine, die Schotter von einem Güterwaggon aufnimmt.
© AMS / Chloe PotterZwei GleisbautechnikerInnen arbeiten in orangener Schutzkleidung an einem Bahngleis.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einem schweren Werkzeug auf einer Baustelle.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einer Maschine an Eisenbahnschienen.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung schneidet mit einem Trennschleifer einen Eisenbahnschienenstrang.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind GleisbautechnikerInnen in einer Hebebühne zu sehen, die an einer hohen Konstruktion arbeiten.
© AMS / Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Sicherheitskleidung repariert eine Straßenlaterne.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Brenner Bitumenbahnen auf einem Bauprojekt verlegt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Flamme eine Bitumenbahn auf einer Baustelle verarbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Schutzkleidung zu sehen, die auf einer Baustelle mit der Positionierung von Betonplatten arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung zu sehen, die auf einer Baustelle an Betonarbeiten beteiligt ist und dabei ein schweres Bauelement mit Hilfe von Hebezeugen positioniert.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung und Schutzhelm zu sehen, die mit einer Wasserwaage auf einer Baustelle arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Wasserwaage arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.