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ImmobilienverwalterIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Reinigung und Hausbetreuung
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.820,- bis € 2.210,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ImmobilienverwalterInnen besorgen sämtliche Verwaltungstätigkeiten, die bei der Vermietung von Zinshäusern und anderen Mietobjekten zu leisten sind. ImmobilienverwalterInnen schließen im Namen der Eigentümer Mietverträge ab, sind für die Vorschreibung und Einhebung von Wohnbeiträgen (Einkünfte aus den Mietverträgen) verantwortlich und sorgen für eine ordnungsgemäße steuerliche Gebarung.

ImmobilienverwalterInnen berechnen die laufenden Betriebskosten (sie setzen sich u.a. aus den Reinigungskosten, aus den Kosten der Müllabfuhr, der Wasser- und Stromgebühren zusammen), eventuelle Reparaturkosten und die Abgaben an die Gemeinde. Diese Ausgabenkosten zuzüglich der Verwaltungspauschale und des Mietzinses verteilen sie entsprechend der Wohnungsgröße auf die einzelnen Hausparteien.

ImmobilienverwalterInnen nehmen auch allfällige Wünsche der Hausparteien entgegen, bewilligen Anträge der Mieter auf Umbauten oder auf Gewährung geförderter Wohnbauverbesserungen und versuchen, vorgebrachte Beschwerden im Einvernehmen mit allen Betroffenen zu klären. Bei routinemäßig durchgeführten Hausbegehungen stellen sie eventuelle Schäden des Gebäudes fest und beauftragen HandwerkerInnen mit den erforderlichen Reparaturen. Verstoßen Mieter gegen Bestimmungen des Mietvertrages, so leiten sie, gegebenenfalls, Kündigungen oder gerichtliche Räumungsverfahren ein oder regeln mit den Mietern einvernehmlich die Auflösung des Mietverhältnisses. ImmobilienverwalterInnen kontrollieren die Arbeit der für die Reinigung und Instandhaltung der Gebäude eingesetzten Hausbesorger und nehmen Meldungen über festgestellte Gebrechen entgegen.

Weiters sorgen ImmobilienverwalterInnen für regelmäßige Kreditrückzahlungen und überweisen die laufenden Beträge für Hausversicherungen, Reparaturen usw. Bei der Neuvermietung von Wohnungen führen ImmobilienverwalterInnen mit Interessenten Besichtigungen durch, bereiten die Mietverträge vor (und erhalten bei Vertragsabschlüssen eine eigene Vermittlungsprovision). Außerdem erledigen sie den in sämtlichen Bereichen anfallenden Schriftverkehr.

Siehe auch:

ImmobilienverwalterInnen besorgen sämtliche Verwaltungstätigkeiten, die bei der Vermietung von Zinshäusern und anderen Mietobjekten zu leisten sind. ImmobilienverwalterInnen schließen im Namen der Eigentümer Mietverträge ab, sind für die Vorschreibung und Einhebung von Wohnbeiträgen (Einkünfte aus den Mietverträgen) verantwortlich und sorgen für eine ordnungsgemäße steuerliche Gebarung.

ImmobilienverwalterInnen berechnen die laufenden Betriebskosten (sie setzen sich u.a. aus den Reinigungskosten, aus den Kosten der Müllabfuhr, der Wasser- und Stromgebühren zusammen), eventuelle Reparaturkosten und die Abgaben an die Gemeinde. Diese Ausgabenkosten zuzüglich der Verwaltungspauschale und des Mietzinses verteilen sie entsprechend der Wohnungsgröße auf die einzelnen Hausparteien.

ImmobilienverwalterInnen nehmen auch allfällige Wünsche der Hausparteien entgegen, bewilligen Anträge der Mieter auf Umbauten oder auf Gewährung geförderter Wohnbauverbesserungen und versuchen, vorgebrachte Beschwerden im Einvernehmen mit allen Betroffenen zu klären. Bei routinemäßig durchgeführten Hausbegehungen stellen sie eventuelle Schäden des Gebäudes fest und beauftragen HandwerkerInnen mit den erforderlichen Reparaturen. Verstoßen Mieter gegen Bestimmungen des Mietvertrages, so leiten sie, gegebenenfalls, Kündigungen oder gerichtliche Räumungsverfahren ein oder regeln mit den Mietern einvernehmlich die Auflösung des Mietverhältnisses. ImmobilienverwalterInnen kontrollieren die Arbeit der für die Reinigung und Instandhaltung der Gebäude eingesetzten Hausbesorger und nehmen Meldungen über festgestellte Gebrechen entgegen.

Weiters sorgen ImmobilienverwalterInnen für regelmäßige Kreditrückzahlungen und überweisen die laufenden Beträge für Hausversicherungen, Reparaturen usw. Bei der Neuvermietung von Wohnungen führen ImmobilienverwalterInnen mit Interessenten Besichtigungen durch, bereiten die Mietverträge vor (und erhalten bei Vertragsabschlüssen eine eigene Vermittlungsprovision). Au…

Ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz, Kommunikationsstärke entsprechende Social Skills sind nötig. Denn es ist ein Beruf, in dem man mit unterschiedlichsten Menschen zu tun hat (verschiedene Charaktere), vor allem mit KundInnen, Bankkaufleuten, HausverwalterInnen und Behörden. Oft müssen Termine am Abend oder am Wochenende wahrgenommen werden..

  • Gute Allgemeinbildung
  • Gutes sprachliches Ausdrucksvermögen
  • Gutes Auftreten
  • Verhandlungsgeschick
  • Fremdsprachenkenntnisse: Z.B. Englisch oder je nach Klientel auch Russisch oder andere Sprachen

ImmobilienverwalterInnen sind in Immobilienbüros oder Gebäudeverwaltungskanzleien, die auch im Besitz von Banken oder Bausparkassen sein können, beschäftigt oder üben den Beruf als Selbständige aus.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ImmobilienverwalterIn", dem der Beruf "ImmobilienverwalterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Das Gewerbe der ImmobilientreuhänderInnen besteht in Österreich aus drei Teilen: MaklerIn, VerwalterIn und BauträgerIn.

Die Zugangsvoraussetzungen für die Tätigkeit im Rahmen des Gewerbes als ImmobilienverwalterIn sind in Österreich gesetzlich geregelt: Nötig ist entweder der Abschluss eines facheinschlägigen Universitätslehrganges oder Fachhochschul-Studienganges oder

der Abschluss einer berufsbildenden höheren Schule und eine mindestens eineinhalbjährige fachliche Tätigkeit oder einer allgemein bildenden höheren Schule und eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit oder einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung in einem für das reglementierte Gewerbe spezifischen Schwerpunkt liegt und das Zeugnis über die erfolgreiche Ablegung der jeweiligen Befähigungsprüfung.

Die gesamte Rechtsvorschrift für die Immobilientreuheuhänder-Verordnung sowie die Zugangsvoraussetzungen stehen im österr. Rechtsinformationssystem - RIS.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass: