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Werbefachmann/-frau

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.080,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Werbefachleute sind in unterschiedlichen Bereichen der Werbebranche tätig. Sie beraten Auftraggeber bei der Planung und Durchführung einer Werbeaktion, vermitteln Aufträge und organisieren die Direktwerbung. Werbefachleute führen auch kaufmännische Tätigkeiten durch, entwerfen einen bestimmten Werbeplan und Werbemittel für den Werbeinhalt. Ihr Aufgabenbereich umfasst auch kaufmännische Tätigkeiten wie Buchführung, Kostenrechnung und Kalkulation für Werbeaufträge.

In der Werbungsmittlung geben Werbefachleute Produktwerbungen gezielt an verschiedene Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Kinos) weiter, um einen möglichst großen Werbeeffekt zu erreichen. Sie orientieren sich dabei an „Streuplänen“, in welchen die Aufteilung auf die verschiedenen Medien festgelegt ist. Zur Verbesserung des Werbeeffektes sehen sie auch die Wiederholung von Werbesendungen vor. Zum Aufgabenfeld gehört auch hier die Kontrolle (Kosten und Spesen), über deren Ergebnisse die Auftraggeber zu informieren sind (genaue Abrechnung samt Unterlagen wie z.B. Belegexemplar bei Inseraten.

In der Direktwerbung (Adressenverlag) wenden sich Werbung in Form geschriebener, vervielfältigter oder gedruckter Werbemittel unmittelbar an ausgewählte Zielgruppen; zu den eingesetzten Mitteln gehören Postwurfsendungen, Warenproben, Postkarten und Werbegeschenke. Werbefachleute ermitteln dafür die Zielgruppen, bei denen für das Produkt geworben wird, nach verschiedenen Gesichtspunkten (Wohnort, Alter, Beruf usw.) und gestalten die Werbesendungen selbst oder beauftragen damit Agenturen, ordnen Vervielfältigung an und organisieren die Zustellung durch die Post oder Werbemittelverteiler.

Bei ihrer Tätigkeit in der Werbeberatung entwerfen Werbefachleute einen Werbeplan als Teil der Absatzstrategie für die Dienstleistungen oder Erzeugnisse eines Unternehmens. Anschließend wird die Werbewirksamkeit kontrolliert, wobei immer nur für ein Produkt gearbeitet wird.

Weitere Aufgabenfelder für Werbefachleute sind vor allem die Produktgestaltung, das Product-Placement sowie verschiedene Werbemaßnahmen wie der Versand bzw. die Präsentation von Warenproben, Geschenken usw.

Werbefachleute sind in unterschiedlichen Bereichen der Werbebranche tätig. Sie beraten Auftraggeber bei der Planung und Durchführung einer Werbeaktion, vermitteln Aufträge und organisieren die Direktwerbung. Werbefachleute führen auch kaufmännische Tätigkeiten durch, entwerfen einen bestimmten Werbeplan und Werbemittel für den Werbeinhalt. Ihr Aufgabenbereich umfasst auch kaufmännische Tätigkeiten wie Buchführung, Kostenrechnung und Kalkulation für Werbeaufträge.

In der Werbungsmittlung geben Werbefachleute Produktwerbungen gezielt an verschiedene Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Kinos) weiter, um einen möglichst großen Werbeeffekt zu erreichen. Sie orientieren sich dabei an „Streuplänen“, in welchen die Aufteilung auf die verschiedenen Medien festgelegt ist. Zur Verbesserung des Werbeeffektes sehen sie auch die Wiederholung von Werbesendungen vor. Zum Aufgabenfeld gehört auch hier die Kontrolle (Kosten und Spesen), über deren Ergebnisse die Auftraggeber zu informieren sind (genaue Abrechnung samt Unterlagen wie z.B. Belegexemplar bei Inseraten.

In der Direktwerbung (Adressenverlag) wenden sich Werbung in Form geschriebener, vervielfältigter oder gedruckter Werbemittel unmittelbar an ausgewählte Zielgruppen; zu den eingesetzten Mitteln gehören Postwurfsendungen, Warenproben, Postkarten und Werbegeschenke. Werbefachleute ermitteln dafür die Zielgruppen, bei denen für das Produkt geworben wird, nach verschiedenen Gesichtspunkten (Wohnort, Alter, Beruf usw.) und gestalten die Werbesendungen selbst oder beauftragen damit Agenturen, ordnen Vervielfältigung an und organisieren die Zustellung durch die Post oder Werbemittelverteiler.

Bei ihrer Tätigkeit in der Werbeberatung entwerfen Werbefachleute einen Werbeplan als Teil der Absatzstrategie für die Dienstleistungen oder Erzeugnisse eines Unternehmens. Anschließend wird die Werbewirksamkeit kontrolliert, wobei immer nur für ein Produkt gearbeitet wird.

Weitere Aufgabenfelder für Werbefachleute sind vor allem die Produktg ...

Die Berufe in der Werbebranche erfordern harte Nerven, viel Verhandlungsgeschick und eine gute Kondition, denn geregelte Arbeitszeiten sind in der Branche nicht üblich. Voraussetzungen für den Beruf sind eine starke Persönlichkeit, sicheres Auftreten, Verkaufstalent und Kontaktfähigkeit. Selbständigkeit und abwechslungsreicher Arbeit stehen oft extremer Arbeitsaufwand und starker Konkurrenzdruck gegenüber.

Die wahrscheinlich wichtigste berufliche Anforderung für Berufe in diesem Bereich ist eine Kombination von Kreativität und technischem Verständnis (wobei sich letzteres vor allem auf die Gegebenheiten der Medien bezieht).

Neben diesen Fähigkeiten sind vor allem Repräsentationsfähigkeit sowie kommunikative Begabung von Bedeutung. Ein gewisses Maß an Geschicklichkeit und gutes Sehvermögen sind für die Ausübung dieser Berufe ohnedies selbstverständlich. Neben „traditionellen“ Anforderungen wie handwerkliche Geschicklichkeit, Stressresistenz, Zahlenverständnis, Genauigkeit tritt in immer stärkeren Maße EDV-Kompetenz: Spezielle Grafik-Programme, Internet, Multimedia und englische Fachsprache bestimmen heute weitgehend den Alltag von Werbeprofis.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Werbeagenturen, Werbemittlern, Betriebsberatungsunternehmen sowie Markt- und Meinungsforschungsinstituten. Weitere Einsatzgebiete reichen von Produktionsbetrieben über Werbe- und Grafik-Studios bis hin zu Verlagen, Massenmedien u.a.m. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen aber auch in den Werbe-, Verkaufs- und PR-Abteilungen von Unternehmen und Institutionen aller Art.

Einstiege in Berufe im Bereich Werbung erfolgen üblicherweise entweder nach Abschluss einer berufsspezifischen Ausbildung (Assistenzfunktion) oder direkt (unter Umständen auch ohne spezielle Vorbildung) als KontakterInnen; nach Bewährung in diesen Positionen sind Umstiege in alle anderen Werbe- und PR-Berufe möglich.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Marketing-AssistentIn", dem der Beruf "Werbefachmann/-frau" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine einheitlichen Ausbildungswege zu Berufen im Bereich Werbung, PR, Werbekommunikation. Je nach beruflicher Schwerpunktsetzung eignen sich dafür sowohl allgemein bildende als auch berufsbildende höhere Schulen (vor allem kaufmännische, wirtschaftliche oder grafische Ausrichtung). Aber auch sonstige Ausbildungen in diesen Bereichen kommen dafür in Betracht. Ausbildungsträger sind neben höherbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen vor allem die großen Berufsbildungsinstitute. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen. Darüber hinaus besteht - je nach Bildungsabschluss die Möglichkeit für Berufstätige - einer Höhere Lehranstalt für Berufstätige oder ein Kolleg für Berufstätige zu besuchen. Für FachschulabsolventInnen sowie sonstige Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs: Ab Maturaniveau stehen prinzipiell alle Bachelorstudien und Diplomstudien, die an öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen angeboten werden offen (für einige Studienrichtungen sind allerdings Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen.

Weiterbildungsmöglichkeiten auf universitärem Niveau können, je nach beruflicher Schwerpunktsetzung, z.B. kulturwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche, künstlerische oder technische Studien bieten. Beispiele sind Studienrichtungen wie Publizistik sowie die wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen Betriebswirtschaft, Angewandte Betriebswirtschaft, Wirtschaftswissenschaften u.a.m. Auch in Form von Fachhochschul-Studiengängen gibt es eine Anzahl an Ausbildungsangeboten im Bereich Verkauf, Werbung, Marketing, aber auch Medienberufe.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für dieses Berufsfeld (z.B. in Form von Universitätslehrgängen sowie Ausbildungen und Spezialkursen der Erwachsenen- und Berufsbildungsinstitute). Einige Beispiele für Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind die folgenden Studienrichtungen und Lehrgänge: Diplomstudium Design Studienzweig Grafik und Werbung (Universität für Angewandte Kunst Wien), College für Marktkommunikation für Berufstätige, Fachrichtung Werbung (Werbe Akademie am WIFI Wien) sowie der Universitätslehrgang Werbung und Verkauf (Wirtschaftsuniversität Wien).

Die Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich sind ebenso wie die dazugehörigen Berufsbezeichnungen für leitende Funktionen vielfältig: z.B. Creative Director, Account Supervisor, Account Group Head, Beratungs-GruppenleiterIn, Konzept-TeamleiterIn oder Etat-DirektorIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Handel, Marketing, E-Commerce (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Werbung und Public Relations (Seiten 108-133), Seite 132
Medien, Kultur, Unterhaltung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Werbung und Public Relations (Seiten 86-95), Seite 95
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