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WerbegestalterIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.080,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

WerbegestalterInnen planen Werbestrategien für Unternehmen, die sie dann auf Messen oder Ausstellungen bzw. in Schaufenstern und Vitrinen umsetzen. Der Aufgabenbereich der WerbegestalterInnen reicht vom Entwurf bis zur unmittelbaren Ausstellung an Ort und Stelle, wobei sich handwerkliches Können, kaufmännisches Geschick und kreative Fähigkeiten ergänzen müssen. Das Ziel ist dabei die Verbindung von Informationen über das Produkt und augenfälliger Präsentation, die den KundInnen auf den ersten Blick sagen soll, was sie erwartet. Wie in anderen Bereichen kommt auch bei der Werbegestaltung dem Einsatz von computerunterstützter Information und multimedialer Aufbereitung immer größere Bedeutung zu.

WerbegestalterInnen führen Entwurf, Planung und Gestaltung von Messeständen, Vitrinen, Ausstellungen, Schauräumen und Auslagen durch. Weiters befassen sie sich mit Großflächenwerbung (Plakatwände) und Dekorationen aller Art. Die Auftraggeber der WerbegestalterInnen sind Unternehmen wie Kaufhäuser, Banken und Versicherungen.

WerbegestalterInnen sind zwar an Vereinbarungen, die sie mit ihren Auftraggebern getroffen haben, gebunden, die Entfaltung eigener Ideen steht jedoch im Vordergrund ihrer Tätigkeit. Das Ziel ist, die Werbeobjekte so darzustellen, dass höchstmögliche Information, Aussagekraft und Werbewirkung der Ausstellungsware erreicht wird.

Nach der Besprechung mit den KundInnen (Consulting, Briefing) stellen die WerbegestalterInnen einen Entwurf in Form einer Skizze oder eines Modells aus Karton oder Holz her und kalkulieren die Kosten für die Ausführung. Oft stammt der Entwurf von den KundInnen selbst oder von einer dafür beauftragten Werbeagentur, von Architekten bzw. Gebrauchs- oder WerbegrafikerInnen. Die WerbegestalterInnen arbeiten mit diesen eng zusammen und achten darauf, dass die finanziellen und gestalterischen Vorstellungen und Wünsche der KundInnen erfüllt werden.

Nach der Vorlage des Entwurfs und einer Preisabsprache mit den KundInnen beginnen sie mit der Ausführung des Auftrages. Sie fertigen Skizzen sowie eine Detailplanung an, stellen einen Kosten-, Termin- und Arbeitsplan auf und bestellen das notwendige Material (z.B. Holzplatten, Papier, Folien, Metallkonstruktionen, Tapeten, Dekorstoffe).

WerbegestalterInnen stellen auch selbst in der eigenen Werkstätte Werbemittel und -objekte wie Werbetafeln, Beschriftungen, Modelle usw. her. Bei der Herstellung von Werbetafeln kaschieren sie z.B. Fotos und Zeichnungen auf eine Holzplatte und montieren (fertige oder selbst angefertigte) Schriften. Zur Herstellung von Beschriftungen und Gestaltungselementen verwenden sie die Siebdrucktechnik sowie alle Techniken des Zeichnens und Malens. Bei der Herstellung von Messestandeinzelteilen, Vitrinen usw. führen sie auch die Holzbearbeitung durch.

Bei Arbeiten, die eine besondere gestalterische oder handwerkliche Qualifikation erfordern, beauftragen sie GebrauchsgrafikerInnen (z.B. für komplizierte Illustrationen und Zeichnungen) oder HandwerkerInnen (z.B. TischlerInnen, SchlosserInnen) und überwachen und koordinieren die Ausführung dieser Arbeiten.

Bei Ausstellungen und Messen bauen sie das Werbeobjekt an Ort und Stelle selbst auf oder leiten den Aufbau. Anschließend überprüfen sie alle ausgeführten Arbeiten und übergeben das Werbeobjekt den KundInnen. Nach Beendigung der Messe oder Ausstellung organisieren sie den Abbau der Werbemittel.

WerbegestalterInnen planen Werbestrategien für Unternehmen, die sie dann auf Messen oder Ausstellungen bzw. in Schaufenstern und Vitrinen umsetzen. Der Aufgabenbereich der WerbegestalterInnen reicht vom Entwurf bis zur unmittelbaren Ausstellung an Ort und Stelle, wobei sich handwerkliches Können, kaufmännisches Geschick und kreative Fähigkeiten ergänzen müssen. Das Ziel ist dabei die Verbindung von Informationen über das Produkt und augenfälliger Präsentation, die den KundInnen auf den ersten Blick sagen soll, was sie erwartet. Wie in anderen Bereichen kommt auch bei der Werbegestaltung dem Einsatz von computerunterstützter Information und multimedialer Aufbereitung immer größere Bedeutung zu.

WerbegestalterInnen führen Entwurf, Planung und Gestaltung von Messeständen, Vitrinen, Ausstellungen, Schauräumen und Auslagen durch. Weiters befassen sie sich mit Großflächenwerbung (Plakatwände) und Dekorationen aller Art. Die Auftraggeber der WerbegestalterInnen sind Unternehmen wie Kaufhäuser, Banken und Versicherungen.

WerbegestalterInnen sind zwar an Vereinbarungen, die sie mit ihren Auftraggebern getroffen haben, gebunden, die Entfaltung eigener Ideen steht jedoch im Vordergrund ihrer Tätigkeit. Das Ziel ist, die Werbeobjekte so darzustellen, dass höchstmögliche Information, Aussagekraft und Werbewirkung der Ausstellungsware erreicht wird.

Nach der Besprechung mit den KundInnen (Consulting, Briefing) stellen die WerbegestalterInnen einen Entwurf in Form einer Skizze oder eines Modells aus Karton oder Holz her und kalkulieren die Kosten für die Ausführung. Oft stammt der Entwurf von den KundInnen selbst oder von einer dafür beauftragten Werbeagentur, von Architekten bzw. Gebrauchs- oder WerbegrafikerInnen. Die WerbegestalterInnen arbeiten mit diesen eng zusammen und achten darauf, dass die finanziellen und gestalterischen Vorstellungen und Wünsche der KundInnen erfüllt werden.

Nach der Vorlage des Entwurfs und einer Preisabsprache mit den KundInnen beginnen sie mit der Ausf...

Die Berufe in der Werbebranche erfordern harte Nerven, viel Verhandlungsgeschick und eine gute Kondition, denn geregelte Arbeitszeiten sind in der Branche nicht üblich. Voraussetzungen für den Beruf sind eine starke Persönlichkeit, sicheres Auftreten, Verkaufstalent und Kontaktfähigkeit. Selbständigkeit und abwechslungsreicher Arbeit stehen oft extremer Arbeitsaufwand und starker Konkurrenzdruck gegenüber.

Die wahrscheinlich wichtigste berufliche Anforderung für Berufe in diesem Bereich ist eine Kombination von Kreativität und technischem Verständnis (wobei sich letzteres vor allem auf die Gegebenheiten der Medien bezieht).

Neben diesen Fähigkeiten sind vor allem Repräsentationsfähigkeit sowie kommunikative Begabung von Bedeutung. Ein gewisses Maß an Geschicklichkeit und gutes Sehvermögen sind für die Ausübung dieser Berufe ohnedies selbstverständlich. Neben „traditionellen“ Anforderungen wie handwerkliche Geschicklichkeit, Stressresistenz, Zahlenverständnis, Genauigkeit tritt in immer stärkeren Maße EDV-Kompetenz: Spezielle Grafik-Programme, Internet, Multimedia und englische Fachsprache bestimmen heute weitgehend den Alltag von Werbeprofis.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Werbeagenturen, Werbemittlern, Betriebsberatungsunternehmen sowie Markt- und Meinungsforschungsinstituten. Weitere Einsatzgebiete reichen von Produktionsbetrieben über Werbe- und Grafik-Studios bis hin zu Verlagen, Massenmedien u.a.m. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen aber auch in den Werbe-, Verkaufs- und PR-Abteilungen von Unternehmen und Institutionen aller Art.

Einstiege in Berufe im Bereich Werbung erfolgen üblicherweise entweder nach Abschluss einer berufsspezifischen Ausbildung (Assistenzfunktion) oder direkt (unter Umständen auch ohne spezielle Vorbildung) als KontakterInnen; nach Bewährung in diesen Positionen sind Umstiege in alle anderen Werbe- und PR-Berufe möglich.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Marketing-AssistentIn", dem der Beruf "WerbegestalterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine einheitlichen Ausbildungswege zu Berufen im Bereich Werbung, PR, Werbekommunikation. Je nach beruflicher Schwerpunktsetzung eignen sich dafür sowohl allgemein bildende als auch berufsbildende höhere Schulen (vor allem kaufmännische, wirtschaftliche oder grafische Ausrichtung). Aber auch sonstige Ausbildungen in diesen Bereichen kommen dafür in Betracht. Ausbildungsträger sind neben höherbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen vor allem die großen Berufsbildungsinstitute. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen. Darüber hinaus besteht - je nach Bildungsabschluss die Möglichkeit für Berufstätige - einer Höhere Lehranstalt für Berufstätige oder ein Kolleg für Berufstätige zu besuchen. Für FachschulabsolventInnen sowie sonstige Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs: Ab Maturaniveau stehen prinzipiell alle Bachelorstudien und Diplomstudien, die an öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen angeboten werden offen (für einige Studienrichtungen sind allerdings Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen.

Weiterbildungsmöglichkeiten auf universitärem Niveau können, je nach beruflicher Schwerpunktsetzung, z.B. kulturwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche, künstlerische oder technische Studien bieten. Beispiele sind Studienrichtungen wie Publizistik sowie die wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen Betriebswirtschaft, Angewandte Betriebswirtschaft, Wirtschaftswissenschaften u.a.m. Auch in Form von Fachhochschul-Studiengängen gibt es eine Anzahl an Ausbildungsangeboten im Bereich Verkauf, Werbung, Marketing, aber auch Medienberufe.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für dieses Berufsfeld (z.B. in Form von Universitätslehrgängen sowie Ausbildungen und Spezialkursen der Erwachsenen- und Berufsbildungsinstitute). Einige Beispiele für Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind die folgenden Studienrichtungen und Lehrgänge: Diplomstudium Design Studienzweig Grafik und Werbung (Universität für Angewandte Kunst Wien), College für Marktkommunikation für Berufstätige, Fachrichtung Werbung (Werbe Akademie am WIFI Wien) sowie der Universitätslehrgang Werbung und Verkauf (Wirtschaftsuniversität Wien).

Die Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich sind ebenso wie die dazugehörigen Berufsbezeichnungen für leitende Funktionen vielfältig: z.B. Creative Director, Account Supervisor, Account Group Head, Beratungs-GruppenleiterIn, Konzept-TeamleiterIn oder Etat-DirektorIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Handel, Marketing, E-Commerce (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Werbung und Public Relations (Seiten 108-133), Seite 116
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