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MaschinenbautechnikerIn - Schwerpunkt Energie-, Wärme- und Reaktortechnik

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.500,- bis € 3.190,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Energietechnik beschäftigt sich mit der möglichst optimalen Umwandlung von Primärenergie (z.B. Kohle, Erdöl, Wind) in nutzbare Energieformen wie etwa Strom.

MaschinenbautechnikerInnen in diesem Bereich befassen sich mit dem Bau und der Wartung von Maschinen und Anlagen zur Energieumwandlung. Dazu gehören Motoren, Generatoren, Turbinen, Wasserkraftwerke, Solar- und Windkraftwerke.

TechnikerInnen planen, entwickeln, konstruieren, bauen und betreiben Maschinen und Anlagen. Diese dienen der Energieerzeugung, -umwandlung, -speicherung und -verteilung. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Weiterentwicklung der verfahrenstechnischen Prozesse, z.B. in Kernkraftwerken.

Siehe auch den Kernberuf MaschinenbautechnikerIn.

Wichtig ist die Freude an Physik (Mechanik, Kinematik, Fluidtechnik, Hydraulik, Messtechnik), Mathematik und darstellende Geometrie.

  • Analytisches Denkvermögen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Belastbarkeit (Montage schwerer Gegenstände)
  • Rasche Reaktionsfähigkeit, Schwindelfreiheit
  • Einsatzbereitschaft - zum Teil unter belastenden physischen Arbeitsbedingungen
  • Umgang mit Softwaretools (Simulationen, Statistik)

 

Die Maschinenbaubranche ist stark exportorientiert

Wichtige Qualifikationen in der Industrie sind Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch als Wissenschafts- und Verhandlungssprache und Beratungskompetenz. Für manche Aufträge sind zusätzlich interkulturelle Kompetenzen (Diversity-Mangement).

Die beruflichen Möglichkeiten für MaschinenbauingenieurInnen sind vielfältig. Als IngenieurIn steht der Bereich industrieller Forschung und Entwicklung, etwa als wissenschaftlicheR MitarbeiterIn an Forschungsabteilungen offen.

AbsolventInnen können sich als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb engagieren, später als SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, als VersuchsingenieurIn oder KonstrukteurIn in der Autoindustrie (Motore), als LeiterIn der innerbetrieblichen Weiterbildung eines Großbetriebs oder als selbstständigeR UnternehmerIn.

Die Tätigkeitsfelder reichen vom Entwurf, über die Produktion und Montage sowie den Betrieb bis hin zum Verkauf und der rechtlichen Betreuung technischer Produkte (z.B. Maschinen, Anlagen, Werkstoffe, Dienstleistungen).

 

Bei den erneuerbaren Energien stellen Smart Grids (Intelligente Stromnetze) einen Trend dar. Laut Expertenmeinung könnte die Technologie als sogenannter Tech-Style sogar die Lebensentwürfe von Menschen verändern.

Viele Unternehmen beschäftigen sich mit der Datensicherheit auf der IT-Infrastruktur, nicht jedoch mit der Datensicherung und der möglichen Auswirkung einer Versorgungsunterbrechung (sogenanntes Blackout). Blackouts können in Europa durch den Einsatz volatiler Erzeugungsanlagen und den damit verbundenen laufenden Eingriffen in die Systemstabilität entstehen. In diesem Bereich können sich AbsolventInnen engagieren (vgl. Österr. Verband für Elektrotechnik OVE).

Sie können sich grundsätzlich in unterschiedlichen Bereichen engagieren, wie z.B. in der Gebäudetechnik: Kältemaschinen, Wärme- und Lüftungsanlagen, Wärmepumpen. Ebenso im Bereich Kraftwerksanlagen, Umspannwerke, Hochspannungsanlagen, Photovoltaik, Leitungstechnik: Durchleiten von Gasen und anderen Medien.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaschinenbauingenieurIn", dem der Beruf "MaschinenbautechnikerIn - Schwerpunkt Energie-, Wärme- und Reaktortechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Universitäten und Fachhochschulen bieten Studiengänge im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, die zum Teil sehr spezialisiert sind.

Wärmetechnik ist z.B. als Fach im Studienplan der folgenden Studienrichtungen enthalten: "Bioverfahrenstechnik", "Industrielle Energietechnik", "Montanmaschinenbau".

Reaktortechnik ist als Fach der folgenden Studienrichtungen enthalten: "Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik", "Physikalische Energie- und Messtechnik"

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

In diesem Bereich gibt es verschiedenste Fort- und Weiterbildungsangebote (z.B.: Universitätslehrgänge in den Bereichen Aviation, Internationales Management, Industrial Management. Die FH OÖ bietet den Masterstudiengang Energy Informatics (IT-Lösungen für Smart Grids, Smart City Infrastrukturen und die Energieversorgung realisieren).

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen weiters in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie in der Unfallforschung und Unfallprävention.

MaschinenbautechnikerInnen können bei entsprechender (Zusatz)qualifikation und persönlicher Kompetenz als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb, als SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, als VersuchsingenieurIn, in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit), Unfallforschung und Unfallprävention sowie Schweißtechnik.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem in Funktionen wie LeitendeR KonstrukteurIn oder ProjektleiterIn bzw. ProjektmanagerIn, in industriellen und gewerblichen Betrieben kaufmännische LeiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn. Infos zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen eines Gewerbes bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.

Tagesaktuelle Fassung der Gewerbeordnung im österr. Rechtsinformationssystem: RIS.

Infos über Befähigungsnachweise bei der Wirtschaftskammer Österr: WKO.

Liste der reglementierten und Freien Gewerbe: Bundesministerium BMDW.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Mechatronik
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