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ParkraumüberwacherIn

Berufsbereiche: Sicherheitsdienste
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ParkraumüberwacherInnen kontrollieren - wie auch PolizistInnen - die Parkscheine und Dauerparkberechtigungen (Parkpickerl) von Kraftfahrzeugen in Kurzparkzonen und Zonen mit Parkraumbewirtschaftung sowie eine Reihe anderer Park- und Verkehrsgenehmigungen, z.B. Vignetten oder GO-Boxen. Sie befolgen bei der Überprüfung die Straßenverkehrsordnung und sind befugt, Strafzettel zu verteilen und damit Geldstrafen einzufordern. Weiters dürfen sie das Abschleppen eines Fahrzeugs, das an einer nicht ordnungsgemäßen oder nicht genehmigten Stelle steht, veranlassen. Wenn sie die Fälschung eines Parkausweises oder einer Fahrzeugprüfungsplakette vermuten, schalten ParkraumüberwacherInnen die dafür zuständige Ermittlungsbehörde ein.
 

  • Bereitschaft in den Arbeitsstunden zu arbeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Gepflegtes Erscheinungsbild
  • Gerne bei jedem Wetter im Freien arbeiten
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Sinn für genaues Arbeiten
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Öffentlicher Dienst, z.B. Polizei
  • Öffentliche Institutionen wie Gemeinden und Magistrate
  • Private Sicherheitsdienste
  • Public-Service-AnbieterInnen

Aufgrund des wachsenden Bedarfs an Sicherheitsmaßnahmen und der Auslagerung von Sicherheitsaufgaben aus dem öffentlichen Bereich verzeichnete die private Sicherheits- und Bewachungsbranche in den letzten Jahren einen Aufschwung und einen kontinuierlichen Anstieg an Beschäftigten. Es wird erwartet, dass diese positive Entwicklung im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen weiter anhält. Für ParkraumüberwacherInnen ist von einer künftig weiterhin stabilen Nachfrage am Arbeitsmarkt auszugehen.
 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Straßenaufsichtsorgan (m/w)", dem der Beruf "ParkraumüberwacherIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Ausbildung sowie die Bestellung der ParkraumüberwacherInnen ist in den Bundesländern und verschiedenen Städten unterschiedlich geregelt. Die Wiener Landesdirektion etwa übernimmt die Ausbildung der Wiener ParkraumüberwacherInnen. Die Ausbildung dauert 10 Wochen und beinhaltet unter anderem ein mehrtägiges Konfliktvermeidungsseminar sowie ein polizeiliches Einsatztraining.

In der Stadt Innsbruck durchlaufen angehende ParkraumüberwacherInnen neben einer eintägigen ÖZS-Basisausbildung für den "Bewachungs-/Sicherheitsdienst" eine verpflichtende Ausbildung nach dem Tiroler Parkabgabegesetz, welche im Rahmen des Dienstverhältnisses stattfindet.

Manche städtische Verwaltungen lagern die Ausbildung von ParkraumüberwacherInnen auch an Sicherheitsdienstleistungs- und Bewachungsunternehmen aus.

Folgende Aufnahmekriterien für BewerberInnen werden neben persönlichen Anforderungen häufig genannt:

  • Volljährigkeit
  • Einwandfreier Leumund
  • Österreichische Staatsbürgerschaft
  • Führerschein B
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