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CAD-KonstrukteurIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

CAD bzw. CADD (Computer-Aided Design and Drafting) bezeichnet die Erstellung von Entwürfen mithilfe von CAD-Software auf einem Computer. 

CAD ersetzt die manuelle Zeichnungserstellung durch einen automatisierten Prozess. Der Prozesss umfasst alle Schritte von der 3D-Modellierung bis zur Fertigungszeichnung samt der Entwurfsdokumentation.

CAD-KonstrukteurInnen sind TechnikerInnen, die vor allem im Bereich Produktentwicklung und Produktoptimierung tätig sind. Sie fertigen entsprechende Konstruktionszeichnungen und mehrdimensionale Modelle von Objekten (Bauteile, Werkzeuge) am Computer an. Diese Teile stellen oft kleine "Mosaiksteine" eines Systems dar.

CAD-KonstrukteurInnen verfügen daher über fundierte Kenntnisse im Umgang mit den verschiedensten CAD-Programmen (z.B. AutoCAD, ProEngineer Creo 2, Eplan) und Programmiersprachen wie C und Python*. Manche CAD-Programme sind nur für bestimmte Betriebssysteme verfügbar, wie etwa Mac-OS und Windows. Daher ist der Umgang mit verschiedenen Betriebssystemen nötig.

CAD-KonstrukteurInnen können z.B. Objekte in drei Dimensionen drehen, verschiedene Lichtquellen anwenden und Entwürfe aus einem beliebigen Winkel fotorealistisch rendern. Rendern ist das ist das Erstellen einer Grafik aus einer Skizze oder einem Modell. Dies ermöglicht zum Beispiel die Planung und Konstruktion von energieeffizienten Gebäuden. CAD-KonstrukteurInnen visualisieren die Entwürfe anhand von Simulationen oder bearbeiten und ergänzen Leitungspläne für Strom, Wasser, Daten etc.

In der Zahnmedizin wird u.a. das Programm DentCAD zur Erstellung äußerst präziser Dentalrestaurationen eingesetzt. Ebenso werden im Bereich Orthopädie spezielle CAD-Programme entwickelt und angewendet.

CAD-Programme gibt es für sämtliche Branchen: Architektur, Maschinenbau, Anlagentechnik, Gebäudetechnik, Klimatechnik, Metallbautechnik, Elektrotechnik, Holztechnik und Möbelbau, Modedesign, Fahrzeugtechnik, Medizintechnik u.v.a.

Siehe auch die Berufe Industrial DesignerIn, 3D-DesignerIn und Computeranimations-DesignerIn.

 

*Programmiersprachen C und Phyton: Formale Sprachen zur Formulierung von Datenstrukturen und Algorithmen.

Mac-OS: Macintosh Operating System, ist das Betriebssystems des Unternehmens Apple für Macintosh-Computer.

 

CAD bzw. CADD (Computer-Aided Design and Drafting) bezeichnet die Erstellung von Entwürfen mithilfe von CAD-Software auf einem Computer. 

CAD ersetzt die manuelle Zeichnungserstellung durch einen automatisierten Prozess. Der Prozesss umfasst alle Schritte von der 3D-Modellierung bis zur Fertigungszeichnung samt der Entwurfsdokumentation.

CAD-KonstrukteurInnen sind TechnikerInnen, die vor allem im Bereich Produktentwicklung und Produktoptimierung tätig sind. Sie fertigen entsprechende Konstruktionszeichnungen und mehrdimensionale Modelle von Objekten (Bauteile, Werkzeuge) am Computer an. Diese Teile stellen oft kleine "Mosaiksteine" eines Systems dar.

CAD-KonstrukteurInnen verfügen daher über fundierte Kenntnisse im Umgang mit den verschiedensten CAD-Programmen (z.B. AutoCAD, ProEngineer Creo 2, Eplan) und Programmiersprachen wie C und Python*. Manche CAD-Programme sind nur für bestimmte Betriebssysteme verfügbar, wie etwa Mac-OS und Windows. Daher ist der Umgang mit verschiedenen Betriebssystemen nötig.

CAD-KonstrukteurInnen können z.B. Objekte in drei Dimensionen drehen, verschiedene Lichtquellen anwenden und Entwürfe aus einem beliebigen Winkel fotorealistisch rendern. Rendern ist das ist das Erstellen einer Grafik aus einer Skizze oder einem Modell. Dies ermöglicht zum Beispiel die Planung und Konstruktion von energieeffizienten Gebäuden. CAD-KonstrukteurInnen visualisieren die Entwürfe anhand von Simulationen oder bearbeiten und ergänzen Leitungspläne für Strom, Wasser, Daten etc.

In der Zahnmedizin wird u.a. das Programm DentCAD zur Erstellung äußerst präziser Dentalrestaurationen eingesetzt. Ebenso werden im Bereich Orthopädie spezielle CAD-Programme entwickelt und angewendet.

CAD-Programme gibt es für sämtliche Branchen: Architektur, Maschinenbau, Anlagentechnik, Gebäudetechnik, Klimatechnik, Metallbautechnik, Elektrotechnik, Holztechnik und Möbelbau, Modedesign, Fahrzeugtechnik, Medizintechnik u.v.a.

Siehe auch die Berufe Industrial DesignerIn, 3D-DesignerIn und Co ...

Mathematische Begabung, grundsätzliches naturwissenschaftlich-technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Kontakt- und Teamfähigkeit, gute Englischkenntnisse und Weiterbildungsbereitschaft (neue Programme und Techniken).

Wichtig sind IT- und CAD-Kenntnisse je nach angestrebter Branche (Architektubüros verwenden oft "3D CAD Architekt" oder "ArchiCAD", der Werkzeug- und Formenbau "CIMATRON", der Stahlbau "Virtual Steel"). Eine Liste mit CAD-Programmen findet sich u.a. auf Wikipedia.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Ingenieur-, Architektur- und Konstruktionsbüros sowie in Baufirmen und Bauämtern ud sämtlichen Branchen, in denen Konstruktionspläne gefertigt werden müssen. Siehe auch Forschungs- und EntwicklungstechnikerIn.

Ein neues Feld ist der 3D-Druck bei additiven Fertigungsverfahren, bei denen eine durchgehende Kommunikation vom CAD-System bis zum Roboter realisiert werden soll.

Im Gegesatz zu gussverfahren ist die additive Fertigung eine junge Technologie. Es fehlt noch an Wissen um Prozesse, Materialien, Hard- und Software - und vor allem an Konstruktions-Knowhow. Erste Hochschullehrgänge für additiv-gerechtes Konstruieren werden bereits angeboten.

Neben Kunststoff-3D-Druck-Anlagen sind auch 3D-Drucker geplant, die offen für andere Materialien sind, was voraussichtlich auch den Metallpulvermarkt (für den 3D-Druck) ankurbeln wird (vgl. Onlineartikel "Wie der 3D-Druck die industrielle Wertschöpfungskette verändert", URL: https://industriemagazin.at).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaschinenbauingenieurIn", dem der Beruf "CAD-KonstrukteurIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Lehrveranstaltungen zur Anwendung von CAD-Software sind inzwischen in sämtlichen technischen und teilweise auch im Rahmen von künstlerischen Studiengängen enthalten.

Uni: Z.B. Architektur, Bauingenieurwesen, Industrial Design, Maschinenbau, Mechatronik, Montanmaschinenwesen, Luftfahrt/Aviation.

FH: Z.B. Architektur, Bauwesen, Industrial Design, Mechatronik/Robotik, Mechatronik/Mikrosystemtechnik, Fahrzeugtechnik, Luftfahrt, Sportgerätetechnik, Anlagenbau, Maschinenbau-Konstruktion.

Das WIFI, das bfi und die VHS bieten diverse CAD-Kurse für verschiedene Branchen an.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

In diesem Bereich gibt es verschiedenste Fort- und Weiterbildungsangebote (z.B.: Universitätslehrgänge in den Bereichen Aviation, Internationales Management, Industrial Management), Augmented Reality - Veränderungen in der 3D-Realität können vorab visualisiert, analysiert und optimiert werden. Typische Anwendungen von Augmented Reality entstanden auch in der Stadtplanung, Aussen- und Innenarchitektur, Möbelausstattung etc.

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen weiters in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie in der Unfallforschung und -prävention.

Es kann eine Position als AbteilungsverantwortlicheR, Technik-Consultant, leitendeR KonstrukteurIn oder ProjektleiterIn bzw. ProjektmanagerIn angestrebt werden.

Spezialisierte Berufsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus in der Softwareentwicklung der verschiedenen Konstruktionssoftware-Unternehmen bzw. betriebsintern als SpezialistIn für die Adaptierung der Standardsoftware für spezifische Anforderungen des Unternehmens.

Weiterbildung erfolgt vorwiegend durch praktische Arbeiten, Teilnahme an Symposien und Workshops. Die konkrete Arbeit an einem Thema erfordert die Einarbeitung in das entsprechende Umfeld. Gute Fremdsprachenkenntnisse (z.B. Englisch) sind für eine internationale Karriere ebenso wichtig.

Für AbsolventInnen einer technischen Studienrichtung besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn.

Die selbstständige Berufsausübung ist möglich, z.B. im Rahmen des reglementierten Gewerbes der Handwerke in Ingenieurbüros (Beratende IngenieurInnen), Unternehmensberatung und -organisation oder als MechatronikerIn z.B. für Elektromaschinenbau und Automatisierung.

Nähere Infos bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.

 

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Neue Berufe (AUSLAUFEND!) (Broschüre)
Reihe: Jobs mit Zukunft
Seite 64
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