Angebote im AMS Berufslexikon

Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.

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* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

SportmanagerInnen sind für die Planung, Organisation und Koordination von Unternehmen der Freizeitwirtschaft, wie z.B. Fitnesscenter, oder von Sportvereinen und -verbänden verantwortlich. Ihr Aufgabenbereich umfasst organisatorische Belange wie das Erstellen eines Finanzplans oder die Planung von Marketingstrategien sowie Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

Ein weiterer Aufgabenbereich von SportmanagerInnen ist die Vertretung von (Profi-)SportlerInnen gegenüber GeschäftspartnerInnen. Sie handeln z.B. Verträge mit Sportvereinen aus, vermitteln SpielerInnen und vermarkten Sportprofis, wie z.B. TrainerInnen, ProfisportlerInnen und Nachwuchstalente. Auch die Medienarbeit zählt zu ihren Aufgaben.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Verhandlungen führen
  • Kalkulationen erstellen
  • Sponsoring organisieren
  • Marketingstrategien umsetzen
  • Sportveranstaltungen organisieren
  • Neue KundInnen und Mitglieder anwerben
  • Sportgeräte und -programme vertreiben
  • Wirtschaftliche und rechtliche Beratung
Siehe auch:
  • Durchsetzungsvermögen
  • EDV-Anwendungskenntnisse
  • Englischkenntnisse
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Interesse für wirtschaftliche Themen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Überzeugungsfähigkeit

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:

  • Sportvereine
  • Sportverbände
  • Fitnesscenter
  • Sportagenturen
  • Freizeitanlagen
  • Sportveranstaltungsunternehmen
  • Herstellungsbetriebe im Bereich Sportgeräte

Der Sportsektor bietet sowohl im Sommer als auch im Winter ein breites Portfolio an Aktivitäten. Aufgrund des allgemein gestiegenen Gesundheits- und Körperbewusstseins entwickelt sich die Sport- und Fitnessbranche positiv. Während der Wintersport in Österreich traditionell eine bedeutende Rolle einnimmt, gewinnen auch andere Sportarten wie Gravelbiking, Mountainbiking und E-Biking zunehmend Bedeutung. Neben dem Radsport erlebt beispielsweise auch das Weitwandern einen anhaltenden Boom. Entsprechende professionelle Betreuungsangebote sowie der Ausbau der erforderlichen Infrastruktur schaffen attraktive Rahmenbedingungen für die Sportausübung.

SportmanagerInnen müssen über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Sport, Betriebswirtschaft und Management verfügen. Zur Planung von Sportveranstaltungen sind Zusatzqualifikationen in den Bereichen Eventplanung und -management gefragt. Für angehende SportmanagerInnen empfiehlt es sich, möglichst früh Branchenkontakte zu knüpfen und berufliche Erfahrungen zu sammeln, etwa im Rahmen von Praktika oder Assistenzen.

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für das Berufsbündel "Kultur- und EventmanagerIn", dem der Beruf "SportmanagerIn" zugeordnet ist, wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:

AMS-JobBarometer

Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.

offene Job-Angebote

Eine gute Basis für diesen Beruf bilden kaufmännische und wirtschaftliche Ausbildungen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, insbesondere im Bereich Sport. Einige Handelsakademien und höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe bieten einen Schwerpunkt im Bereich Sportmanagement an. Die Ausbildungen beinhalten ein mehrwöchiges Pflichtpraktikum.

Zudem bieten auch private Bildungseinrichtungen sowie die Bundes-Sportorganisation Sport Austria Kurse zum/zur SportmanagerIn an.

Dieser Beruf kann auch auf akademischen Niveau erlernt werden, siehe den Beruf SportmanagerIn (UNI/FH/PH).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten beispielsweise Aufbaulehrgänge, die zur Matura führen, sowie eine Studienberechtigungsprüfung oder die Berufsreifeprüfung. Diese ermöglichen den Zugang zu Kollegs und Universitäten, z.B. im Bereich Management. Auch einschlägige Fachhochschul-Studiengänge bieten für berufserfahrene FachschulabsolventInnen sowie für BHS-AbsolventInnen eine Weiterbildungsperspektive.

Weiterbildungen können bei Erwachsenenbildungseinrichtungen wie BFI und WIFI sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. für folgende Bereiche:

  • Betriebswirtschaft
  • Veranstaltungsmanagement
  • Fremdsprachen
  • Sportwissenschaften
  • Freizeitmanagement
  • Eventkommunikation
  • Tourismusmanagement
  • Projektmanagement

Seit Herbst 2023 können an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie Privatuniversitäten zusätzlich zum bisherigen Studienangebot auch berufsbegleitende Weiterbildungsstudien absolviert werden. Diese bieten auch Personen, die keine Hochschulreife (Matura, Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung) besitzen, die Möglichkeit den akademischen Titel „Bachelor Professional (BPr)" oder „Master Professional (MPr)" zu erwerben.

Für die Zulassung zu einem Bachelor Professional-Studium ist ein einschlägiger beruflicher Ausbildungsabschluss (z.B. Lehre, BMS-Abschluss) oder eine mehrjährige Berufserfahrung im Studienbereich erforderlich.

Personen, die einen Master Professional abgeschlossen haben, können in der Folge dann auch ein Doktoratsstudium absolvieren.

Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bestehen in anderen leitenden Funktionen, z.B. in den Bereichen Kultur-, Tourismus- oder Eventmanagement.

Eine selbstständige Berufsausübung ist z.B. im Rahmen der freien Gewerbe "Vermittlung von Werk- und Dienstleistungsverträgen an Befugte (Sportleragentur)" oder "Betrieb eines Fitnessstudios" möglich.

Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der freien Gewerbe.

* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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