Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Der Lehrberuf "Tischlereitechnik" kann mit folgenden drei Ausbildungsschwerpunkten erlernt werden:
Ausgebildet wird ein allgemeiner Teil, der für alle Lehrlinge verbindlich ist, und EINER der genannten Schwerpunkte. Eine Kombination mit anderen Schwerpunkten ist nicht möglich, aber es können einzelne Inhalte anderer Schwerpunkte zusätzlich ausgebildet werden.
In der Lehrabschlussprüfungsordnung für diesen Lehrberuf ist die Möglichkeit vorgesehen, im Rahmen der Lehrabschlussprüfung einen Teil der Berufsreifeprüfung abzulegen. Dazu muss der in der Prüfungsordnung für die praktische Prüfung festgelegte "Teil B - Fachlich schriftliche Prüfung" absolviert werden (freiwillig). Wenn Teil A und Teil B erfolgreich abgelegt werden, gilt die praktische Prüfung als Teilprüfung für die Berufsreifeprüfung ("Teilprüfung über den Fachbereich"). Die Berufsreifeprüfung besteht insgesamt aus vier Teilprüfungen (Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache, berufsbezogener Fachbereich); Vorbereitungslehrgänge werden von Erwachsenenbildungsinstitutionen (z.B. BFI, WIFI, Volkshochschulen) und einigen berufsbildenden Schulen angeboten. Die Berufsreifeprüfung bietet die gleichen Berechtigungen wie die Matura (allgemeiner Hochschulzugang).
Der Lehrberuf "TischlereitechnikerIn" (4-jährige Ausbildung) ist eine Erweiterung des Lehrberufs "TischlerIn" (3-jährige Ausbildung). Das zusätzliche Ausbildungsjahr dient dazu, bestimmte Ausbildungsbereiche noch stärker zu betonen und zu vertiefen, vor allem die Bereiche "Werkstoffe", "Verarbeitungsmethoden", "Gestaltung und Design", aber auch "Organisation und Planung". Das Ziel ist es, gut ausgebildete FacharbeiterInnen heranzubilden, die auch als Führungskräfte mit hoher Selbständigkeit und Verantwortung im technischen, organisatorischen und planerischen Bereich eingesetzt werden können.
Die Lehrlinge werden zunächst mit den Materialien und Hilfsstoffen der Tischlerei vertraut gemacht und erlernen die verschiedenen Bearbeitungstechniken. In der Tischlerei werden nicht nur zahlreiche Holzarten mit ganz verschiedenen Eigenschaften und Bearbeitungserfordernissen verwendet, sondern auch eine Reihe von sonstigen Materialien wie Kunststoffe, Metall, Glas, Textilien, Papier, Keramik usw. Die wichtigsten Bearbeitungstechniken sind das Messen, Anreißen, Aufreißen, Hobeln, Sägen, Stemmen, Bohren, Putzen, Schleifen, Schweifen, Fügen, Schlitzen, Zinken, Dübeln, Fräsen, Graten, Lamellieren, Leimen und Kleben. Dazu kommen spezielle Methoden der Furnier-Behandlung und -Verarbeitung (Lagern, Fügen, Zusammensetzen, Pressen) und das Furnieren selbst, das Montieren ("Einlassen") von Beschlägen sowie die Oberflächenbehandlung zur Konservierung und Verschönerung der Produkte. Ein wichtiger Teil der Ausbildung behandelt das Einstellen und Bedienen der Tischlereimaschinen und Produktionsanlagen. Die Lehrlinge erlernen das Rüsten der Maschinen (Ausstatten mit den benötigten Bearbeitungswerkzeugen), das Einstellen der Maße und Bearbeitungsabläufe und das Bedienen und das Überwachen der Maschinen/Anlagen; besonders wichtig ist hierbei die genaue Kenntnis und Verwendung aller Schutzvorrichtungen und die Beachtung aller Schutzbestimmungen. Ein weiterer Hauptteil der Ausbildung befasst sich mit den gängigen Konstruktionen in den verschiedenen Tischlerei-Bereichen (Möbel- und Innenausbau, Türen, Tore, Portale, Fenster, Fensterbalken, Rollläden, Jalousien, Wand- und Deckenverkleidungen, Holzfußböden sowie Trockenausbau).
Ausbildungsschwerpunkt "Planung":
Dieser Ausbildungsschwerpunkt geht teilweise schon etwas in Richtung Ingenieurs-Tätigkeiten. Denn in diesem Ausbildungsschwerpunkt lernen die Lehrlinge etwa das EDV-unterstützte Anfertigen von Werkzeichnungen und Plänen ("CAD" - Computer Aided Design), das Anfertigen von Entwürfen und Perspektiven, das Projektieren von Raumlösungen, die EDV-unterstützte Arbeitsvorbereitung, das Erstellen von Zuschnittsplänen und komplizierten Detaillösungen auf dem Computer sowie die Planung der Maschinenauslastung. Auch auf die Vermittlung von Kenntnissen der Kommunikations-, Präsentations- und Verkaufstechniken wird hier besonderer Wert gelegt.
Berufsprofil des Tischlereitechnik-Ausbildungsschwerpunktes "Planung" gemäß Ausbildungsordnung 2022:
Die Fachkraft im Beruf Tischlereitechnik mit dem Schwerpunkt Planung plant auf Grundlage des jeweiligen Auftrages oder Kundenwunsches bzw. auf Grundlage der technischen Anforderungen Möbel und Bauelemente, beachtet dabei gängige Konstruktionen und setzt bei Bedarf konstruktive Holzschutzmaßnahmen. Neben dieser Tätigkeit entwickelt sie selbstständig Einrichtungskonzepte unterschiedlicher Räume. Dabei berücksichtigt sie örtliche Begebenheiten und fachspezifische Gestaltungsgrundlagen und stimmt die Planung gegebenenfalls mit vorhandenen Einrichtungsgegenständen ab. Sie holt Informationen zu Montage- und Aufstellungsmöglichkeiten ein und zieht daraus Rückschlüsse auf zu planende Einrichtungen.
Die Fachkraft skizziert die Ideen von Einrichtungssituationen per Hand, gestaltet unter Einsatz branchenspezifischer Software zwei- und dreidimensionale Planungen und passt sie bei Bedarf an unterschiedliche Zielgruppen an. Sie erstellt Unterlagen für die Fertigung und Kalkulation und unterstützt bei der Angebotserstellung. Sie leitet fertigungsgerechte Konstruktionszeichnungen zur maschinellen Bearbeitung ab (CAD/Computer Aided Manufacturing-CAM) und erstellt Programme für Maschinen bzw. Anlagen.
Die Fachkraft bearbeitet und veredelt Materialien, Werkstücke und deren Oberflächen und stellt fachbezogene lösbare und unlösbare Verbindungen her, z.B. Verleimungen oder Schlitz- und Zapfenverbindungen. Dabei führt sie unterschiedliche Verfahren zur Materialbearbeitung und Oberflächenveredelung durch, wie Sägen, Schleifen, Fräsen, Polieren oder Lackieren und bedient Maschinen bzw. Anlagen unter Berücksichtigung zugehöriger Sicherheitsvorschriften.
Sie wählt Materialien zum Furnieren aus und verarbeitet sie fachgerecht. Die Fachkraft stellt unterschiedliche Anschlagarten her, wählt Beschläge aus, passt sie ein und baut sie ein. Sie baut Werkstücke auf bzw. zusammen, positioniert, montiert und sichert sie. Dabei beachtet sie bezugnehmende Normen und Rechtsvorschriften, Vorgaben der Bauphysik und unterschiedliche Montagetechniken.
Siehe auch:Das Bild zeigt eine Person, die in einer Werkstatt an einem Holzprojekt arbeitet und dabei Kleber auf ein Werkstück aufträgt.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die Holz an einer Tischkreissäge bearbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die mit einem Schraubendreher an einem Holzbrett arbeitet, was auf den Beruf des Tischlers hinweist.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die in einem handwerklichen Beruf arbeitet und mit einem Schraubenzieher an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Druckluftnagler an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die an einer Holzbearbeitungsmaschine arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person in einer Werkstatt.
© AMS / DoRo FilmproduktionHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Planung | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | |||||||||||||||||||||||||||
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Holz und Kunststoff verarbeitendes Gewerbe, Lohnschema für das Tischlergewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die im Lehrverhältnis das 18. Lebensjahr vollenden (diese erhalten ab der dem 18. Geburtstag folgenden Lohnabrechnungsperiode das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres; im 4. Lehrjahr gebührt das Lehrlingseinkommen des 4. Lehrjahres)
Sonderregelung für Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 18. Lebensjahres beginnen oder nach dem Wehrdienst bzw. Zivildienst fortsetzen (diese erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres bis zum Ende des 3. Lehrjahres)
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921 | 1.107 | 1.666 | 2.091 | 01.05.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die im Lehrverhältnis das 18. Lebensjahr vollenden (diese erhalten ab der dem 18. Geburtstag folgenden Lohnabrechnungsperiode das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres; im 4. Lehrjahr gebührt das Lehrlingseinkommen des 4. Lehrjahres) | 1.666 | 1.666 | 1.666 | 2.091 | 01.05.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 18. Lebensjahres beginnen oder nach dem Wehrdienst bzw. Zivildienst fortsetzen (diese erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres bis zum Ende des 3. Lehrjahres) | 1.666 | 1.666 | 1.666 | 2.091 | 01.05.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
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Holz verarbeitende Industrie - Möbelindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
Sonderregelung für Lehrlinge nach Vollendung des 18. Lebensjahres (erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres)
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1.092 | 1.576 | 2.102 | 2.364 | 01.06.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge nach Vollendung des 18. Lebensjahres (erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres) | 2.102 | 2.102 | 2.102 | 2.364 | 01.06.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
TischlereitechnikerInnen mit den Schwerpunkten "Planung" und "Produktion" arbeiten in den Klein- und Mittelbetrieben des Tischlergewerbes und in den Betrieben der holzverarbeitenden Industrie (Möbelindustrie). TischlereitechnikerInnen mit dem Schwerpunkt "Modell- und Formenbau" üben ihren Beruf in Gießereibetrieben und Betrieben der Metallverarbeitenden Industrie (z.B. Maschinenbauindustrie) aus.
Lehrstellensituation:
Die jährliche Gesamtzahl der TischlereitechnikerIn-Lehrlinge ist seit Einführung dieses Lehrberufs im Jahr 2004 ständig gestiegen und erreichte im Jahr 2023 die bisherige Höchstmarke von 914 Personen; danach erfolgte ein Rückgang bis zum heutigen Wert von 830 Personen. Am häufigsten wird derzeit der Schwerpunkt "Produktion" erlernt (566 Lehrlinge); der Schwerpunkt "Planung" hat 260 Lehrlinge, der Schwerpunkt "Modell- und Formenbau" nur 4 Lehrlinge. In den meisten Bundesländern gibt es zahlreiche Tischlereitechnik-Lehrstellen; lediglich in Wien und im Burgenland sind es vergleichsweise eher wenige.
Unterschiede nach Geschlecht:
Dieser Lehrberuf wurde bisher großteils von Männern erlernt, wobei der Anteil der männlichen Lehrlinge aber fortlaufend kleiner wurde (vor 10 Jahren noch 85 Prozent, jetzt 75 Prozent). Entsprechend ist der Anteil der weiblichen Lehrlinge wenn auch langsam so doch stetig gewachsen und liegt derzeit bereits bei 25 Prozent (das sind über 200 Lehrlinge von insgesamt 830 Lehrlingen).
Berufsaussichten:
In den Tischlereitechnik-Schwerpunkten "Planung" und "Produktion" ist die Lehrstellensituation gut, ebenso die Arbeitsmarktlage, da die Ausbildung sehr breit und umfassend angelegt ist und dem aktuellen Qualifikationsbedarf der Unternehmen entspricht. Im Schwerpunkt "Modell- und Formenbau" bzw. im Vorläufer-Lehrberuf "ModellbauerIn" ist die Zahl der Lehrlinge und der Beschäftigten insgesamt sehr gering; Lehrlinge werden meist nur nach Bedarf ausgebildet und dann aber nach Lehrabschluss üblicherweise im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt.
Beschäftigungsaussichten:
Um die guten Beschäftigungsaussichten erhalten und noch verbessern zu können, ist eine ständige Erweiterung und Aktualisierung der Fachkenntnisse erforderlich. Im Schwerpunkt "Planung" sind das vor allem Kenntnisse in der Maßanfertigungen und der Montage sowie in der entsprechenden Kundenbetreuung und -beratung. Im Schwerpunkt "Produktion" werden vor allem gute Kenntnisse in der Bedienung von CNC-gesteuerten Maschinen sowie Mechatronik-Kenntnisse zur Steuerung elektronischer Anlagen gebraucht. Im "Modell- und Formenbau" sind gute Kenntnisse in der Herstellung und Verarbeitung von Kunststoff, Kunstharz oder Kunstschaumstoff gefragt.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Schlossgasse 1 Tel.: +43 (0)3357 422 71, https://www.bs-pinkafeld.at |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Burgenland (öffnen) 7000 Eisenstadt, Robert-Graf-Platz 1 Tel.: +43 (0)5 90 907 -5511, https://www.dualeakademie.at/bgld/home.html |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Fachberufsschule Klagenfurt 1 (öffnen) 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Wulfengasse 24 Tel.: +43 (0)463 316 41-12, Fax: +43 (0)463 316 41-793, https://fbs-klagenfurt1.at/ |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Kärnten (öffnen) 9020 Klagenfurt, Koschutastraße 3 Tel.: +43 (0)5 90904 872, https://www.dualeakademie.at/kaernten/home.html |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Pöchlarn (öffnen) 3380 Pöchlarn, Plesserstraße 1 Tel.: +43 (0)2757 26 34, Fax: +43 (0)2757 26 34-33, https://lbspoechlarn.ac.at/ |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Niederösterreich (öffnen) 3100 St. Pölten, Wirtschaftskammer-Platz 1 Tel.: +43 (0)2742 851 17580, https://www.dualeakademie.at/noe/home.html |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule Kremsmünster (öffnen) 4550 Kremsmünster, Kirchberg 8 Tel.: +43 (0)732 77 20-35600 , https://bs-kremsmuenster.ac.at/ |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Oberösterreich (öffnen) 4020 Linz, Wiener Straße 150 Tel.: +43 (0)5 90 909 4010, https://www.dualeakademie.at/ooe/home.html |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Kuchl (öffnen) 5431 Kuchl bei Salzburg, Markt 332 Tel.: +43 (0)5 7599 716, Fax: +43 (0)5 7599 716 25, https://lbs-kuchl.salzburg.at/ |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Salzburg (öffnen) 5027 Salzburg, Julius-Raab-Platz 2 Tel.: +43 (0)662 88 88 -431, https://www.dualeakademie.at/salzburg/home.html |
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| Werkschulheim - Tischlereitechnik (Gymnasium mit integrierter Lehre) (öffnen) Allgemeinbildende höhere Schule (AHS) |
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|---|---|
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Werkschulheim Felbertal - Private Höhere Internatsschule (öffnen) 5323 Ebenau, Werkschulheimstrasse 11 Tel.: +43 (0)6221 72 81 -123, https://www.werkschulheim.at/ |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Fürstenfeld (öffnen) 8280 Fürstenfeld, Gürtelgasse 8 Tel.: +43 (0)3382 522 05, Fax: +43 (0)3382 522 05-22, https://www.berufsschulen.steiermark.at/ |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Steiermark (öffnen) 8010 Graz, Körblergasse 111-113 Tel.: +43 (0)316 601 545, https://www.dualeakademie.at/stmk/home.html |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik Absam (öffnen) 6067 Absam, Salzbergstraße 100 Tel.: +43 (0)5223 576 36, https://www.tfbs-holztechnik.at |
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Tiroler Fachberufsschule Lienz (öffnen) 9900 Lienz, Linker Iselweg 20 Tel.: +43 (0)4852 627 26, https://tfbs-lienz.tsn.at/ |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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Duale Akademie Tirol (öffnen) 6020 Innsbruck, Egger-Lienz-Straße 118 7 Tel.: +43 (0)5 90 905 -7301, https://www.dualeakademie.at/tirol/home.html |
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| Lehre Tischlereitechnik - Schwerpunkt Planung (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Dornbirn 1 (öffnen) 6850 Dornbirn, Eisengasse 38a Tel.: +43 (0)5572 243 18, Fax: +43 (0)5572 243 18 70, https://lbsdo1.snv.at |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Vorarlberg (öffnen) 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9 Tel.: +43 (0)552 305 -1155, https://www.dualeakademie.at/vlbg/home.html |
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| Duale Akademie Tischlereitechnik (öffnen) Duale Akademie |
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|---|---|
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Duale Akademie Wien (öffnen) 1020 Wien, Straße der Wiener Wirtschaft 1 Tel.: +43 (0)1 514 50 -2460, https://www.dualeakademie.at/wien/home.html |
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| TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Planung (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | 206 | 205 | 205 | 214 | 211 | 184 | 177 | 187 | 171 | 160 |
| weiblich | 53 | 55 | 56 | 67 | 80 | 83 | 94 | 101 | 88 | 100 |
| gesamt | 259 | 260 | 261 | 281 | 291 | 267 | 271 | 288 | 259 | 260 |
| Frauenanteil | 20,5% | 21,2% | 21,5% | 23,8% | 27,5% | 31,1% | 34,7% | 35,1% | 34,0% | 38,5% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Planung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| BootbauerIn | nein | |||||||||
| FassbinderIn | nein | |||||||||
| FertigteilhausbauerIn | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Fensterbautechnik | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Fertigteilproduktion | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Sägetechnik | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Werkstoffproduktion | nein | |||||||||
| TischlerIn - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei | ja < | |||||||||
| TischlerIn - Schwerpunkt Drechslerei | nein | |||||||||
| WagnerIn | nein | |||||||||
| ZimmereitechnikerIn | nein | |||||||||
| Zimmerer/Zimmerin | nein | |||||||||
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* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz < Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs. |
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Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche Kurse an, die als Weiterbildungsmöglichkeiten für TischlereitechnikerInnen in Frage kommen, z.B. Kurse für CAD ("Computer Aided Design"), CNC ("Computer Numeric Control" - programmierbare Maschinensteuerung), Holzstiegenbau, Möbel- und Innenausbau, Oberflächenbehandlung, Restaurieren und Handwerkstechniken usw.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs sind vor allem folgende Schulen:
Zur Reife- und Diplomprüfung führen folgende Schulen:
Weiters ist in der Lehrabschlussprüfungsordnung für diesen Lehrberuf die Möglichkeit vorgesehen, im Rahmen der Lehrabschlussprüfung einen Teil der Berufsreifeprüfung abzulegen. Dazu muss der in der Prüfungsordnung für die praktische Prüfung festgelegte "Teil B - Fachlich schriftliche Prüfung" absolviert werden (freiwillig). Wenn Teil A und Teil B erfolgreich abgelegt werden, gilt die praktische Prüfung als Teilprüfung für die Berufsreifeprüfung ("Teilprüfung Fachbereich"). Die Berufsreifeprüfung besteht insgesamt aus vier Teilprüfungen (Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache, berufsbezogener Fachbereich); Vorbereitungslehrgänge werden von Erwachsenenbildungsinstitutionen (z.B. BFI, WIFI, Volkshochschulen) und einigen berufsbildenden Schulen angeboten. Die Berufsreifeprüfung bietet die gleichen Berechtigungen wie die Matura (allgemeiner Hochschulzugang).
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
TischlereitechnikerInnen können zu ArbeitsvorbereiterInnen, VorarbeiterInnen, WerkmeisterInnen und ProduktionsleiterInnen aufsteigen.
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für TischlereitechnikerInnen in folgenden reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis erforderlich):
Weiters können TischlereitechnikerInnen folgende freie Gewerbe ausüben:
Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.
Weitere freie Gewerbe finden Sie hier: www.bmaw.gv.at/Services/Publikationen/Bundeseinheitliche-Liste-der-freien-Gewerbe.html
Das Bild zeigt eine Person, die in einer Werkstatt an einem Holzprojekt arbeitet und dabei Kleber auf ein Werkstück aufträgt.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die Holz an einer Tischkreissäge bearbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die mit einem Schraubendreher an einem Holzbrett arbeitet, was auf den Beruf des Tischlers hinweist.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die in einem handwerklichen Beruf arbeitet und mit einem Schraubenzieher an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Druckluftnagler an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die an einer Holzbearbeitungsmaschine arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person in einer Werkstatt.
© AMS / DoRo FilmproduktionHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.