Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Ältere Berufsbezeichnung(en): TischlerIn.
ACHTUNG: Dieser Lehrberuf wurde am 1.9.2022 eingerichtet. Er ersetzt den Vorläufer-Lehrberuf "TischlerIn" (ohne Schwerpunkte). Lehrlinge, die am 31. August 2022 im Lehrberuf "TischlerIn" (ohne Schwerpunkte) ausgebildet wurden und die Lehrzeit noch nicht beendet haben, können nach der alten Ausbildungsordnung bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit (ohne Lehrzeitunterbrechung) weiter ausgebildet werden und bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung nach der alten Prüfungsordnung antreten; die alte TischlerIn-Prüfungsordnung gilt weiters auch noch für Tischlerei-Lehrlinge mit Schwerpunkt "Allgemeine Tischlerei", deren vereinbarte Lehrzeit vor dem 1.1.2024 endet. Sie können aber auch auf einen der beiden Schwerpunkte des neu geregelten Lehrberufs "TischlerIn" ("Allgemeine Tischlerei" oder "Drechslerei") umsteigen, wobei die im alten Lehrberuf zurückgelegte Lehrzeit voll angerechnet wird.
TischlerInnen sind SpezialistInnen in der Bearbeitung von Holz und in der Herstellung von Produkten aus Holz. In der Möbeltischlerei stellen sie Möbel und Einrichtungsgegenstände her (Tische, Sessel, Kästen, Kommoden, Büroeinrichtungen usw.), in der Bautischlerei vor allem Fenster und Türen, Fußböden, Wand- und Deckenverkleidungen oder Treppen, in der Drechslerei Zierelemente und Holzwerkzeuge. In der Kunsttischlerei sind sie teilweise auch mit der Restaurierung oder dem Nachbau alter Möbel befasst, wobei sie traditionelle Handwerkstechniken beherrschen müssen. In Großbetrieben der Holzverarbeitenden Industrie (Möbelindustrie) arbeiten TischlerInnen oft in der Serienproduktion; ihre Hauptaufgaben sind hier die Produktionsvorbereitung, die Einstellung und Überwachung der computergesteuerten Fertigungsanlagen sowie die Qualitätskontrolle.
In der Arbeitsvorbereitung holen sich die TischlerInnen zunächst aus den Auftragsunterlagen (z.B. technische Zeichnungen) die benötigten Informationen (Abmessungen, Stückzahlen, Oberflächenangaben, Passungen, Toleranzen) und erstellen damit Skizzen und fertigungsgerechte Zeichnungen am Computer (z.B. mit CAD = "Computer Aided Design") sowie Stücklisten. Bei diesen Vorbereitungs- und Planungsarbeiten müssen bestimmte Gestaltungsgrundsätze (z.B. Ergonomie = menschengerechte Gestaltung) sowie die Wirkung verschiedener Faktoren (Materialien, Oberflächen, Formen, Licht, Farbe) berücksichtigt werden. Arbeitsausführung: Nach Abschluss der Planungsarbeiten sorgen die TischlerInnen für die Verwendbarkeit bzw. Einsatzbereitschaft der Materialien, Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen, wählen diese aus und bereiten sie vor. Sie rüsten die Maschinen/Anlagen zur Materialbearbeitung und Oberflächenveredelung und stellen die erforderlichen Produktionswerte ein (z.B. Drehzahlen, Werkzeugzuteilung). Die Materialbearbeitung und Oberflächenveredelung erfolgt durch verschiedene Verfahren wie Sägen, Schleifen, Fräsen, Polieren oder Lackieren, wobei die TischlerInnen die jeweiligen Maschinen/Anlagen unter genauer Einhaltung der Sicherheitsvorschriften steuern und bedienen und regelmäßig die Bearbeitungsqualität überprüfen. Teilweise werden diese Bearbeitungsschritte auch händisch bzw. mit Werkzeugen/Handmaschinen durchgeführt, wobei die TischlerInnen z.B. folgende Techniken anwenden: Messen, Anreißen, Aufreißen, Hobeln, Sägen, Stemmen, Bohren, Schleifen, Schweifen, Fügen, Fräsen. Die TischlerInnen verbinden die Einzelteile mittels verschiedener lösbarer und unlösbarer Verbindungstechniken wie Verleimungen, Überblattungen, Schlitz- und Zapfenverbindungen, Zinkenverbindungen, Dübelverbindungen, Lamellenverbindungen und Verbindungen durch Beschläge (Verbindungselemente, meist aus Metall). Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Bearbeitung und Veredelung der Oberflächen zum Schutz vor äußeren Einflüssen und zur Verschönerung; auch hier gibt es eine Reihe von Bearbeitungsmethoden (Strahlen, Polieren, Bleichen, Bürsten) oder Beschichtungsmaterialien (Lacke, Öle, Beizen, Polituren, Wachse, Lasuren). Ein wichtiger Bereich der Produktion sind die Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung und die Reparatur. Hier ist die Aufgabe der TischlerInnen, bereits während des Herstellungs- und Bearbeitungsprozesses fortlaufend Qualitätskontrollen und Funktionsprüfungen durchzuführen und beim Auftreten allfälliger Material- oder Verarbeitungsfehler entsprechende Maßnahmen zu setzen (z.B. melden, nacharbeiten, ausscheiden). Im Bereich Logistik und Transportvorbereitung sorgen die TischlerInnen dafür, dass die Werkstücke transportgerecht verpackt und gegen Beschädigungen geschützt sind. Auch für den Transport zu Baustellen bzw. Montageorten müssen die erforderlichen Materialien und Geräte sachgerecht bereitgestellt und so verladen werden, dass keine Schäden entstehen (Ladegutsicherung). Auf Baustellen oder bei der Montage kommt der Kommunikation und Abstimmung besondere Bedeutung zu. TischlerInnen müssen hier mit den KundInnen und den Fachkräften anderer Firmen professionell umgehen, indem sie fachgerecht über Werkstücke informieren (z.B. Beratung über Pflegemethoden, Erläuterung der Werkstoffwahl und Ausgestaltung, Vorführung der Funktionen, Fachbegriffe erklären) und sich mit anderen Fachkräften (z.B. mit HaustechnikerInnen) abstimmen.
Schwerpunkt "Allgemeine Tischlerei":
TischlerInnen mit Schwerpunkt "Allgemeine Tischlerei" planen Möbel und Bauelemente (z.B. Fenster, Türen, Stiegen) entsprechend den KundInnenwünschen/Aufträgen und den technischen Anforderungen. Die wichtigsten Planungskriterien sind dabei die Montage-, Aufstellungs- und Einbaumöglichkeiten, die Farbgestaltung, die Formen und Materialien, die örtlichen Gegebenheiten (insbesondere Anschlüsse) und verschiedene Normen und Richtlinien. Bei der Planung von Werkstücken der Bau- oder Möbeltischlerei müssen auch konstruktive Holzschutzmaßnahmen berücksichtigt werden (z.B. Hinterlüftungen, Maßnahmen zur Vermeidung von stehendem Wasser). Die Planung folgt dabei meist den gängigen Konstruktionen in den Bereichen Möbelbau (Möbel- und Innenausbau) und Bauteilherstellung (Türen, Tore, Portale, Fenster, Fensterläden, Rollläden, Jalousien, Wand- und Deckenverkleidungen oder Holzfußböden). Bei der Arbeitsausführung haben die TischlerInnen mit Schwerpunkt "Allgemeine Tischlerei" folgende Aufgaben: Beschläge auswählen, einpassen und einbauen, unterschiedliche Arten von Anschlägen herstellen (ein "Anschlag" ist die Befestigung beweglicher Teile an Möbeln, Türen und Fenstern), geeignete Materialien zum Furnieren auswählen ("Furniere" sind dünne Holz- oder Kunststoffblätter zum Beschichten von Rohholz), Furniere fachgerecht verarbeiten (vor allem Zusammensetzen und Aufleimen). Der Aufgabenbereich Zusammenbau und Montage umfasst den Aufbau bzw. den Zusammenbau, die Positionierung und die Montage von Werkstücken der Bau- oder Möbeltischlerei, fallweise auch die sichere Befestigung an Wänden und Decken mittels verschiedener Montagetechniken, Verankerungen und Befestigungsmöglichkeiten. Für die Montagearbeiten im Bereich der Bautischlerei benötigen die TischlerInnen mit Schwerpunkt "Allgemeine Tischlerei" gute Kenntnisse über die Vorgaben der Bauphysik, z.B. über Methoden zur Verringerung von Trittschall bzw. Körperschall, Möglichkeiten zur Vermeidung von Hitzestau in Möbeln und bei Verkleidungen.
Siehe auch:Das Bild zeigt eine Person, die in einer Werkstatt an einem Holzprojekt arbeitet und dabei Kleber auf ein Werkstück aufträgt.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die Holz an einer Tischkreissäge bearbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die mit einem Schraubendreher an einem Holzbrett arbeitet, was auf den Beruf des Tischlers hinweist.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die in einem handwerklichen Beruf arbeitet und mit einem Schraubenzieher an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Druckluftnagler an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die an einer Holzbearbeitungsmaschine arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person in einer Werkstatt.
© AMS / DoRo FilmproduktionHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| TischlerIn - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei | ||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | |||||||||||||||||||||||||||
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Holz und Kunststoff verarbeitendes Gewerbe, Lohnschema für das Tischlergewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die im Lehrverhältnis das 18. Lebensjahr vollenden (diese erhalten ab der dem 18. Geburtstag folgenden Lohnabrechnungsperiode das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres; im 4. Lehrjahr gebührt das Lehrlingseinkommen des 4. Lehrjahres)
Sonderregelung für Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 18. Lebensjahres beginnen oder nach dem Wehrdienst bzw. Zivildienst fortsetzen (diese erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres bis zum Ende des 3. Lehrjahres)
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921 | 1.107 | 1.304 | 1.459 | 01.05.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die im Lehrverhältnis das 18. Lebensjahr vollenden (diese erhalten ab der dem 18. Geburtstag folgenden Lohnabrechnungsperiode das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres; im 4. Lehrjahr gebührt das Lehrlingseinkommen des 4. Lehrjahres) | 1.304 | 1.304 | 1.304 | 1.459 | 01.05.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 18. Lebensjahres beginnen oder nach dem Wehrdienst bzw. Zivildienst fortsetzen (diese erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres bis zum Ende des 3. Lehrjahres) | 1.304 | 1.304 | 1.304 | 1.459 | 01.05.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
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Holz verarbeitende Industrie - Möbelindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
Sonderregelung für Lehrlinge nach Vollendung des 18. Lebensjahres (erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres)
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1.092 | 1.576 | 2.102 | 2.364 | 01.06.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge nach Vollendung des 18. Lebensjahres (erhalten das Lehrlingseinkommen des 3. Lehrjahres) | 2.102 | 2.102 | 2.102 | 2.364 | 01.06.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
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Gemeinde WIEN (gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge) (Gemeindebedienstete)
gültig ab 01.01.2026
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845 | 1.113 | 1.489 | 2.025 | 01.01.2026 | |||||||||||||||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
TischlerInnen mit Schwerpunkt "Allgemeine Tischlerei" (bzw. Vorläufer-Lehrberuf "TischlerIn" ohne Schwerpunkte) arbeiten in Tischlereibetrieben und Betrieben der holzverarbeitenden Industrie. TischlerInnen mit Schwerpunkt "Drechslerei" (bzw. Vorläufer-Lehrberuf "DrechslerIn") arbeiten vorwiegend in Drechslerbetrieben, Kunstdrechslereien sowie Automatendrechslereien (das sind Zulieferbetriebe für holzverarbeitende Betriebe), aber auch in Tischlereibetrieben und Betrieben der holzverarbeitenden Industrie.
Lehrstellensituation:
Wenn man die beiden Lehrberufe "TischlerIn" und "TischlereitechnikerIn" zusammenrechnet, gehören sie zu den am häufigsten erlernten Lehrberufen (bei den Burschen liegen sie an 8. Stelle). Die jährliche Gesamtzahl der TischlerIn-Lehrlinge ist allerdings seit Jahren rückläufig: Betrug sie vor zehn Jahren noch mehr als 2.500 Personen, so liegt sie heute nur mehr bei knapp 1.660 Personen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass seit dem Jahr 2004 zusätzlich die 4‑Jährige Form des Lehrberufs ("TischlereitechnikerIn") existiert, die im Jahr 2023 die bisherige Höchstmarke von 914 Personen erreicht hatte, danach aber wieder bis zum heutigen Wert von 830 Personen zurückging.
Der Tischlerei-Schwerpunkt "Drechslerei" (bzw. der Vorläufer-Lehrberuf "DrechslerIn") wird/wurde sehr selten erlernt. Die jährliche Gesamtzahl der DrechslerIn-Lehrlinge lag in den letzten 10 Jahren immer unter 5 Personen, zuletzt nur mehr bei ein bis zwei Lehrlingen.
Unterschiede nach Geschlecht:
Der Lehrberuf "TischlerIn" wird großteils von Männern erlernt. Der Anteil der weiblichen Lehrlinge ist zwar in den letzten Jahren leicht gestiegen, liegt aber trotzdem erst bei rund 18 Prozent (das sind aber immerhin fast 300 Lehrlinge von insgesamt fast 1.660 Lehrlingen).
Berufsaussichten:
In Industriebetrieben (Holzverarbeitende Industrie) arbeiten TischlerInnen und DrechslerInnen oft in der Serienproduktion. Hier zeigt sich eine Tendenz zu weiteren Rationalisierungen infolge der immer noch zunehmenden Automatisierung, sodass in den kommenden Jahren ein leichter Beschäftigungsrückgang bei qualifizierten Fachkräften zu erwarten ist. Im Gewerbe, also in den meist kleinen oder mittleren Handwerksbetrieben, ist ein deutlicher Trend zu Spezialisierungen feststellbar; dies erfordert gut ausgebildete Fachkräfte, sodass hier eventuell eine Zunahme an qualifizierten Arbeitsplätzen zu erwarten ist.
Beschäftigungsaussichten:
TischlerInnen müssen generell mit schwierigen Beschäftigungsaussichten rechnen. In dieser Situation können Zusatzkenntnisse, vor Allem gute Kenntnisse in den Bereichen "Bauökologie" und "Design", sehr nützlich sein. Im Bereich "Drechslerei" sind etwas stabilere Beschäftigungsaussichten vorhanden, da hier nur wenige Personen ausgebildet werden und Lehrlinge nach Abschluss der Lehre zumeist im Betrieb bleiben können. Die Anzahl der Ausbildungsplätze ist allerdings sehr gering, da wegen der zunehmenden Automatisierung immer weniger qualifizierte Fachkräfte mit handwerklichen Fähigkeiten benötigt werden; zur Überwachung der Maschinen werden meist angelernte ArbeiterInnen und Hilfskräfte herangezogen.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Schlossgasse 1 Tel.: +43 (0)3357 422 71, https://www.bs-pinkafeld.at |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Fachberufsschule Klagenfurt 1 (öffnen) 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Wulfengasse 24 Tel.: +43 (0)463 316 41-12, Fax: +43 (0)463 316 41-793, https://fbs-klagenfurt1.at/ |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Berufsschule des Bundes Gerasdorf/Steinfeld (öffnen) 2731 St. Egyden am Steinfeld, Puchberger Straße 1, nur für Insassen der Justizanstalt Gerasdorf Tel.: +43 (0)2638 774 31-630 |
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Landesberufsschule Pöchlarn (öffnen) 3380 Pöchlarn, Plesserstraße 1 Tel.: +43 (0)2757 26 34, Fax: +43 (0)2757 26 34-33, https://lbspoechlarn.ac.at/ |
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| Landwirtschaftliche Fachschule - Mehrberuflichkeit + Tischlerei und Zimmerei (öffnen) Berufsbildende mittlere Schule (BMS) |
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|---|---|
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Landwirtschaftliche Fach- und Berufsschule Edelhof (öffnen) 3910 Zwettl, Edelhof 1 Tel.: +43 (0)2822 524 02 , Fax: +43 (0)2822 524 02 -17, https://lfs-edelhof.ac.at/ |
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Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen (öffnen) 3343 Hollenstein, Garnberg 8 Tel.: +43 (0)7445 / 225 -0, Fax: +43 (0)7445 / 225 -232, https://lfs-hohenlehen.ac.at/ |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule Kremsmünster (öffnen) 4550 Kremsmünster, Kirchberg 8 Tel.: +43 (0)732 77 20-35600 , https://bs-kremsmuenster.ac.at/ |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: TischlerIn (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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WIFI Oberösterreich (öffnen) 4021 Linz, Wiener Straße 150 Tel.: +43 (0)5 7000 -77, Fax: +43 (0)5 7000 -7609, http://www.ooe.wifi.at/ |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Kuchl (öffnen) 5431 Kuchl bei Salzburg, Markt 332 Tel.: +43 (0)5 7599 716, Fax: +43 (0)5 7599 716 25, https://lbs-kuchl.salzburg.at/ |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Fürstenfeld (öffnen) 8280 Fürstenfeld, Gürtelgasse 8 Tel.: +43 (0)3382 522 05, Fax: +43 (0)3382 522 05-22, https://www.berufsschulen.steiermark.at/ |
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Private Berufsschule Graz-Karlau (öffnen) 8020 Graz, Herrgottwiesgasse 50 Tel.: +43 (0)316 27 05-322, Fax: +43 (0)316 27 05-363 |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik Absam (öffnen) 6067 Absam, Salzbergstraße 100 Tel.: +43 (0)5223 576 36, https://www.tfbs-holztechnik.at |
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Tiroler Fachberufsschule Lienz (öffnen) 9900 Lienz, Linker Iselweg 20 Tel.: +43 (0)4852 627 26, https://tfbs-lienz.tsn.at/ |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: TischlerIn (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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BFI Tirol - Innsbruck (öffnen) 6010 Innsbruck, Ing.-Etzel-Straße 7 Tel.: +43 (0)512/59 6 60-0, Fax: +43 (0)512/59 6 60-27, https://www.bfi.tirol/ |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Landesberufsschule Dornbirn 1 (öffnen) 6850 Dornbirn, Eisengasse 38a Tel.: +43 (0)5572 243 18, Fax: +43 (0)5572 243 18 70, https://lbsdo1.snv.at |
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| Lehre Tischlerei - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (öffnen) Lehre |
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Berufsschule für Holz, Klang, Farbe, Lack (öffnen) 1150 Wien, Hütteldorfer Straße 7-17 Tel.: +43 (0)1 4000-95262, Fax: +43 (0)1 4000-99 95262, https://www.hkfl.at/ |
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| FacharbeiterInnen-Intensivausbildung - Holztechnik: Tischlerei (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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Berufsausbildungszentrum des BFI Wien (öffnen) 1200 Wien, Engerthstraße 117, verschiedene Ausbildungsstandorte Tel.: +43 (0)1 33113 -20100, https://baz.at/ |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: TischlerIn (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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WIFI Wien (öffnen) 1180 Wien, Währinger Gürtel 97 Tel.: +43 (0)1 / 476 77 -5555, Fax: +43 (0)1 / 476 77 -5588, https://www.wifiwien.at/ |
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KUS - Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen (öffnen) 1150 Wien, Hütteldorfer Straße 7-17 Tel.: +43 (0)1 89 00 254 620, Fax: +43 (0)1 525 25 77355, https://www.lehre-fertig.at/ |
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| TischlerIn - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Dieser Lehrberuf kann seit 1.8.2022 erlernt werden! Die angeführten Werte der Vorjahre stammen vom Vorläufer-Lehrberuf "TischlerIn" (ohne Schwerpunkte) (auslaufend seit 1.8.2022)! |
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| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | 2.254 | 2.159 | 2.100 | 1.955 | 1.843 | 1.807 | 1.727 | 1.585 | 1.464 | 1.365 |
| weiblich | 281 | 284 | 291 | 310 | 323 | 321 | 317 | 312 | 315 | 293 |
| gesamt | 2.535 | 2.443 | 2.391 | 2.265 | 2.166 | 2.128 | 2.044 | 1.897 | 1.779 | 1.658 |
| Frauenanteil | 11,1% | 11,6% | 12,2% | 13,7% | 14,9% | 15,1% | 15,5% | 16,4% | 17,7% | 17,7% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| TischlerIn - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| BootbauerIn | nein | |||||||||
| FassbinderIn | nein | |||||||||
| FertigteilhausbauerIn | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Fensterbautechnik | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Fertigteilproduktion | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Sägetechnik | nein | |||||||||
| HolztechnikerIn - Hauptmodul Werkstoffproduktion | nein | |||||||||
| TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Modell- und Formenbau | nein | |||||||||
| TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Planung | ja > | |||||||||
| TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Produktion | ja > | |||||||||
| WagnerIn | nein | |||||||||
| ZimmereitechnikerIn | nein | |||||||||
| Zimmerer/Zimmerin | nein | |||||||||
|
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz > Die LAP des verwandten Lehrberufs ersetzt die LAP im beschriebenen Lehrberuf |
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Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten Kurse im Bereich "Innenraumgestaltung und Holztechnik", "Oberflächenbehandlung", "Restaurieren" und "Computer Aided Design (CAD)" an. Das Ausbildungszentrum des Bundesdenkmalamtes in der Kartause Mauerbach bei Wien (Niederösterreich) bietet Kurse und Seminare in den Bereichen "Restaurierung", "Denkmalpflege" und "Traditionelles Handwerk" an (z.B. "Instandsetzung historischer Fenster").
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs sind vor allem die Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung (2 Jahre) in Graz, die Meisterschule für Tischler (2 Jahre) in Pöchlarn/NÖ und Hallstatt/OÖ, die Meisterschule für Drechsler/innen (1 Jahr) in Hallstatt/OÖ und die Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik (2 Jahre) in Kuchl/Sbg. und Übelbach/Stmk. Zur Reife- und Diplomprüfung führen der Aufbaulehrgang und das Kolleg für Holztechnik (2 Jahre, Voraussetzung: Reifeprüfung) in Mödling/NÖ, der Aufbaulehrgang und das Kolleg für Innenarchitektur und Holztechnik (2 Jahre, Voraussetzung: Reifeprüfung) in Villach/Kärnten, Mödling/NÖ und Linz/OÖ.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
In größeren Betrieben können TischlerInnen zu ArbeitsvorbereiterInnen, VorarbeiterInnen oder WerkmeisterInnen aufsteigen.
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für TischlerInnen in folgenden reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis erforderlich):
Weiters können TischlerInnen in folgenden freien Gewerben tätig sein:
Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Eine aktuelle Liste der freien Gewerbe ("Bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe") finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) unter www.bmaw.gv.at/Services/Publikationen/Bundeseinheitliche-Liste-der-freien-Gewerbe.html
Das Bild zeigt eine Person, die in einer Werkstatt an einem Holzprojekt arbeitet und dabei Kleber auf ein Werkstück aufträgt.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die Holz an einer Tischkreissäge bearbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die mit einem Schraubendreher an einem Holzbrett arbeitet, was auf den Beruf des Tischlers hinweist.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die in einem handwerklichen Beruf arbeitet und mit einem Schraubenzieher an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Druckluftnagler an einem Holzbrett arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person, die an einer Holzbearbeitungsmaschine arbeitet.
© AMS / DoRo FilmproduktionDas Bild zeigt eine Person in einer Werkstatt.
© AMS / DoRo FilmproduktionHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.