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LuftfahrzeugtechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Verkehr, Transport und Zustelldienste
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis


ACHTUNG: Dieser Lehrberuf kann seit 1.6.2016 erlernt werden. Er ersetzt den Lehrberuf "LuftfahrzeugtechnikerIn (mit Ausbildungsschwerpunkten)". Lehrlinge, die am Stichtag 31.5.2016 im Lehrberuf "LuftfahrzeugtechnikerIn (mit Ausbildungsschwerpunkten)" ausgebildet werden, können die Lehre nach der alten Ausbildungsordnung fertig machen. Bei einem Umstieg auf die neue Ausbildungsordnung wird die gesamte absolvierte Lehrzeit voll angerechnet.


 

Ältere Berufsbezeichnung(en): LuftfahrzeugmechanikerIn; LuftfahrzeugtechnikerIn, Ausbildungsschwerpunkt Flugzeuge mit Kolbentriebwerken; LuftfahrzeugtechnikerIn, Ausbildungsschwerpunkt Flugzeuge mit Turbinentriebwerken; LuftfahrzeugtechnikerIn, Ausbildungsschwerpunkt Hubschrauber.

Tätigkeitsmerkmale

LuftfahrzeugtechnikerInnen warten und reparieren alle Arten von Luftfahrzeugen: Verkehrsflugzeuge, Militärflugzeuge, Sport- und Kleinflugzeuge, Hubschrauber (Helikopter). Regelmäßige Wartungen von Luftfahrzeugen sind gesetzlich vorgeschrieben, um Betriebstüchtigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Dabei müssen die LuftfahrzeugtechnikerInnen mechanische, hydraulische, pneumatische und elektronische Komponenten und Baugruppen regelmäßig überprüfen und entsprechende Instandhaltungsarbeiten daran durchführen (Reinigung, Nachfüllen von Hydraulikflüssigkeiten, Schmieren mechanischer Teile usw.). Eine wichtige Aufgabe ist das Suchen, Eingrenzen und Beseitigen von Fehlern, Mängeln und Störungen. Falls Komponenten Fehler aufweisen, bauen sie diese aus, zerlegen und reparieren sie und bauen sie wieder zusammen; schadhafte Teile werden heute oft nicht repariert, sondern durch neue ersetzt (dies gilt vor allem für elektronische Komponenten). Nach dem Einbau der reparierten oder neuen Komponenten in das Luftfahrzeug prüfen die LuftfahrzeugtechnikerInnen alle Funktionen und justieren die Teile (Feineinstellung der Steuerungen).

Luftfahrzeuge müssen gemäß den durch das Gesetz und den Hersteller festgelegten Kontroll- und Wartungsvorschriften (Checklisten) regelmäßig kontrolliert und gewartet werden (Intervallwartungen). Bei der Arbeit der LuftfahrzeugtechnikerInnen steht daher meist die Gewährleistung eines einwandfreien Betriebes der Luftfahrzeuge im Vordergrund, während die Wiederherstellung der Flug- und Betriebstüchtigkeit schadhafter Luftfahrzeuge eine eher geringe Rolle spielt.

Voraussetzung für die selbständige Durchführung von Arbeiten an einer bestimmten Flugzeugtype bzw. Flugzeugart sind typenspezifische Prüfungen. Grundsätzlich dürfen nur Luftfahrzeugwart(e)innen eigenverantwortlich an Luftfahrzeugen arbeiten. Die LuftfahrzeugtechnikerInnen dürfen bis zur Ablegung der vorgesehenen Prüfungen unter ihrer Aufsicht nur Wartungsarbeiten durchführen.

Die Arbeitsschwerpunkte der LuftfahrzeugtechnikerInnen sind die Überprüfung, der Aus- und Einbau (bzw. Tausch) sowie die Reparatur von Bauelementen der Luftfahrzeuge. Durch Sichtkontrolle stellen sie Schäden und Mängel an der Oberfläche des Flugzeuges fest. Mit Flugsimulationsgeräten führen sie Funktionskontrollen an Navigationsgeräten (z.B. Höhenmesser, Geschwindigkeitsmesser) und Bordinstrumenten sowie an den damit verbundenen Einrichtungen (Fahrwerk, Steuerwerk) durch. Sie überprüfen die Bremsen am Bremsprüfstand und kontrollieren zusätzliche Sicherungseinrichtungen (z.B. Sauerstoffmasken, Gurte). Während eines Prüflaufes testen sie bereits gewartete Motoren und führen Leistungstests durch. Sie nehmen Fehlermessungen an zerlegten Einzelteilen von Bauelementen sowie Werkstoffprüfungen vor (um z.B. Risse festzustellen) und vergleichen die Messergebnisse mit den Toleranzgrenzen im Wartungshandbuch.

Der Ein- und Ausbau bzw. Austausch von Bauteilen bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit. Die Bauteile können z.B. fehlerhaft sein oder müssen entsprechend dem Wartungshandbuch regelmäßig gewechselt werden. Die LuftfahrzeugtechnikerInnen bauen sie aus, reparieren die Bauteile selbst oder geben sie an eine Reparaturwerkstätte weiter. Die neuen bzw. reparierten Bauelemente bauen sie wieder ein und prüfen die Funktionsfähigkeit. Weiters verlegen sie Schlauch- und Rohrleitungen im Flugzeug bzw. tauschen diese aus.

Bei der Inspektion des Triebwerkes eines Sportflugzeuges lassen die LuftfahrzeugtechnikerInnen das Öl ab, indem sie mit einem Schraubenschlüssel die Ölablassschraube öffnen. Dann untersuchen und reinigen sie den Ölfilter. Sie überprüfen den Zustand und die Dichtheit der Ölleitungen und der Anschlüsse und füllen neues Öl in den Ölbehälter. Sie prüfen die Kraftstoffleitungen auf ihren Allgemeinzustand, ihre Befestigung, auf Scheuerstellen und Dichtheit. Anschließend kontrollieren sie die Funktion der Kraftstoffpumpe und reinigen den Kraftstofffilter. Den Gas- und Gemischbedienungszug überprüfen sie durch Einschieben und Herausziehen des jeweiligen Bedienungsknopfes. Bei Schwergängigkeit ölen sie den Seilzug.

Sie erfassen und dokumentieren alle technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse, indem sie die bei der Wartung und Reparatur der Luftfahrzeuge durchgeführten Arbeiten auf einem Arbeitsblatt eintragen und die ordnungsgemäße Durchführung mit ihrer Unterschrift bestätigen.

 

Berufsprofil gemäß Ausbildungsordnung BGBl.II.Nr.128/2016

  1. Lesen und Anwenden technischer Unterlagen (auch in englischer Sprache),
  2. Festlegen von Arbeitsschritten, Arbeitsmitteln und Arbeitsmethoden,
  3. Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Beurteilen von Arbeitsergebnisse und Anwenden von Qualitätsmanagementsystemen,
  4. Ausführen von Arbeiten - Wartungstätigkeiten am Luftfahrzeug unter Berücksichtigung der einschlägigen Luftfahrzeugherstellerinstandhaltungsanweisungen sowie der einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Normen und der einschlägigen Umweltstandards,
  5. Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien, unter Berücksichtigung der einschlägigen Luftfahrzeugherstelleranweisungen sowie luftfahrtspezifischer Normen
  6. Bearbeiten und Zusammenbauen von mechanischen, hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und elektronischen Komponenten sowie Einbauen, Justieren und Prüfen, Beurteilen des korrekten Zustandes in Abhängigkeit der Anweisungen des Herstellers sowie Beurteilen der korrekten Funktion dieser Komponenten in Luftfahrzeugen,
  7. Demontieren, Montieren, Handhaben und Inbetriebnehmen von Luftfahrzeugsystemkomponenten an Luftfahrzeugen,
  8. Instandhalten von mechanischen, hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und elektronischen Komponenten und Baugruppen, Messen, Beurteilen und Prüfen berufstypischer physikalischer Größen,
  9. Aufsuchen, Eingrenzen und Beseitigen von Fehlern, Mängeln und Störungen an Luftfahrzeugsystemkomponenten,
  10. Erfassen und Erstellen der erforderlichen Dokumentationen sowie technischer Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse unter Berücksichtigung der national und international vorgegebenen Luftfahrtgesetze und Normen,
  11. fachgerechtes Anwenden luftfahrtspezifischer Werkzeuge bzw. Testeinrichtungen.

LuftfahrzeugtechnikerInnen warten und reparieren alle Arten von Luftfahrzeugen: Verkehrsflugzeuge, Militärflugzeuge, Sport- und Kleinflugzeuge, Hubschrauber (Helikopter). Regelmäßige Wartungen von Luftfahrzeugen sind gesetzlich vorgeschrieben, um Betriebstüchtigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Dabei müssen die LuftfahrzeugtechnikerInnen mechanische, hydraulische, pneumatische und elektronische Komponenten und Baugruppen regelmäßig überprüfen und entsprechende Instandhaltungsarbeiten daran durchführen (Reinigung, Nachfüllen von Hydraulikflüssigkeiten, Schmieren mechanischer Teile usw.). Eine wichtige Aufgabe ist das Suchen, Eingrenzen und Beseitigen von Fehlern, Mängeln und Störungen. Falls Komponenten Fehler aufweisen, bauen sie diese aus, zerlegen und reparieren sie und bauen sie wieder zusammen; schadhafte Teile werden heute oft nicht repariert, sondern durch neue ersetzt (dies gilt vor allem für elektronische Komponenten). Nach dem Einbau der reparierten oder neuen Komponenten in das Luftfahrzeug prüfen die LuftfahrzeugtechnikerInnen alle Funktionen und justieren die Teile (Feineinstellung der Steuerungen).

Luftfahrzeuge müssen gemäß den durch das Gesetz und den Hersteller festgelegten Kontroll- und Wartungsvorschriften (Checklisten) regelmäßig kontrolliert und gewartet werden (Intervallwartungen). Bei der Arbeit der LuftfahrzeugtechnikerInnen steht daher meist die Gewährleistung eines einwandfreien Betriebes der Luftfahrzeuge im Vordergrund, während die Wiederherstellung der Flug- und Betriebstüchtigkeit schadhafter Luftfahrzeuge eine eher geringe Rolle spielt.

Voraussetzung für die selbständige Durchführung von Arbeiten an einer bestimmten Flugzeugtype bzw. Flugzeugart sind typenspezifische Prüfungen. Grundsätzlich dürfen nur Luftfahrzeugwart(e)innen eigenverantwortlich an Luftfahrzeugen arbeiten. Die LuftfahrzeugtechnikerInnen dürfen bis zur Ablegung der vorgesehenen Prüfungen unter ihrer Aufsicht nur Wartungsarbeiten durchführen.

Die Arbeitsschwerpunkte der ...

  • körperliche Wendigkeit: Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen im Rumpf von Flugzeugen;
  • Gleichgewichtsgefühl: Arbeiten auf Tragflächen;
  • Handgeschicklichkeit: Aus- und Einbauen von Bauteilen;
  • Fingerfertigkeit: Arbeiten mit Kleinteilen; Einstellarbeiten;
  • Auge-Hand-Koordination: Befestigen von Kleinteilen;
  • Sehvermögen: Sichtkontrollen am Flugzeug; Erkennen von Fehlern;
  • Hörvermögen: Erkennen von Fehlern am Triebwerksgeräusch;
  • Unempfindlichkeit der Haut: Kontakt mit Schmier- und Reinigungsmitteln;
  • räumliche Vorstellungsfähigkeit: Lesen von Werkzeichnungen;
  • technisches Verständnis: Fehlersuche; Wartungs- und Reparaturarbeiten;
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Teamarbeit mit Luftfahrzeugwarten;
  • logisch-analytisches Denken: Aufsuchen und Beseitigen von Fehlern;
  • Merkfähigkeit: Durchführen von umfangreichen Wartungsarbeiten;
  • generelle Lernfähigkeit: Verfolgen neuer Entwicklungen bei elektronischen Geräten;
  • psychische Belastbarkeit: Durchführen von langwierigen und verantwortungsvollen Wartungsarbeiten.

LuftfahrzeugtechnikerInnen arbeiten hauptsächlich in Wartungs- und Reparaturabteilungen von Luftfahrtunternehmen sowie in den Werftbetrieben der Flughäfen. Arbeitsplätze gibt es auch bei Luftsportvereinen, beim Bundesheer sowie beim Innenministerium bzw. der Polizei.

Der Frauenanteil ist in diesem Lehrberuf gering. Es bestehen jedoch keine Einschränkungen für die Berufsausübung durch Frauen.

Die Berufsaussichten für LuftfahrzeugtechnikerInnen sind günstig. Vor allem Fachkräfte mit hoher Bereitschaft zu ständiger beruflicher Weiterbildung haben ausgezeichnete Berufschancen, da sich die Instrumentierung und Ausstattung von Flugzeugen aufgrund der technischen Entwicklung im Flugzeugbau laufend verändert.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "LuftfahrzeugtechnikerIn", dem der Beruf "LuftfahrzeugtechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Berufsaussichten für LuftfahrzeugtechnikerInnen sind günstig. Vor allem Fachkräfte mit hoher Bereitschaft zu ständiger beruflicher Weiterbildung haben ausgezeichnete Berufschancen, da sich die Instrumentierung und Ausstattung von Flugzeugen aufgrund der technischen Entwicklung im Flugzeugbau laufend verändert.

In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

LuftfahrzeugtechnikerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
LuftfahrzeugtechnikerIn (inkl. Doppellehren)
In den angeführten Werten sind auch die Lehrlingszahlen der Vorläufer-Lehrberufe "LuftfahrzeugmechanikerIn" und "LuftfahrzeugtechnikerIn (mit Schwerpunkten)" enthalten!
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 50 56 48 47 41 31 30 32 29 41
weiblich 1 1 3 2 2 5 4 4 6 6
gesamt 51 57 51 49 43 36 34 36 35 47
Frauenanteil 2,0% 1,8% 5,9% 4,1% 4,7% 13,9% 11,8% 11,1% 17,1% 12,8%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

  • Fachschule für Flugtechnik (Langenlebarn/NÖ) - Info
  • Fachschule für Flugtechnik - Ausbildungszweig Luftfahrzeug-Mechanik (Langenlebarn/NÖ) - Info
  • Höhere Lehranstalt für Flugtechnik (Eisenstadt/Bgld) - Info

Wie in allen Technikerberufen ist auch für LuftfahrzeugtechnikerInnen ständige Weiterbildung hinsichtlich technischer Neuerungen unbedingt notwendig. Besonders wichtig sind Kenntnisse auf dem Gebiet der Elektronik, da alle Flugzeuge mit elektronischen Instrumenten und Steueranlagen ausgestattet sind und ständig neue Entwicklungen auf diesem Gebiet stattfinden. Auch bei den Flugzeugmotoren und im Bereich der Werkstoffe gibt es laufend Neuerungen.

Das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen über Elektronik und Metallbearbeitung an. Wichtig für diesen Beruf ist vor allem sorgfältiges Arbeiten gemäß den Anweisungen der Handbücher. Da diese Handbücher meist nur in Englisch vorliegen, sind gute Englischkenntnisse erforderlich. Ferner besteht die Möglichkeit, sich durch Radarkurse und Einschulungen auf elektronische Navigationsgeräte weiterzubilden; diese Kurse finden aber vornehmlich im Ausland statt.

LuftfahrzeugtechnikerInnen haben die Möglichkeit, durch das Ablegen von Prüfungen beim Bundesamt für Zivilluftfahrt stufenweise ihre Qualifikation zu verbessern (LuftfahrzeugwartIn). Der Erwerb eingeschränkter Wartscheine berechtigt zur Durchführung verschiedener Reparatur- und Wartungsarbeiten an bestimmten Flugzeugtypen. Eingeschränkte Wartscheine (nach zweijähriger Praxis) und Wartscheine 1. Klasse für qualifizierte Wartungen (nach fünfjähriger Praxis) gibt es für das Flugwerk (Zelle, Rumpf, Tragflächen), für das Triebwerk, für die Bordausrüstung und für die Elektronik. Weiters wird durch den Privatpilotenschein die sogenannte Rollberechtigung für Großflugzeuge (Rollfahrten auf dem Flugfeld) erworben.

LuftfahrzeugtechnikerInnen können nach entsprechender Weiterbildung folgende betriebliche Aufstiegspositionen erreichen:

  • LuftfahrzeugwartIn
  • LuftfahrzeugwartIn 1. Klasse
  • LuftfahrzeugwartlehrerIn
  • WerkstättenleiterIn
  • KontrollwartIn
  • LeiterIn der technischen Kontrolle
  • WerfthallenleiterIn

 

Selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn):
LuftfahrzeugtechnikerInnen können sich in den Handwerken "Kraftfahrzeugtechnik" oder "Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik" selbständig machen (Voraussetzung: Meisterprüfung). Weiters können LuftfahrzeugtechnikerInnen folgende Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung) ausüben: Autoverglasung; Fahrradtechnik; Nähmaschinentechnik.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Auto, Flugzeug, Transport, Seite 8
Verkehrs- und Transportwesen (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 111
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