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ProzesstechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

ACHTUNG: Dieser Lehrberuf ersetzt seit 1. Juni 2015 den Lehrberuf "ProduktionstechnikerIn".

 

Ältere Berufsbezeichnung(en): ProduktionstechnikerIn

 


Tätigkeitsmerkmale

ProzesstechnikerInnen bedienen und überwachen die Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen und -anlagen) eines Betriebes, überwachen die Arbeitsabläufe und beseitigen allfällige Störungen. Sie richten die Anlagen/Maschinen für die jeweiligen Arbeitsvorgänge vor, indem sie diese z.B. mit den erforderlichen Werkzeugen bestücken ("Rüsten"), und sie sorgen für die Zuführung der Materialien (Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe), die für die Produktion gebraucht werden ("Beschicken"). Sie sind auch für die vorangehende Auswahl, Prüfung und fachgerechte Lagerung dieser Materialien zuständig. Sodann steuern die ProzesstechnikerInnen den Produktionsprozess entweder händisch oder mittels elektronischer Steueranlagen, führen Prozesskontrollen durch und überwachen die Produktqualität. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Wartung, Pflege und Instandhaltung der Produktionsanlagen. Bei allen Tätigkeiten arbeiten die ProzesstechnikerInnen nach technischen Unterlagen wie Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufpläne, Bedienungsanleitungen, Wartungspläne, Instandhaltungspläne und Schaltpläne.

 

Berufsprofil (laut Ausbildungsordnung):

  1. Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen wie z.B. von Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufplänen, Bedienungsanleitungen, Wartungsplänen, Instandhaltungsplänen und Schaltplänen,
  2. Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden,
  3. fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien,
  4. Planen des Einsatzes der Werkzeuge, Vorrichtungen und technischen Fertigungshilfen für (auch rechnergestützte) Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen,
  5. Auswählen, Annehmen, Prüfen auf Verwendbarkeit und Lagern der betriebsspezifischen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe,
  6. Rüsten, Umrüsten, Beschicken sowie An- und Ausfahren der betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen),
  7. Bedienen und Überwachen der Arbeitsabläufe von betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen) sowie Erkennen und Beseitigen von einfachen Ablaufstörungen im Produktionsprozess,
  8. Steuern des Produktionsprozesses, auch rechnergestützt, und Durchführen von Prozesskontrollen,
  9. Überwachen und Sicherstellen der Produktqualität,
  10. Warten, Pflegen und einfaches Instandhalten der betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen),
  11. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen, Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards,
  12. Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse.

ProzesstechnikerInnen bedienen und überwachen die Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen und -anlagen) eines Betriebes, überwachen die Arbeitsabläufe und beseitigen allfällige Störungen. Sie richten die Anlagen/Maschinen für die jeweiligen Arbeitsvorgänge vor, indem sie diese z.B. mit den erforderlichen Werkzeugen bestücken ("Rüsten"), und sie sorgen für die Zuführung der Materialien (Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe), die für die Produktion gebraucht werden ("Beschicken"). Sie sind auch für die vorangehende Auswahl, Prüfung und fachgerechte Lagerung dieser Materialien zuständig. Sodann steuern die ProzesstechnikerInnen den Produktionsprozess entweder händisch oder mittels elektronischer Steueranlagen, führen Prozesskontrollen durch und überwachen die Produktqualität. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Wartung, Pflege und Instandhaltung der Produktionsanlagen. Bei allen Tätigkeiten arbeiten die ProzesstechnikerInnen nach technischen Unterlagen wie Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufpläne, Bedienungsanleitungen, Wartungspläne, Instandhaltungspläne und Schaltpläne.

 

Berufsprofil (laut Ausbildungsordnung):

  1. Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen wie z.B. von Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufplänen, Bedienungsanleitungen, Wartungsplänen, Instandhaltungsplänen und Schaltplänen,
  2. Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden,
  3. fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien,
  4. Planen des Einsatzes der Werkzeuge, Vorrichtungen und technischen Fertigungshilfen für (auch rechnergestützte) Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen,
  5. Auswählen, Annehmen, Prüfen auf Verwendbarkeit und Lagern der betriebsspezifischen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe,
  6. Rüsten, Umrüsten, Beschicken sowie An- und Ausfahren der betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen),
  7. Bedienen und Überwachen der Arbeitsabläufe von betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigu ...

ProzesstechnikerInnen arbeiten in Gewerbe- und Industriebetrieben unterschiedlichster Branchen, die teil- und vollautomatische Fertigungsmaschinen und -anlagen verwenden. Hoch automatisierte Fertigungsverfahren gibt es vor allem in den meisten Industriebranchen, z.B. im Metall-, Elektro- und Kunststoffbereich, in verschiedenen Nahrungsmittelbranchen (etwa Getränkeindustrie), in der Chemischen Industrie usw.

Die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem Lehrberuf sind gut, da die Bedeutung automatisierter Produktionsprozesse nach wie vor zunimmt. Zu bedenken ist allerdings eine gewisse Konkurrenz seitens der AbsolventInnen anderer Lehrberufe mit ähnlichen Ausbildungsinhalten, z.B. die verwandten Lehrberufe. Aber auch AbsolventInnen einschlägiger Fachrichtungen berufsbildender Schulen sind in diesem Bereich tätig.

Wie die meisten technischen Lehrberufe des Metall- und Elektrobereichs wird auch dieser noch überwiegend von Männern ausgeübt. Aber unter den Lehrlingen gibt es erstaunlich viele Mädchen (ca. 14 Prozent).

In größeren Betrieben können ProzesstechnikerInnen zu ArbeitsvorbereiterInnen, VorarbeiterInnen, WerkmeisterInnen/MeisterInnen, ServicetechnikerInnen, FertigungsleiterInnen, MontageleiterInnen, AbteilungsleiterInnen oder LehrlingsausbilderInnen aufsteigen. Die Aufstiegschancen hängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben; Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung, fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ProduktionstechnikerIn", dem der Beruf "ProzesstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

ProzesstechnikerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Beispiel: Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Beispiel: Metall- und Elektroindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Beispiel: Kunststoff verarbeitendes Gewerbe (Arbeiter) 01.05.2017
Beispiel: Chemische, Kunststoff verarbeitende und pharmazeutische Industrie (Arbeiter) 01.05.2017
Beispiel: Holz verarbeitende Industrie (Faser- und Spanplattenindustrie, Möbelindustrie, Sägeindustrie) (Arbeiter) 01.05.2017
ProzesstechnikerIn (inkl. Doppellehren)
ACHTUNG: In den angeführten Werten sind die Lehrlingszahlen des Vorläufer-Lehrberufs "ProduktionstechnikerIn" enthalten!

Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 896 1.012 1.014 993 940 863 875 894 845 820
weiblich 98 107 134 133 153 145 140 139 133 135
gesamt 994 1.119 1.148 1.126 1.093 1.008 1.015 1.033 978 955
Frauenanteil 9,9% 9,6% 11,7% 11,8% 14,0% 14,4% 13,8% 13,5% 13,6% 14,1%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Druck, Papier, Multimedia (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 117
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